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Fakten und Hintergründe zum Film "Senna"

Kino.de Redaktion |

Senna Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Produzent James Gay-Rees wurde inspiriert von Geschichten, die ihm sein Vater über Ayrton Senna erzählte. Der war für die Tabakfirma John Player Special tätig, die Sennas schwarzen Lotus im Jahr 1984 sponserte, und tatsächlich lernte sein Vater Senna auch persönlich kennen. „Mein Vater kam von verschiedenen Rennen zurück und erzählte mir, dass dieser junge Bursche irgendwie anders als die anderen Fahrer sei. Er war extrem selbstbewusst, hatte einen unerschütterlichen Glauben – und er stand seinem Beruf sehr gewissenhaft gegenüber.“ So begann Gay-Rees’ Reise, eine Dokumentation über den legendären Rennfahrer zu realisieren.

Ein entscheidender Tag für die Verwirklichung des Projekts war der März 2006, als es Gay-Rees sowie dem Autoren und Ausführenden Produzenten Manish Pandey endlich gelungen war, ein Treffen mit Ayrton Sennas Familie zu arrangieren, um die Genehmigung für einen Film über sein Leben zu erfragen. „Meine Frau bat mich, möglichst nicht zu weinen, da ich sehr emotional bin – speziell, wenn ich betreffs einer Sache sehr leidenschaftlich bin, wie beispielsweise SENNA,“ erzählt Pandey. „Sie sagte zu mir:“Du musst professionell auftreten, sonst halten sie dich für einen Spinner!“ Mit dieser Bemerkung im Hinterhopf hielt er seine knapp 40 minütige Präsentation – eine Mischung aus Sound, Bewegtbildern und Fotos - während er versuchte, seine Emotionen einigermaßen zu kontrollieren. „Zum Glück fing ich nicht an zu weinen – aber jeder andere im Raum! Mehr als eine halbe Stunde lang weinten sich Ayrtons Schwester Viviane und der Rest der Familie die Augen aus. Am Ende stand Viviane auf, umarmte mich und flüsterte in mein Ohr:’Du kennst wirklich meinen Bruder.’ Wir hatten uns nie zuvor getroffen, aber sie verstand, was wir mit dem Film beabsichtigten.“

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Beflügelt von der erfolgreichen Präsentation, kehrten die beiden nach England zurück. „Es war unglaublich. Das einzig andere Filmprojekt, für das sie je grünes Licht gegeben hatten, war ein 100 Millionen Dollar teurer Antonio Banderas-Film im Jahr 1995, der aber nie realisiert wurde.“ Und doch, mit Pandey und Gay-Rees, verlief es anders. „Die Senna-Familie meldete sich kurze Zeit später und sagte ‚Wir würden es gerne mit dir und James machen. Uns gefällt, was du eingebracht hast. Wir sind ziemlich sicher, dass es funktionieren wird.’ Letztlich dauerte es doch noch zwei Jahre, den Deal zu zementieren:„Ihnen war klar, daß wir keinen Film über seinen Tod, sondern über den Menschen Ayrton Senna drehen wollten“

“Es hat mit gegenseitigem Vertrauen zu tun,“ erklärt Gay-Rees. „jeder musste sicher sein, dass wir uns korrekt verhalten werden.“ Und genau das wurde auf überzeugende Art und Weise der Senna-Familie mit dem Titel „Das Leben und Sterben von Ayrton Senna“ präsentiert. Die Produzenten wollten den Focus nicht auf den tragischen Tod von Senna legen – sie wollten sein ganzes, außergwöhnlich facettenreiches Leben näher beleuchten. Sennas Story ist keine klassische Tellerwäscher-Geschichte, denn er wurde in eine bereits reiche Familie in Sao Paulo hineingeboren. Aber es ist dennoch eine schillernde Geschichte, gekennzeichnet von seiner einzigartigen Einstellung dem Leben gegenüber, seinem Genius hinter dem Lenkrad, und seinem fest verwurzelten, tief religiösen Glauben.

„Gerade diese religiöse Verbundenheit bewegt viele Menschen,“ fährt Gay-Rees fort. „Große Sportsmänner sind in Bereichen tätig, die über dem des Normal-Sterblichen angesiedelt sind. Es ist fast so, als ob sie etwas kanalisieren, wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Kraft sind.“

Pandey stimmt dem zu und erinnert rückblickend an das Rennen im Jahr 1984 in Monaco, im strömenden Regen, wo Senna ein so atemberaubendes Rennen gefahren ist. „In diesem Wagen hätte er wie auf einem Skateboard in einem nassen Badezimmer fahren müssen. Aber was er an jenem Tag vollführte, war so extrem, so außergewöhnlich ,, dass man hier ganz klar seine spirituelle Kraft erkennen konnte. Es war, als ob er nicht wirklich auf der Strecke fahren würde. Wenn er fuhr, dann in irgendwelchen anderen Sphären.“

„Für Senna ging es nicht nur darum, das Rennen zu gewinnen und immer einen Schritt vor den anderen zu sein. Er hat immer versucht, sich und das Auto an einen Ort mitzunehmen, den nur er wirklich verstehen konnte. Roger Federer sagte mal vor ein paar Jahren, nach einem gewonnen Match, dass er auf dem Platz einfach nicht mehr er selber war. Es war, als ob er sich selbst beim Spielen zugeschaut hatte. Ich denke, Senna schwebte mit ziemlicher Regelmäßigkeit in diesen Sphären, und das ist auch der Grund, warum er es so gern getan hat.“ Sennas innerer Antrieb, gepaart mit seinen herausragenden Fähigkeiten, sind ein interessantes Sudienobjekt.“

Produktion: Die Geschichte

Für Produzent Eric Fellner, Co-Chairman von Working Title, war SENNA eine Herzensangelegenheit, die zugleich eine neue Dimension des Filmemachens eröffnete: Es ist die erste Dokumentation, die Working Title bislang produziert und finanziert hat.

„Wie viele Menschen war ich ein Fan, aber irgendwann ließ mein Interesse an der Formel 1 nach. Nur die Zeit Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, die faszinierte mich nach wie vor,“ so Fellner. „Wir versuchten zunächst einen Film über Hesketh (Anm.: Hesketh war in den 70er Jahren ein englisches Formel 1 und Formel 3 – Team) zu entwickeln und investierten sehr viel Zeit und Geld, aber am Ende funktionierte das Ganze nicht. Ich wollte aber unbedingt einen Film über diese faszinierende Welt machen, traf mich mit Bernie Ecclestone, um einen Einstieg zu finden – aber auch das gelang mir nicht. Wir hatten bislang keine Dokumentation gedreht, aber letztlich schien es das einzig sinnvolle Medium für einen Film über die Formel 1 zu sein.“

Nachdem die Produzenten Regisseur Asif Kapadia an Bord brachten, wurde ihnen schnell bewusst, dass sie einen sehr talentierten Filmemacher verpflichtet hatten. Der Regisseur des BAFTA preisgekrönten Spielfilms „The Warrior“ und des Thrillers „Far North“ ist Absolvent des Royal College of Art, und er hat ein Auge für exzellente Bildarrangements.

„Der wohl offensichtlichste Weg, eine Geschichte über Senna zu erzählen, ist so eine Art ‚Drei Tage in Imola’ zu verfilmen. Das Rennen, bei dem Senna sein Leben verlor. Das wäre sicherlich ein fesselnder Film geworden, aber ein ziemlich offensichtlicher dazu,“ erklärt Pandey. „Du beschäftigst dich mit Freitag, Samstag und Sonntag, und machst noch ein paar Rückblenden, warum dieser Bursche jetzt hier Rennen fährt. Dann noch ein paar Interview-Inserts – und schon hast du einen starken Film. Aber damit verfehlst du auch das eigentliche Thema. Vor Asif hatten wir eine Menge Regisseure interviewt, und etliche waren interessiert. Aber als er kam, war klar, wer den Job erledigen wird.“

Kapadia, sportlich durchaus interessiert, jedoch kein Enthusiast in Sachen Formel 1, hatte eine relativ leidenschaftslose Herangehensweise an das Anliegen der Produzenten. „Vor dem Film hatte ich kein Buch über Senna gelesen, mir nie eine Website über ihn angesehen und auch nie ein Buch über die Formel 1 gelesen. Ich hatte nie ein Rennen besucht – und plötzlich stand ich mittendrin. Anfangs fühlte ich mich wie ein Außenseiter, aber das gab sich sehr schnell. Was ich wirklich spannend fand, war mehr über das Thema - durch all die Interviews und Nachforschungen - in Erfahrung zu bringen. Ich glaube, ich habe einen recht frischen, unverbrauchten Aspekt eingebracht.“

„Ich begriff sehr schnell, dass Senna ein außerordentlicher Fahrer mit dieser tief religiösen Verbundenheit war. Das war schon faszinierend, und mir wurde schnell klar, dass ich bestimmte Dinge auf ein Minimum herunterkürzen muss. Jeder, der sich nicht für Formel 1 interessiert oder der noch nie von Senna gehört hat, sollte und wird den Film kapieren, die Charaktere verstehen und sicherlich auch von der Geschichte ergriffen sein.“ Er lacht:“Wir wollten einen Film über das Rennfahren, über eine große Persönlichkeit, drehen. Also habe ich einen Spielfilm mit nicht professionellen Schauspielern inszeniert.“

Kapadia verweist auf Sennas Rivalität mit Prost und seinen ständigen Kampf gegen die Rennaufsicht. „Mich interessieren keine Menschen, die immer nur ‚gut’ sind“, so Kapadia. „Senna umgibt immer ein dunkler Schatten. Das fiel mir auf, als ich mich tiefer in die Recherche zum Film hineinarbeitete – quasi als Außenseiter, der Einlass finden will. Meine Filme handeln immer von Außenseitern, und ich kann hier auch eine gewisse Relevanz zum ‚Außenseiter aus Brasilien’ sehen. Obwohl er niemals ein armes Kind war, so kam er doch in diese europäische Welt und forderte die dominanten Fahrer und Regelwächter heraus, die immer nur Alain Prost zu unterstützen schienen.“

Im Jahr 1988 schloss er sich dem McLaren-Team seines Rivalen an. Prost war der aktuelle Weltmeister und die beiden waren leidenschaftliche Gegner. „Wenn Senna glaubt, er kann einfach so in Prost’s Team hineinmarschieren und Weltmeister werden, dann wartet ein großer Schock auf ihn,“ meinte seinerzeit Keke Rosberg, den Prost 1986 in Grund und Boden gefahren hatte. Doch genau das Gegenteil war der Fall – Prost war derjenige, dem der Schock entgegenschlug. Zu Beginn der Saison 1988 waren die Kommentatoren einhellig der Meinung, dass Senna zwar der schnellste Fahrer sei und viele Pole Positions für sich entscheiden würde, aber am Ende doch Prost als strahlender Sieger triumphieren würde. Die ersten Rennergebnisse schienen das zu bestätigen. Doch einmal mehr in Monaco, vier Jahre nach seiner glanzvollen Fahrt im Regen, war Senna im Qualifying anderthalb Sekunden schneller als Prost. Das war mehr als ein Klassenunterschied in der Formel Eins, und auf der nachfolgenden Pressekonferenz offenbarte er der versammelten Presse seine Gedanken.

„Mir wurde plötzlich klar, dass ich den Wagen nicht mehr bei vollem Bewusstsein steuerte“, so Senna damals. „Ich befand mich in einer anderen Dimension, wie in einer Art Tunnel… Ich hatte meine persönliche Grenze schon lange überschritten, aber es ging immer noch weiter.“ Seine Worte vermittelten, wie er selbst diese fahrerische Erfahrung, so nah am Abgrund, sah: Als eine spirituelle Reise. Doch auch ein Senna war nicht unfehlbar – er verlor das Rennen in Monaco. Senna stand auf der Pole Position, fuhr die schnellste Runde – das Rennen aber gewann Alain Prost. Senna wurde aufgrund eines Fahrfehlers nur 12.

Der Japan Grand Prix 1988 in Suzuka sah die beiden Kontrahenten Prost und Senna nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt. Würde Senna, der auf der Pole Position stand, das Rennen gewinnen, wäre er Weltmeister. Doch als die Ampel auf Grün wechselte, setzte Sennas Motor aus und er konnte sich erst als 13. in das Feld der startenden Fahrer einreihen. Nach nur 28. Runden, nach der Hälfte der zu fahrenden Distanz, hatte er nicht nur das gesamte Feld von hinten aufgepflügt und mit waghalsigen, erstaunlichen Manövern sich an den führenden Alain Prost herangearbeitet – nein, der überholte sogar seinen ewigen Kontrahenten mit fast spielender Leichtigkeit und wurde an jenem Tag Weltmeister in einem Wagen, der eigentlich von McLaren speziell für den Franzosen designt worden war.

In der darauf folgenden Saison wurde der Konkurrenzkampf der beiden noch hitziger. Senna war zu Beginn der Saison in bester Stimmung und zeigte sich gerne mit seiner Freundin, dem Model Xuxa Menehgel. Den Japan Grand Prix, das vorletzte Rennen der Saison, musste er gewinnen, um seine Hoffnungen auf eine erneute Weltmeisterschaft aufrecht zu halten. Senna, auf der Pole Position stehend, sah seinen Kontrahenten Prost vorbeiziehen und heftete sich Runde für Runde an dessen Fersen. Es war klar: Würde Prost vor Senna bleiben, wäre der Franzose Weltmeister. Senna suchte sich einen Punkt an der Strecke aus, an dem er seine einzige Chance zum Überholen sah.

Kurz vor Rennende, in Runde 46, startete Senna seinen Angriff vor der Schikane. Doch Prost zog sehr früh nach rechts, wohlwissend, dass Rivale Senna sich keinen Unfall erlauben konnte. Senna und Prost verkeilten sich bei der Kollision und rutschten von der Strecke. Senna riss seine Arme verärgert nach oben; Prost kletterte aus seinem Cockpit – er war für den Moment Weltmeister. Doch für Senna war das Rennen noch nicht beendet. Er bat die japanischen Marshals ihn anzuschieben, und er fuhr seinen Wagen in die Pits, um den Frontflügel auszutauschen. Nach einer dramatischen Aufholjagd bezwang Senna zum Erstaunen aller kurz vor Rennende auch noch den führenden Gianni Nannini.

Das war zwar der Sieg für Senna auf der Strecke, doch bevor er das Siegerpodium besteigen durfte, wurde ihm der Sieg von Jean Marie Balestre, dem französischen Formel 1-Verantwortlichen (Vorgänger von Max Mosley) aufgrund einer Regelwidrigkeit (die tatsächlich gar nicht existierte) aberkannt. Für Senna eine unglaubliche Ungerechtigkeit, denn Prost war dank Sennas Disqualifikation nun doch Weltmeister. Ein Titel, den Prost in erster Linie nur durch die vielen Defekte und Ausfälle an Sennas McLaren im Jahr 1989 erringen konnte: Phoenix (Elektronischer Defekt), Paul Ricard (Kupplungsschaden), Silverstone (Getriebeschaden), Monza (Motorschaden), Montreal (technischer Defekt), Estoril (Unfall mit dem bereits disqualifiziertem Mansell).

„Seine Geschichte ist wirklich erstaunlich. Wir haben im Film quasi drei strukturierte Akte, mit denen wir arbeiten“, so Kapadia. „Den Aufstieg, den Erfolg und die Herausforderungen, denen er sich an der Spitze stellen muss. Da ist zum Einen dieser selbstherrliche Franzose Balestre, der schon fast schon einer Comic-Figur gleicht; dann sein Rivale mit den vier WM-Titeln, Alain Prost. Und dann gibt es noch Sennas private Seite: seine Familie, seine Freundinnen, sein Verhältnis zu Brasilien. Spannung, Drama, Tragödie - alles haben wir vereinen können.“

1990 war eine Umkehrung der Vorjahressituation: Diesmal wusste Senna: „Wenn wir kollidieren, bin ich Champion.“ Und der Brasilianer war sauer: Wieder auf Druck von Balestre hatte er als Trainingsschnellster - entgegen vorheriger Absprachen - nicht den besseren Startplatz außen bekommen. Als Prost prompt am Start die Führung übernahm, hielt Senna in der ersten Kurve dagegen und nahm den Unfall sozusagen „billigend in Kauf.“ Beide draußen - Senna war Weltmeister. „1990 war die Konsequenz von 1989“, sagte er später einmal, „ich ging mit dem Vorsatz ins Rennen, wenn Prost den Start gewinnt, dann halte ich voll drauf… Was passiert ist, war das Ergebnis einer Fehlentscheidung von Balestre. Ich habe dazu beigetragen, aber ich bin nicht dafür verantwortlich.“

„Hätte sich jemand diese Story erdacht, dann wären alle vermutlich begeistert gewesen,“ freut sich Kapadia. „Im einen Jahr fährt Prost in den am langsamsten Punkt der Strecke in den Wagen von Senna – und zwar so, dass sein Wagen nicht einmal groß beschädigt wird; im darauf folgenden Jahr fährt Senna an einem der schnellsten Punkte der Strecke in den Wagen von Prost, getreu dem Motto:’Egal, was passiert – ich riskier’s!’ Es ist schon interessant zu sehen, was Sennas und Prosts Charaktere durch diese beiden Unfälle aufzeigen.“

Balestre jedenfalls war außer sich vor Wut, konnte aber Senna nicht bestrafen, da es keinen Beweis für einen absichtlich herbeigeführten Unfall seitens Senna gab. Die Formel Eins – Gemeinde verurteilte Senna. Sie beschwerten sich über seine Hochgeschwindigkeitsmanöver, und viele Fahrer empörten sich, dass diese Seite Sennas wahren Charakter widerspiegeln würde. Prost ging sogar so weit zu behaupten, daßssSennas Gottvertrauen ihn zu einem äußerst gefährlichen Fahrer machen würde.

„Senna besaß sicherlich einige graue Schattierungen, nicht alles an ihm war weiß“, so Pandey. „Als er Prost mit über zweihundert Stundenkilometern auf der Strecke stellte, da hätte er eigentlich bis zur nächsten Schikane warten und ihn mit deutlicher verringerter Geschwindigkeit überholen können. Aber das mag ich so an ihm: er ist heißblütig. Jeder hat doch schon mal mit der Faust auf den Tisch gehauen oder eine Tür zugeknallt. Im Motorsport war das eben seine Art von Tür zuknallen. Mancher mag den Film vielleicht als voreingenommen bezeichnen, aber der Film ist nun mal nicht über Alain, Nigel und Nelson. Er handelt von Ayrton Senna!“

Dank seines bemerkenswerten Aufstiegs und seiner Glanzleistungen im Motorsport wird er weithin als bester Rennfahrer charakterisiert, der jemals am Steuer eines Formel 1-Rennwagens saß. Seine Kämpfe mit Prost und Balestre, sein verfrühter Tod – all das kennzeichnet diese außergewöhnliche Story. „Wir etablieren seinen Charakter, legen den Focus und leiten dann die Wende mit dem Gewinn des Weltmeistertitels ein,“ erklärt Pandey. “Doch plötzlich kommt die Politik ins Spiel. Egal, was du auch erreichst – es kommt alles auf dich zurück und schlägt dir ins Gesicht. So ist nun mal das Leben.“

Als Senna endlich die alleinige Spitze erreicht hatte, änderte sich die Technik an und in den Rennwagen. Die Titel gingen 1992 und 1993 an Williams-Renault Autos – gefahren von Nigel Mansell und Alain Prost. Im Jahr 1994, nach dem Rückzug von Prost und Mansell aus der Formel 1, nahm Williams Ayrton Senna unter Vertrag und man sah einer sehr leichten Titelverteidigung entgegen.

„Der dritte Akt ist jetzt ganz entscheidend, denn gerade, als Senna alle Hürden endlich überwunden hat – da steht ihm etwas im Wege, gegen das er nicht wirklich etwas tun kann: die moderne Welt, die Technologie“, erklärt Pandey. „Hier stirbt unser Held durch eine Maschine.“

Produktion: Die Dreharbeiten

Ein ganz spezieller Aspekt dieser Dokumentation ist die Tatsache, dass zu keinem Zeitpunkt die Gesprächspartner bzw. die die Interviewpartner im Bild zu sehen sind. Viele Interviews sind zu hören, aber sie liegen über den Filmsequenzen als Voice-Over. Eric Fellner erinnert sich, dass sich Asif Kapadia von Beginn an gegen die Idee sträubte, die Interviewpartner im Bild zu sehen.

„Ich denke, es gibt dem Film ein Alleinstellungsmerkmal. Die meisten Dokumentationen sind anders aufgebaut. Man bekommt sehr viel Ayrton Senna zu sehen“, lacht Fellner. „Es hat mitunter den Anschein, als ob uns Ayrton Senna seine Story die ganze Zeit über erzählt. Das war Asif sehr wichtig und das treibt den Film an.“

Kapadia erklärt: “Sehr früh schnitten Manish und ich einen zehnminütigen Kurzfilm nur aus YouTube-Footage zusammen. Von dem Moment an war klar, dass unsere Herangehensweise funktionieren würde. Ich wusste, wir würden einen brillanten Film drehen, mit einem sehr starken Ende – schockierend, bewegend und tragisch. Und dann gibt es noch seine Selbstfindung und die Rivalität; einen Anfang, die Mitte und das Ende. Wofür brauchen wir Gesprächspartner im Bild?“

Die Interviews mit den anderen Fahrern – trotz seiner Rivalität mit Senna war Prost einer der Sargträger auf dessen Beerdigung. Er gewährte den Filmemachern auch viel Zeit für Gespräche – und den Kommentatoren des Rennsports sowie der Familie sind über dem sorgfältig ausgewähltem Bildmaterial zu hören.

„Jeder, den wir interviewt haben, war zuvorkommend und entgegenkommend. Aber wenn man sich das gesamte Material anschaut, dann ist es doch Sennas Leidenschaft und Kraft, die hervorsticht“, fährt Kapadia fort. „Es fiel mir nicht leicht, alle davon zu überzeugen, dass wir die Gesprächspartner nicht im Bild zeigen. Ich meine, so beginnt fast jede Dokumentation“, lacht er. „Ich wollte die Bilder für sich sprechen lassen. Und um so häufiger ich mir die Bilder anschaute, um so mehr erkannte ich, dass sie die Geschichte wirklich erzählen werden.“

Fellner grinst:“Ich führte als Beispiel immer wieder die brillante Dokumentation ‚When We Were Kings’ über den Rumble in the Jungle, den Kampf zwischen Ali und Foreman, an. Hier gibt es am Anfang eine fantastische Performance von Norman Mahler, der diejenigen, die sich mit Boxkampf nicht wirklich auskennen, erst einmal mit der Thematik vertraut macht.“ Doch Kapadia war dagegen, und er sollte Recht behalten.

Drei Wochen nach dem Treffen mit der Senna-Familie saßen Manish Pandey und James Gay-Reeves im Büro von Formel 1-Impressario Bernie Ecclestone. Es war von Beginn an klar, dass sie seine Unterstützung benötigen würden, um Zugang zu den Formel 1-Archiven in Biggin Hill zu erhalten. Ecclestone besitzt die Rechte an jedem Foto und jedem Stück Bewegtfilm.

„Bei unserem ersten Treffen in Bernie Ecclestone’s Büro kam er herein und setzte sich nicht einmal“, erinnert sich Pandey. „Sein Anwalt machte uns vierzig Minuten lang fertig, dann erklärte er uns 17 Minuten lang, dass er das Projekt großartig findet und gab uns die Hand. Wir wussten, wir hatten einen Deal. Der ganze Papierkram dauerte aber noch 18 Monate.“

Der Zugriff der Filmemacher auf die Formel 1-Archive war beispiellos. „Dank Ecclestone besaßen wir uneingeschränkten Zugang,“ verrät Fellner. Und so begann die monumentale Aufgabe, mit äußerster Geduld und Sorgfalt sich durch das Archivmaterial hindurchzuarbeiten. „Es war von vitaler Wichtigkeit, dass wir uns das Originalmaterial wieder und wieder in Ruhe ansehen: stunden-, tage- und nächtelang,“ erklärt Kapadia. „Da ich ja alles andere als ein Kenner der Materie war, war auch klar, dass ich als Außenseiter mit zwei frischen und wachen Augen an die Geschichte herangehen würde. Dinge, die in jedem Buch zu lesen waren, haben mich nicht interessiert – sondern vielmehr das, was nicht in jedem Buch nachzuschlagen war.“

Mit so unglaublich viel Material im Rücken konnten es sich die Filmemacher erlauben, höchst selektiv zu sein. Kapadia führt die legendäre Rennrunde von Senna in Donington Park, im Jahr 1993, an. „Es ist erstaunlich, wie er nur dank seiner Fahrweise, mit einem völlig unterlegenen Auto, das Rennen gewinnt. Es ist grau da draußen, es regnet in Strömen und niemand kann etwas sehen. Die Kameraführung ist entsetzlich, und obwohl die Fahrer mit 250 Stundenkilometern racen, sieht alles so unglaublich langsam aus. Aus dem Grunde landete das nicht im fertigen Film – es war visuell einfach nicht dramatisch genug.“

Doch es gibt andere Momente, auch neben der Rennstrecke, die absolut fesselnd sind. Footage von den Fahrer-Briefings sowie eine besonders markante Szene zwischen Senna und Balestre. „Für mich waren diese Fahrer-Meetings vom Gefühl her, als ob Ken Loach eine Dialogszene inmitten eines Action-Films inszeniert. Irgendwelche Menschen führen ein Streitgespräch über irgendetwas Komplexes. Aber es war real, so wie alles im Film real ist.“

„Einige Sequenzen im Film stammen tatsächlich von YouTube. Einiges stand uns auf Super 8 zur Verfügung, und einiges wurde auch auf 35mm gedreht. Für mich hatte es immer ein wenig den Anschein, als ob wir lauter Mosaiksteine zusammengefügt haben. Unser Film ist technisch nicht perfekt. Manchmal erinnert er an ein Stück Gaudi-Architektur. Ich wollte ein neues Genre erfinden und fand mich irgendwo zwischen Fiktion und Dokumentation platziert.“

Während der Film chronologisch voranschreitet, wird die TV-Berichterstattung mit den Jahren immer komplexer und ausgeklügelter. In den 80er Jahren fingen westliche Regierungen an, immer härtere Auflagen für die Tabakwerbung zu verabschieden. Folglich wurden Millionen von Dollars der Tabakhersteller in Sponsoringgeschäfte mit den führenden Formel 1-Teams gesteckt. Das Ergebnis dessen war, dass die Anzahl der Kameras merklich zunahm, und dass auch die Qualität der Kameraführung merklich an Profil gewann.“

Fellner erklärt hierzu: “Uns war es wichtig, aus den Rennen, die im Fernsehen übertragen wurden, die richtigen Einstellungen zu finden. Wir haben immer versucht, Blickwinkel zu finden, die nicht gezeigt wurden. Viele der Sequenzen in der Box, ebenso die brillanten Szenen der Fahrertreffen, sind so noch nie zu sehen gewesen. In Imola hat Senna schon an die 40 Kameras um sich herum – das war, als ob man ein Drama schneidet. Wir konnten buchstäblich eine Aufnahme aus der Mitte, eine gegenüber, einen Two-Shot und auch eine Helicopter-Aufnahme einbauen, wenn wir wollten.“

Fellner und Gay-Rees führen eine Momentaufnahme von Senna an, in seiner Box in Imola, am Wochenende des fatalen Unfalls. „Erstaunlich ist,“ so Fellner, „dass er in der Box gleichzeitig von verschiedenen Kameras aufgenommen wurde. Wir konnten tatsächlich von einem Blickwinkel zum anderen umschneiden. Es gibt nur wenige Dokumentationen mit dieser Art von Coverage, die dem Zuschauer das Gefühl geben, man schaut sich einen Spielfilm an, weil sich das Geschehen wie ein Spielfilm entfaltet.“ Gay-Rees stimmt dem zu: “Es ist unglaublich, dass man in dieser Einstellung erkennen kann, wie ihn die Ereignisse des Tages regelrecht konsternieren.“

Auch Material des brasilianischen Fernsehens stand ihnen reichlich zur Verfügung. „Dort hat man seine Anfänge bereits dokumentiert. Senna war klar, dass er die Presse benötigen würde, um erfolgreich zu werden.,“ sagt Kapadia, der neben den Sequenzen aus dem brasilianischen Fernsehen auch Material aus den Fotoarchiven der Familie verwenden durfte.

„Wenn Senna irgendetwas tat, wenn er irgendwo war, dann war da auch jemand, der ihn mit einer Kamera verfolgte. Er wurde zum Superstar in Japan. Die Japaner lieben ihre Kameras; sie haben unzählige Fotos von ihm gemacht. Und in Bezug auf die Formel 1 können wir von Glück sagen, dass zu Sennas Zeit exzellente französische Kameramänner tätig waren – die haben fantastische Aufnahmen gemacht.“

Der Geist von Imola liegt natürlich wie ein Schatten über den letzten Phasen des Films. Die Interviews und das Footage, die sich auf Sennas tragisches Ableben beziehen, sind schmerzvoll und ergreifend. Im Film ist zu erkennen, wie Senna in zunehmendem Maße besorgt über seine eigene Sicherheit wird und eine Art Vorahnung ihn beschleicht. „Leider gab es noch viele beeindruckende Szenen, die wir nicht mehr in den Film einbauen konnten - beispielsweise eine Sequenz, in der Senna einen Monat vor seinem tragischen Unfall in jener Kurve in Imola steht, während einer Testfahrt, und sagt: ‚Irgendjemand wird in diesem Jahr, an dieser Ecke, sterben.“

Sennas Geschichte ist unstrittig eine tragische Geschichte: seine Leidenschaft, seine Hartnäckigkeit, seine gottgegebene Selbstsicherheit. „Er war ein echter Superstar,“ weiß Asif Kapadia abschließend zu erzählen. „Und er war clever genug, das zu erkennen, bevor andere Sportler das für sich entdeckten. Er hatte sein eigenes Logo, seine eigene Titelmelodie und sein eigenes Hochhaus. Er war ein interessanter Bursche, der wusste, wie man sich ein Image als Sporter erarbeiten und das dann auch für eine gute Sache nutzen kann. Erst vor kurzem sind Sportler wie Federer und Ronaldo zu Marken geworden. Senna hingegen war schon Ende der 80er Jahre so weit. Der Mann war eine Sensation und seine Story ist einfach fesselnd!“

Über Ayrton Senna

Ayrton Senna wurde am 21. März 1960 im brasilianischen Sao Paulo als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren. Ein Umstand, der ihm in seinem Karriereverlauf zu Gute kam. Im Alter von 13 Jahren bestritt der Brasilianer erste Kartrennen und sicherte sich 1977 und 1978 den Titel des südamerikanischen Kartmeisters. In den Jahren darauf wurde er noch vier Mal brasilianischer Meister. In der Kart-WM sicherte er sich einmal den Vize-Weltmeistertitel, was ihm den Einstieg in die europäischen Formel-Serienwagen erleichterte. Zunächst fuhr er in der Formel-Ford-1600-Meisterschaft, die er gleich in seinem Debütjahr gewinnen konnte. In der Formel Ford 2000 wurde er 1982 Champion und ein Jahr später souverän britischer Formel 3-Meister.

Im Winter 1983 absolvierte der junge Brasilianer erste Formel 1-Testfahrten bei Brabham, McLaren, Williams und dem Toleman-Team, das ihn für die kommenden drei Jahre verpflichtete. Mit einem zunächst unterlegenen Auto aus dem Vorjahr gelangen Senna keine großen Erfolge. Erst als dem Team das neue Auto zur Verfügung stand, konnte Senna sein Talent zeigen und fuhr beim Regenrennen in Monaco der Konkurrenz auf und davon, einzig Alain Prost lag zu Rennmitte vor ihm, als das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde. Sein ungeheuer großes Talent, bei schlechter Witterung trotzdem voll zu fahren; sein harter Fahrstil sicherte ihm den Spitznamen «The Magic».

Nach dem Rennen in Monaco erhielt er ein Angebot vom Lotus-Team. Da Senna eigentlich bis 1986 vertraglich an das Toleman-Team gebunden war, kaufte ihn sein Vater kurzerhand aus dem Vertrag frei, damit Senna die nächste Saison in einem Top-Team bestreiten konnte.

Senna gewann 1985 im Regen von Estoril gleich das zweite Saisonrennen und lieferte mit fünf weiteren Podestplatzierungen eine gute Saison ab, er wurde WM-Vierter. Diesen Erfolg wiederholte er im Jahr darauf mit insgesamt acht Podestplätzen, darunter zwei Siegen wie im Vorjahr.

1987 war das letzte Jahr beim Lotus-Team. Es sollte mit Rang 3 in der Gesamtwertung auch das erfolgreichste Jahr sein. 1988 war Senna erstmals für das McLaren-Team am Start. Eine Fahrer-Team-Paarung, die Erfolg versprach. Senna sicherte sich gleich im ersten Jahr den WM-Titel vor seinem Teamkollegen und Dauer-Erzrivalen Alain Prost. Ein Vizetitel im Jahr darauf sowie zwei weitere WM-Titel 1990 und 1991 krönten Sennas Karriere.

Die Zusammenarbeit mit McLaren hielt noch zwei Jahre. Mit einem vierten WM-Rang 1992 und einem weiteren Vize-WM-Titel 1993 endete die Zusammenarbeit, denn McLaren hatte seit 1993 nur noch Kundenmotoren von Ford zu Verfügung und war nur bedingt konkurrenzfähig. Da Sennas Vertrag jedoch versprach, mit Werksmaterial ausgestattet zu werden, fuhr dieser nur unter der Bedingung, pro Rennen 1.000.000 US-Dollar zu bekommen.

Während der Zeit im Team sorgte Senna im Streit mit seinem Teamkollegen Prost immer wieder für Aufsehen. Höhepunkt der Streitigkeiten war ein Zusammenprall der beiden beim letzten Saisonrennen 1989 im japanischen Suzuka. Prost musste gewinnen, um sich den WM-Titel zu sichern. In der Schikane vor Start und Ziel kollidierten beide miteinander. Prost war aus dem Rennen, Senna konnte nach Anschieben der Streckenposten und einem Boxenstopp das Rennen gewinnen und war Weltmeister. Im Nachhinein wurde er zunächst wegen Inanspruchnahme fremder Hilfe zur Weiterfahrt disqualifiziert. Diese Anschuldigung erwies sich jedoch als falsch, woraufhin die FIA unter Führung des Franzosen Jean-Marie Balestre die Begründung in «gefährliches» Fahren und Abkürzen der Strecke änderte. Prost war nun doch Weltmeister, und Senna warf den Regelhütern vor, dass sie parteiisch seien. Am Ende kassierte er eine saftige Geldstrafe und nahm die Vorwürfe zurück.

1994 fuhr Senna dann für das Willliams-Team. Eigentlich auch eine Paarung, die Erfolg versprach. Die Zusammenarbeit wurde jedoch abrupt beendet, als der Brasilianer beim Grand Prix von San Marino bei einem schweren Unfall tödlich verunglückte.

Die Saison begann nicht wie gewünscht, und Senna, der sich selbst zum Titelanwärter ernannt hatte, lag in der Weltmeisterschaft hinter Michael Schumacher und war unter Zugzwang. Er hatte die ersten zwei Rennen der Saison von der Pole Position aus in Angriff genommen, war aber nicht ins Ziel gekommen. So war es leider auch beim dritten Saisonrennen in Imola. Am Freitag wurde das Rennwochenende bereits von einem schweren Trainingsunfall von Rubens Barrichello und am Samstag vom tödlichen Unfall des Österreichers Roland Ratzenberger überschattet. Es sollten nicht die einzigen beiden Unfälle bleiben. Senna begann das Rennen von der Pole. Nach der von einem Startunfall verursachten Safety Car Phase in den ersten Runden blieb Senna weiter vor Schumacher. In der sechsten Runde schoss der Brasilianer zwar gebremst, aber ohne Lenkmanöver in der Tamburello-Kurve in die Mauer. Senna erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde später im Krankenhaus für tot erklärt. Der brasilianische Präsident rief nach dieser schockierenden Nachricht eine dreitägige Staatstrauer aus. Bei der Trauerfeier in Sao Paulo waren mehr als drei Millionen Menschen zugegen, die sich von ihrem Idol verabschieden wollten.

Sowohl 2004 als auch 2006 wurde Senna von einer Expertenjury (Teamchefs, Fahrer, Journalisten) zum schnellsten Fahrer der Geschichte gewählt.

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