Gary Oldman hat den Spaß an seinem Beruf verloren.

Verabschiedet sich Gary Oldman für immer vom Kino? Bild: Kurt Krieger

Der charismatische Engländer hatte 1986 in dem Biopic „Sid and Nancy“ als Sex Pistols-Bassist Sid Vicious seinen großen Durchbruch. Als Lee Harvey Oswald in „JFK – John F. Kennedy – Tatort Dallas“ und als „Bram Stoker’s Dracula“ wurde er zum Star. Nun, 25 Jahre nach seinem ersten Film, will Gary Oldman seine Karriere beenden.

„Ich hatte eine großartige Karriere und ich bin froh darüber, tun zu können, was ich mache“, sagt Oldman. „Aber ich habe es für eine sehr lange Zeit gemacht und werde müde. Ich möchte jetzt in eine neue Richtung gehen, etwas Neues ausprobieren.“ Der 49-Jährige spielt auch mit dem Gedanken, auf die Theaterbühne zurückzukehren, allerdings befüchtet er, dass sein Desinteresse für die Schauspielkunst nicht nur Kinofilme betrifft: „Ich bekomme Angebote, aber meine Liebe für die Schauspielerei ist verblüht.“ In den vergangenen Jahren habe er einige Filmangebote nur angenommen, um seinen Lebensstil aufrechterhalten zu können. Ob dazu auch die Blockbuster „Harry Potter“ und „Batman Begins“ zählen, hat Oldman nicht verraten.

Kann der schwarze Rächer ihn umstimmen?

Derzeit steht der Schauspieler für die Fortsetzung von „Batman Begins“ vor der Kamera. Ursprünglich hatte sich Oldman eigentlich für drei von Christopher Nolans Batman-Filmen verpflichtet. So müsste er zumindest nach „The Dark Knight“ noch einmal als Polizist James Gordon vor die Kamera treten. Vielleicht überlegt es sich Oldman am Ende doch noch und Hollywood muss auch in Zukunft nicht auf diesen großartigen Schauspieler verzichten.

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