News

Episodenfilm über junge Muslime in Deutschland

“Shahada” heißt ein Episodenfilm über drei junge Muslime in Deutschland, der das erste Kinoprojekt der Berliner Produktionsfirma Bittersuess Pictures ist. Regie führt Burhan Qurbani, der mit dem Spielfilm seinen Abschluss an der Filmakademie Baden-Württemberg macht. Auch für seine Kollegen Yoshi Heimrath (Kamera) und Leif Alexis (Producer) von der Filmakademie ist “Shahada” der Abschlussfilm, ebenso für Barbara Falkner (Szenenbild) von der HFF. Die Dreharbeiten sind am Wochenende in Berlin nach 28 Tagen beendet worden und der Kinostart wird voraussichtlich 2010 sein. Die Geschichte handelt vom Verhältnis von Religion und Kultur und den Konflikten, die junge Muslime in der bunten Gesellschaft Berlins erleben. Die Hauptfiguren befinden sich alle in persönlichen Krisen, die ihre Werte auf eine harte Probe stellen. Der von Carlo Ljubik gespielte Ismail ist ein türkischer Polizist in Berlin, der nach einem Unfall mit seiner Dienstwaffe aus Schuldgefühlen heraus Frau und Kind verlässt. Der von Jeremy Acheampong dargestellte Samir stammt aus Nigeria und gerät in einen Glaubenskonflikt wegen seiner Homosexualität. Die von Maryam Zaree gespielte Maryam ist die sehr westlich orientierte Tochter eines türkischen Geistlichen, doch nach einem schlimmen Erlebnis kehren sich die Einstellungen von Vater und Tochter um. 

Kommentare