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Shark Night 3D

   Kinostart: 01.12.2011
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Filmhandlung und Hintergrund

Der vermeintliche Urlaubsspaß an einem abgelegenen See verwandelt sich für eine Gruppe Studenten in einen Albtraum, als blutgierige Haie angreifen. Hai-Horror.

Es soll ein ganz besonderes Wochenende voller feucht-fröhlichem Spaß werden: Sara lädt ihre Freunde ins Ferienhaus ihrer Eltern ein, das auf einer Insel in einem See in Louisiana liegt. Gleich nach der Ankunft wirft sich die Gruppe in ihre Badesachen, lässt die Korken knallen, fährt Wasserski und flirtet wild drauflos. Doch mit dem Spaß ist es bald vorbei, als sich herausstellt, dass sich in den Gewässern ein mordlustiger Hai aufhält und sich einen nach dem anderen schnappt.

Es soll ein ganz besonderes Wochenende voller feucht-fröhlichem Spaß werden: Sara lädt ihre Freunde ins Ferienhaus ihrer Eltern ein, das auf einer Insel in einem See in Louisiana liegt. Gleich nach der Ankunft wirft sich die Gruppe in ihre Badesachen, lässt die Korken knallen, fährt Wasserski und flirtet wild drauflos. Doch mit dem Spaß ist es bald vorbei, als sich herausstellt, dass sich in den Gewässern ein mordlustiger Hai aufhält und sich einen nach dem anderen schnappt.

Eine Gruppe von Jugendlichen will eigentlich nur feiern, muss aber feststellen, dass es sich den örtlichen See mit einem hungrigen Hai teilen muss. Gut gelaunter Horrortrash vom Fachmann: David R. Ellis zieht alle Register seines Könnens bei dieser „Piranha“-Variation.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Steven Spielbergs Kassenschlager „Der Weiße Hai“ (1975) ist Kult. Sein Haihorror brachte dem Erfolgs-Regisseur drei Oscars, einen Grammy, einen Golden Globe und den Hollywood-Durchbruch ein. Seitdem haben viele versucht dem Original nachzueifern. Unzählige Monster wurden erschaffen, um den Kinobesuchern das Fürchten zu lehren. Angefangen mit den beiden Sequels „Der weiße Hai 2“(1978) und „der weiße Hai 3“(1983) über aktuellere Streifen wie „Deep Blue Sea“(1999) „Open Water“(2003) oder „Piranha 3D“ (2010) bis zu unserem Trash-Horror „Shark Night 3D“. Sie alle haben Eines gemein: Mit Spielbergs „großem Weißen“ konnte bisher leider keiner mithalten.

      Regisseur David R. Ellis („Final Destination 2“, Final Destination 4“) ist kein Neuling mehr auf dem Tier-Horror-Gebiet. Vor „Shark Night 3D“ ließ er bereits panikverbreitende Schlangen aus allen möglichen Winkeln eines Flugzeug kriechen („Snakes on a Plane”,2006). Als Second-Unit-Regisseur hatte er zudem an Renny Harlins „Deep Blue Sea“ mitgewirkt. Mit diesen Erfahrungen dürfte einem guten Hai-Horror also nichts mehr im Wege stehen. Da haben wir uns alle jedoch zu früh gefreut. Ellis hat es tatsächlich geschafft, es zu vermasseln.

      Aber beginnen wir erst einmal mit dem Gelungenen. Leider kann ich an dieser Stelle nur einen Punkt nennen: die 3-D-Effekte. Obwohl sie an Land eher überflüssig wirken, machen sie unter Wasser dafür richtig Spaß. Allerdings sieht man den Haien schon auf den ersten Blick an, dass sie aus dem Animationsstudio stammen.

      Splatter-Fans, die sich jetzt schon auf ordentlich viel Blut und abgerissene Körperteile freuen, muss ich leider auch enttäuschen. Zwar fließt in beinahe jeder Wasserszene literweise Kunstblut, allerdings verdecken die roten Wolken komplett die Sicht auf das eigentliche Geschehen.

      Auch der Gruselfaktor bleibt ziemlich gering. Denn Ellis‘ Haie pirschen sich nicht hinterrücks und mit dramatischer Musik unterlegt an ihre Opfer heran. Sie machen recht kurzen Prozess mit den Teens und ehe man sich versieht, hat man wieder besagte rote Wolke vor der Nase.

      Dafür setzt Ellis scheinbar auf Monster-Vielfalt. Denn beim großen Weißen will er es nicht belassen. Da schwimmen Tigerhaie, Hammerhaie, Bullenhaie, Zigarrenhaie,… Bis auf letztere wird allerdings auf die mörderischen Eigenarten verschiedener Haie nicht genauer eingegangen, auch wenn das laut Presseheft versucht wurde.

      Aber kommen wir nun zum Wichtigsten, der Story. Die kennen wir mittlerweile alle schon zu genüge. Feierwütige Studenten mit Traum-Body machen sich zusammen auf um die Party ihres Lebens zu feiern und werden nacheinander von sich im Wasser tummelnde Bestien verputzt. Zuletzt bekamen wir die altbewährte Story bei „Piranha 3D“ aufgetischt. Mit einem entscheidenden Unterschied: Die Macher der Killerfisch-Parade nahmen weder sich, noch die Story ihres Films ernst. Und genau das war ihr Erfolgsgeheimnis. Denn unter dieser Prämisse macht so eine Story richtig Laune! „Shark Night 3D“ hingegen meint es ernst und sorgt damit an so manchen Stellen für eher ungewollte Lacher.

      Doch nicht nur die Studenten-Nummer ist schon bis zum Äußersten ausgereizt. Auch die Tatsache, dass die Teenies auf der Insel keinen Handy-Empfang haben oder dass sexy Sara ein dunkles Geheimnis bewahrt, waren ja fast klar.

      Vor allem aber fragt man sich den ganzen Film über Eines: Wenn die Jugendlichen doch wissen, dass es in dem See nur so wimmelt von blutrünstigen Haien, wieso in aller Welt spaziert einer nach dem anderen trotzdem noch ins Wasser? Sogar das erste Opfer Malik beschließt das Ganze nochmal aus der Nähe zu betrachten. Im Delirium will er sich an dem Hai rächen, der ihm den Arm abgebissen hat (ja, die Blutarmut führt bekanntermaßen zu den irrwitzigsten Ideen). Auf umständlichsten Plot-Wegen bringen die beiden Drehbuchautoren (Will Hayes und Jesse Studenberg) tatsächlich auch alle Köder nochmal in den See. Und auch in diesem Fall gilt: würden es die Filmemacher nicht ernst meinen, wäre alles gut und bestimmt auch recht lustig. So hat die Geschichte bei mir nur eines bewirkt: Kopfschütteln.

      Fazit: „Shark Night 3D“ nimmt sich leider zu ernst. Als Horror-Komödie könnte er durchaus funktionieren. Als waschechter „Horrorschocker“ wird er allerdings schlechte Karten haben.
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    2. Shark Night 3D: Der vermeintliche Urlaubsspaß an einem abgelegenen See verwandelt sich für eine Gruppe Studenten in einen Albtraum, als blutgierige Haie angreifen. Hai-Horror.

      Bei David R. Ellis werden die Badeferien im Bayou Louisianas zum knallharten Flossenhorror, bei dem „Deliverance“- und „Hostel“-Anleihen die Haiattacken flankieren.

      David R. Ellis („Final Destination 2 + 4“), Hollywoods Ausrichter wilder B-Camp-Horror-Partys, hat ein Faible für bestechende Konzepte: Was ist besser als ein Hai im Meer? Viele Haie im Bayou! So wird aus „Snakes on a Plane“ ein Plot à la „Haie im See“. Im Vergleich mit dem irrwitzigen Blutbad von Alexandre Ajas „Piranha 3D“ fällt das erwartete Schlachtfest wegen eines jugendfreien PG-13-Ratings jedoch buchstäblich ins Wasser. Expliziter Sex und Gewalt bleiben ein Versprechen, aber Schauwerte tummeln sich dennoch genug: Ellis setzt seine Schwerpunkte auf knappe Bademode, explosive und blutige 3D-Effekte und den Thrill eines perfiden Racheplans, den sich auch „Hostel“-Inhaber Eli Roth nicht niederträchtiger hätte ausdenken können.

      Dessen Urheber sind zwei vollwertige Hillbillys, wie sie seit „Deliverance“ nur im tiefsten Inzest-Süden wachsen. Ihr primäres Ziel ist Sara, die für frühere Sünden büßen soll. Ihre Kommilitonen, die sie zu den Badeferien auf der elterlichen Insel inmitten einer weitläufigen Seenplatte eingeladen hat, sind nur auf den ersten Blick Kollateralschäden. Ist das erste Drittel noch von Drinks, Flirts und Fun geprägt, lässt der erste Haiangriff einen einarmigen Schwerverletzten und geschockte Sommerfrischler zurück. Einzige Rettung sind nun ausgerechnet die gut gerüsteten Hinterwäldler, aber die haben anderes im Sinne, denn sie sind Teil einer Snuff-Industrie, die Ahnungslose an Haie verfüttert und ihre mitgefilmten Tode gewinnbringend verscherbelt. Damit hält die Folterhorror-Mentalität in das „Jaws“-Territorium Einzug, was trotz Vermeidung allzu drastischer Szenen hinreichend menschenverachtend bleibt.

      Flogen bei James Cameron einst die Piranhas, sind es nun erkennbar computeranimierte Haie, die mit enormer Sprungkraft verblüffen. Auch andere physikalische Gesetze scheinen auf wundersame Weise aufgehoben, was den Unterhaltungswert steigert. Ebenso wie die Popcorn-Mentalität der Regie, die das nicht sonderlich gescheite Septett Akteure aus der dritten Reihe (darunter Joel David Moore aus „Avatar“ und „American Idol“-Absolventin Katharine McPhee) als Fischfutter in ein saloppen Bodycount schickt. Dennoch ist weniger die Natur grausam, denn der Mensch - dadurch ergibt sich eine ungewohnte Mischung aus bewährtem Tierhorrormustern und grimmigen Sadistenschrecken jüngster Provenienz.

      tk.
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