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Shine - Der Weg ins Licht

   Kinostart: 13.03.1997

Shine: Einfühlsames Porträt eines musikalischen Ausnahmetalents auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

Filmhandlung und Hintergrund

Einfühlsames Porträt eines musikalischen Ausnahmetalents auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

Unter der Obhut seines besessen überprotektiven Vaters Peter wächst David Helfgott in ärmlichen Verhältnissen auf. Von seinem Vater angetrieben erlernt der schüchterne Junge das Klavierspiel, als er jedoch Stipendien großer Konservatorien angeboten bekommt, lehnt Peter ab. Als David sich dem väterlichen Befehl widersetzt und in London auf die Schule geht, ist der Zusammenbruch nicht fern.

Unter der Obhut seines besessenen Vaters wächst der schüchterne David Helfgott in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine einzige Freude ist das Klavierspiel, doch auch da läßt der gestrenge Papa keine Freiheiten zu und fördert so die emotionale Isolation des Sohnes. Er weigert sich sogar, David ziehen zu lassen, als diesem von diversen Konservatorien Stipendien angeboten werden. Als David sich trotzdem entschließt, in London auf die Schule zu gehen, kommt es zum endgültigen Bruch zwischen Vater und Sohn.

Einfühlsames Porträt eines musikalischen Ausnahmetalents auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Shine - Der Weg ins Licht: Einfühlsames Porträt eines musikalischen Ausnahmetalents auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

    Shine on you crazy diamond: Mit seiner zutiefst bewegenden Annäherung an das Leben des unkonventionellen Konzertpianisten David Helfgott ist dem Australier Scott Hicks ein fulminanter Überraschungswurf gelungen. Er verpackte die scheinbar unmögliche Geschichte eines Mannes beim Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Vernunft und Wahnsinn als überwältigendes Drama purer Emotionen, als bewegende Success Story der etwas anderen Art, in der ein scheinbar verlorenes Individuum trotz aller Widrigkeiten dank der Kraft der Liebe triumphiert.

    In diesem Sinne steht dieser angenehm rohe und doch strahlende Diamant sehr wohl in der Tradition großer Film-Events wie „Forrest Gump“, „Rain Man“ oder „Nell“. Der große Unterschied liegt darin, daß hier die Geschichte einer real existierenden Figur erzählt wird, die ihr eigenes Schicksal nach einer langen Talfahrt selbst erst Mitte der achtziger Jahre in den Griff bekam. In Rückblenden folgt „Shine“ seinem Protagonisten durch die tristen Kindheitstage, in denen der Grundstein zu seinem musikalischen Genie und seiner tragischen Krankheit gelegt wird. Ein wenig sperrig wirken diese Szenen aus dem Leben der polnisch-jüdischen Emigranten-Familie Helfgott, ganz als hätte Scott Hicks sie absichtlich gehemmt und beklemmend inszeniert. Unter der Obhut des besessen überprotektiven Vater-Monsters (Armin Mueller-Stahls Vorstellung kommt vom Herzen, aber er legt so viel Seele in seine Auftritte, daß er wie im falschen Film wirkt) wächst der schüchterne David heran: Seine einzige Freude unter der patriarchalischen Knute ist das Klavierspiel, doch auch da läßt Vater Peter keine Freiheiten zu und fördert damit die emotionale Isolation des Sohnes, der mit Verhaltensstörungen reagiert.

    Wenn der jugendliche David (mittlerweile von dem sensationellen australischen Jungstar Noah Taylor gespielt) schließlich endlich den Mut aufbringt, seinem Elternhaus den Rücken zuzukehren, um in England seine Klavierstudien fortzusetzen, dann brechen auch bei dem Film endlich alle Dämme. Für die plötzlich gewonnene Freiheit Helfgotts findet Hicks in seinem fortan entfesselten Werk wunderbare bildliche Entsprechungen, und wenn der unkonventionelle Held nach der Aufführung eines unglaublich komplizierten Klavierstücks von Rachmaninoff zusammenbricht, um in das tiefe Tal der mentalen Instabilität einzutauchen, dann hat man ihn als Identifikationsfigur längst akzeptiert. So ist es ein verblüffendes Erlebnis, David nach einem Zeitsprung von zehn Jahren als einen von äußeren Einflüssen unbeeindruckten, geistig durch und durch verwirrten Mann wiederzutreffen. Geoffrey Rushs Darstellung dieses tragikomischen Narren ist phänomenal, seine maschingenwehrartigen Stream-of-Consciousness-Monologe sind so faszinierend, daß man ihm endlos folgen will. Wie im wahren Leben hält dieser wunderbar emotionale und doch überhaupt nicht sentimentale Film ein Happy End in Form der Liebe einer bemerkenswerten Frau bereit, die Helfgott mit rührendem Verständnis aus seinem Dilemma und wieder unter die Lebenden führt. Davids Heiratsantrag zählt denn auch zu den schönsten Momenten des Filmjahres und ist der Höhepunkt eines Films, der nach seinem sensationellen Abschneiden in Australien auch in Deutschland das Publikum in seinen Bann schlagen sollte. ts.
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