Filmhandlung und Hintergrund

Packendes, kämpferisches Epos über die Abenteuer des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer im Tibet der vierziger Jahre.

Während einer Himalaja-Expedition gerät der österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer 1939 in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und in Gefangenschaft. Zusammen mit einem Landsmann gelingt ihm die Flucht nach Tibet. Während dort der Schatten des übermächtigen Nachbarn China kriegerisch droht, findet Harrer in der Freundschaft mit dem jungen Dalai Lama seinen Frieden.

Im Herbst des Jahres 1939 macht sich der österreichische Alpinist Heinrich Harrer auf den Weg in den Himalaya, wo er den Nanga Parbat besteigen will. Doch da gerät der passionierte Bergsteiger mit seinem Team in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und in Gefangenschaft. Gemeinsam mit seinem Landsmann Peter Aufschnaiter gelingt ihm unter großen Anstrengungen die Flucht nach Tibet. Dort findet Harrer in der Freundschaft zu dem jungen Dalai Lama schließlich seine Erfüllung.

Ösi-Bergsteiger Harrer flieht aus der Kriegsgefangenschaft nach Tibet, wo aus dem Egoist ein guter Mensch wird, während er dem Dalai Lama als lehrer dient. Packendes Abenteuer-Epos in berauschender Optik von Jean-Jaques Annaud.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sieben Jahre in Tibet: Packendes, kämpferisches Epos über die Abenteuer des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer im Tibet der vierziger Jahre.

    Der Umschlag ist episch, die Botschaft eher intim: der neue Film Jean-Jacques Annauds, eines Garanten für thematisch variables, optisch opulentes Kino („Der Name der Rose“, „Der Liebhaber“), erzählt von der Läuterung eines Egozentrikers vor dem Hintergrund der chinesischen Usurpation Tibets. Die abenteuerlichen, etwas märchenhaften Erlebnisse des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer im Himalaja der frühen vierziger Jahre versprechen Dramatik, Exotik und Romantik und damit ausreichend Stoff für 130 Minuten Unterhaltung, die trotz eines etwas kolportagehaften Drehbuchs zu gefallen weiß.

    Von den Lebenserinnerungen Harrers, die zuletzt durch die Enthüllungen über die nationalsozialistische Vergangenheit des Weltenbummlers einen politisch pikanten, für die Filmemacher eher unerwünschten Beigeschmack erhielten, ließ sich Becky Johnston („Der Herr der Gezeiten“) zu ihrem nicht immer klischeefreien, vor allem in der Zeichnung tibetischen Lebens mitunter unglaubwürdigen Drehbuch inspirieren. Ähnlich wie in Annauds „Der Liebhaber“ geht es im Kern um einen Bewußtseinsprozeß, um die Erfahrung von Liebe, die sich jedoch hier, frei von jedem sexuellen Kontext, auf die Liebe zum Menschen an sich beschränkt. Derer ist Heinrich Harrer (Brad Pitt), der von Ehrgeiz und Ruhmsucht getriebene Bergsteiger, nicht fähig, als er 1939 seiner schwangeren Frau in Richtung Himalaja den Rücken kehrt. Im Laufe der Expedition erweist sich Harrer gegenüber seinem Landsmann Peter Aufschnaiter (David Thewlis) als arroganter, unzugänglicher Einzelgänger. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs macht aus den beiden Antipoden unfreiwillige Weggefährten, die nach gemeinsamer Flucht aus der Kriegsgefangenschaft in der für Ausländer tabuisierten Bergwelt Tibets ums Überleben kämpfen, bevor sie in der heiligen Stadt Lhasa ein Refugium finden. Hier nun kommt auch Annauds Film, der wegen verweigerter Drehgenehmigung vorwiegend in den Anden gedreht wurde und atmosphärisch den Boden für Martin Scorseses „Kundun“ bereitet, zur Ruhe. Das Abenteuerdrama mutiert eine Zeitlang zur romantischen Komödie, als die beiden Männer wie in einer Hochgebirgs-Variation von Howard Hawks‘ „Der weite Himmel“ um die Gunst einer einheimischen Blume (mit Bo-Derek-Zöpfchen!) buhlen. Das Auftreten der jungen Frau, Atmosphäre und gezeigtes Leben vor Ort reflektieren dabei unübersehbar die europäische Perspektive der Filmemacher: Annauds Tibet atmet den Wunsch nach westlicher Kultur, der am deutlichsten in der Figur des jungen Dalai Lama zum Ausdruck kommt. Die langjährige Freundschaft des erwachsenen Kindes zu Harrer, die dessen charakterliche Veränderung provoziert, dominiert das letzte Drittel des Films, der an dieser Stelle ohne Zurückhaltung Chinas brutale Aggressionspolitik an den Pranger stellt. Vergleichsweise sanft wird dagegen Harrers „Vergangenheit“ im Dritten Reich thematisiert. Lediglich ein innerer Monolog Pitts, in der er sich von früheren Gesinnungen distanziert, trägt den Veröffentlichungen über Harrer in der Weltpresse Rechnung. Dennoch geht „7 Jahre in Tibet“ mit seiner über weite Strecken unsympathisch gezeichneten Hauptfigur ein Risiko ein. Vom Zuschauer wird die fehlende Heroisierung Harrers freilich als wohltuend empfunden, womit dieser aufwendige, schön, aber nicht übermäßig spektakulär visualisierte, das Thema Freundschaft mehrfach variierende Abenteuerfilm abseits seiner realistischen politischen Resignation wenigstens im Privatbereich, in der Figur Harrers, Hoffnung und die Möglichkeit zur Katharsis anbietet. kob.

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