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„Sharknado“ im echten Leben: Hai endet wegen Wirbelsturm an Land

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Sharknado Poster
© dpa

Als Vertreter des Trash-Films schaffte es „Sharknado“ in den letzten Jahren zu einer beachtlichen Popularität. Erst im vergangenen Jahr erschien der mittlerweile vierte Teil der Reihe, in der in schöner Regelmäßigkeit Haie von einem gigantischen Tornado aufgesaugt und anschließend auf die nichts ahnende Bevölkerung losgelassen werden. Eine schwachsinnige Idee, möchte man meinen, doch nun ereignete sich in Australien ein Vorfall, der durchaus zum Vergleich anregt.

In Nordosten Australiens wütete jüngst der Wirbelsturm „Debbie“, der für Überschwemmungen und reichlich Zerstörung sorgte. Zehntausende Menschen mussten vor dem Zyklon in Sicherheit gebracht werden, doch trotz all dieses Unglücks sorgte die Naturkatastrophe gleichzeitig für eine skurrile Meldung.

In bester „Sharknado“-Manier wurde tatsächlich ein Bullenhai von dem Wirbelsturm mitgerissen und an Land getragen. Dort landete das circa ein Meter lange Tier tot in einem Tümpel in der 8.000-Seelen-Stadt Ayr. Die Verantwortlichen der „Sharknado“-Filme reagierten bereits auf den Vorfall.

Australischer Bullenhai sorgt für realen „Sharkando“

In ihrem süffisanten Tweet richten sie sich an all jene, die stets meinten, ein Sharknado könne nie wirklich passieren und dass es nur dumme Filme seien. Zum Glück für alle Beteiligten war das Ausmaß des realen Sharknado nicht derart blutig, verheerend und lächerlich wie in den filmischen Vorlagen.

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Wobei Bullenhaie durchaus für Menschen gefährlich werden können, allerdings dürften wir in einer direkten Auseinandersetzung an Land wohl die besseren Karten haben. Derzeit wird vermutet, dass das unglückliche Exemplar von dem Wirbelsturm in einem nahegelegenen Fluss erfasst wurde, da dort viele der Tiere leben. Im Gegensatz zu vielen anderen Artgenossen ist es dem Bullenhai nämlich tatsächlich möglich, sowohl in Salz- als auch in Süßwasser zu überleben.

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