Talentiert, wohlerzogen, bodenständig und mitfühlend - Benedict Cumberbatch ist eben eine Spezies für sich.

Benedict Cumberbatch ist für alle da Bild: Kurt Krieger

Als der „The Imitation Game„-Star vom Tod eines der größten „Sherlock„-Fans hörte, setze er sich direkt an seinen Schreibtisch und verfasste einen persönlich Kondolenzbrief an die Eltern des verstorbenen Teenagers. Die 14-jährige Eve war seit Jahren völlig verrückt nach der britischen TV-Serie, doch erlag sie Anfang Februar den Folgen ihrer körperlichen Einschränkungen, mit denen sie von Geburt an zu kämpfen hatte.

Die herzerwärmenden Worte von Benedict Cumberbatch wurden während der Beerdigung vorgelesen. Der Schauspieler entschuldigte sich sogar für sein Nichterscheinen bei der Zeremonie: „Ich wünschte, ich könnte anwesend sein, aber bedauerlicher Weise drehe ich gerade die Show, die sie so sehr geliebt hat.“

Dass Benedict Cumberbatch trotz seines Erfolges in Hollywood noch nicht abgehoben ist, beweist auch sein Einsatz für die Begnadigung wegen grober Anstandlosigkeit Verurteilter. Die bewegende Lebensgeschichte des genialen Mathematikers Alan Turing, den Cumberbatch in „The Imitation Game“ verkörpert, trägt dazu bei, dass Großbritannien zum Umdenken angeregt werden soll.

Benedict Cumberbatch kämpft für Homosexuelle

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Bisher wurden seit dem Zweiten Weltkrieg über 49.000 Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Orientierung bestraft und verurteilt, rund 15.000 davon sind heute sogar noch am Leben. Benedict Cumberbatch unterstützt aktiv die Petition für die Rehabilitierung aller zu Unrecht Verurteilten.

Alan Turing wurde bereits 2013 posthum von Queen Elizabeth II. offiziell begnadigt, war damit jedoch aufgrund seiner besonderen Involvierung am siegreichen Ende des Krieges bisher eine Ausnahme.

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