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She Said

© Universal Pitcures

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She Said: Verfilmung der packenden Geschichte zweier New-York-Times-Reporterinnen, die Harvey Weinstein zu Fall brachten.

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She Said

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  • Kinostart: 08.12.2022
  • Dauer: 129 Min
  • Genre: Drama
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: Universal

„She Said“ im Kino

Aktuell sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Handlung und Hintergrund

Als die New York Times am 5. Oktober 2017 auf ihrer Titelseite einen Artikel der Investigativ-Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey veröffentlichte, sorgte dies in Hollywood und international für großes Aufsehen. Denn Kantor und Twohey veröffentlichten, dass niemand Geringeres, als der Hollywoodmogul und sechsfache Oscar-Gewinner Harvey Weinstein, seit Jahrzehnten Schweigegelder bezahlt, um Frauen mundtot zu machen, die ihn der sexuellen Belästigung beschuldigen.

Basierend auf dieser wahren Geschichte verfolgt „She Said“ die Journalistinnen Megan Twohey (Carey Mulligan) und Jodi Kantor (Zoe Kazan) in ihrem Kampf, das große Schweigen in Hollywood zu brechen und Machtmissbrauch zu entlarven. In ihren investigativen Recherchen stoßen die Frauen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Doch die Journalistinnen lassen sich trotz persönlicher Risiken nicht einschüchtern und geben somit schließlich den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück und stoßen international eine Welle der Solidarität an. „She Said“ ehrt die unschätzbare Bedeutung des investigativen Journalismus und die unermüdliche Suche von Journalist*innen nach der Wahrheit.

Im exklusiven Featurette zum Film betonen Regisseurin Maria Schrader und die Hauptdarstellerinnen die Relevanz des Themas, während die Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey sich an ihre damaligen Recherchen zurückerinnern:

„She Said“ – Besetzung, Hintergründe, Kinostart

Für die Emmy-Gewinnerin Maria Schrader („Unorthodox“) ist „She Said“ die erste Hollywood-Produktion. Der neue Film der deutschen Regisseurin zeichnet den mutigen Weg zweier Journalistinnen nach, die 2017 mit ihrer mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Reportage den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten. Das Drehbuch zum Film stammt von Oscar-Gewinnerin Rebecca Lenkiewicz.

Die renommierten Schauspielerinnen Carey Mulligan („Promising Young Woman“) und Zoe Kazan („The Plot Against America“) standen als die New-York-Times-Reporterinnen Megan Twohey und Jodi Kantor vor der Kamera. „She Said“ glänzt auch in den Nebenrollen mit einer Star-Besetzung. So sind Patricia Clarkson („Shutter Island“), Andre Braugher („Homicide“), Jennifer Ehle („Zero Dark Thirty“) und Samantha Morton („Minority Report, In America“) zu sehen. Die Schauspielerin Ashley Judd („Bug – Tödliche Brut“) tritt als sie selbst auf.

„She Said“ ist ab dem 8. Dezember 2022 in den deutschen Kinos zu sehen.

News und Stories

Darsteller und Crew

  • Carey Mulligan
    Carey Mulligan
  • Zoe Kazan
    Zoe Kazan
  • Patricia Clarkson
    Patricia Clarkson
  • Maria Schrader
    Maria Schrader

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • She Said: Verfilmung der packenden Geschichte zweier New-York-Times-Reporterinnen, die Harvey Weinstein zu Fall brachten.

    Großer Journalismusthriller über die beiden New-York-Times-Reporterinnen, die Harvey Weinstein zu Fall brachten.

    Wer einen Thriller dreht über investigativen Journalismus, wird sich vergleichen lassen müssen mit „Die Unbestechlichen“ von Alan J. Pakula aus dem Jahr 1976 und Thomas McCarthys „Spotlight„, der fast vier Jahrzehnte später den Oscar als bester Film gewinnen konnte. „She Said“ weiß um die Vorbilder, nennt ihren Einfluss sogar explizit im Pressematerial. Aber das ist ein Ablenkungsmanöver, eine kluge Taktik: Wir haben einen Film gemacht über die beiden Journalistinnen der New York Times, Jodi Kantor und Megan Twohey, deren epochaler Enthüllungsartikel 2017 den Hollywoodmogul Harvey Weinstein zu Fall brachte, und er spielt in der Liga der Klassiker.

    Dabei ist genau nicht entscheidend, ob Maria Schraders erste für ein Hollywoodstudio entstandene Regiearbeit so gemacht ist wie die Vorbilder, entscheidend ist, was er anders macht. Das macht „She Said“ besonders. Und herausragend. Weil hier alles dabei ist, was man sich von einem Journalismusthriller erwartet. Und doch ist es ein ganz anderer Film geworden als „Die Unbestechlichen“ und „Spotlight“, ein Enthüllungskrimi mit einem anderen Blick und Ton, der zeigt, wie sehr die Filme davor geprägt sind von einem männlichen Blick. Es ist einfach eine Feststellung, die „She Said“ wie nebenbei trifft, während er seinen beiden Heldinnen, gespielt von Zoe Kazan und Carey Mulligan, bei ihrer Arbeit und durch ihr Leben folgt. Auf ihnen liegt der Fokus und auf den Frauen, die misshandelt und missbraucht wurden, nie auf Harvey Weinstein selbst, den man nur einmal sieht. Obwohl es explizit um diesen Fall geht, um die vielen Jahre, in denen der Chef von Miramax und später der Weinstein Co. sich wie selbstverständlich das Recht herausnahm, von Frauen sexuelle Gefälligkeiten einzufordern, ist der Harvey Weinstein des Films Sinnbild für ein System, für Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt. Das ist der Rahmen, der den Plot bestimmt und für Dringlichkeit, Druck und Spannung sorgt.

    Aber es ist nicht der Film, so klug geschrieben von Rebecca Lenkiewicz und so besonnen inszeniert von Maria Schrader. Sie lassen Jodi Kantor und Megan Twohey keine klischeehaften Journalistinnen sein, die für ihren Beruf alles opfern, sondern Frauen, die damit kämpfen, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Das erdet sie, das erdet den Film. Das macht ihre Arbeit so wichtig, weil „She Said“ den Kampf um Wahrheit und das Aufdecken von Machtmissbrauch nicht als hehres Ideal im luftleeren Raum begreift, sondern mit Leben und Alltag füllt. Hierfür wird gekämpft, darum geht es. Dafür bedarf es keiner stilistischer Mätzchen, um zu packen. Der Blick des Films ist neugierig und empathisch und eindeutig weiblich. Wenn die Kamera von Natasha Braier einen leeren Hotelgang hinunterblickt, während man Audioaufnahmen Weinsteins hört, wie er eine Frau verbal in seine Suite zu drängen versucht, oder Samantha Morton in ihrem einzigen Auftritt als ehemalige Angestellte bei einem Treffen mit Jodi Kantor in London darlegt, wie das System Weinstein funktionierte und was daran falsch und krank ist, stellen sich dem Zuschauer die Nackenhaare auf. „She Said“ verzichtet auf das „He Said“: Er hört den Frauen zu, er sieht den Frauen zu, er lässt Frauen erzählen. Für uns alle.

    Thomas Schultze.
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