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Wim Wenders im Oscarrennen

Alexander Jodl |

Selma Poster

Die Academy hat die Nominierungen für die 87. Oscarverleihung bekannt gegeben. Wim Wenders darf sich in der Dokumentarfilmsparte mit „Das Salz der Erde“ Hoffnungen auf einen Academy Award machen. Auf die meisten Nominierungen kamen „Boyhood“ und „Grand Budapest Hotel“.

Wim Wenders ist im Oscarrennen. „Das Salz der Erde„, den der Düsseldorfer gemeinsam mit Juliano Ribeiro Salgado gedreht hat, wurde in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für die 87. Academy Awards nominiert. Dort konkurriert der Film über den Fotografen Sebastião Salgado mit „Citizenfour„, „Finding Vivian Maier„, „Last Days Of The Earth“ und „Varunga“. Es wäre der erste Oscar für Wim Wenders, der schon mit seinen Dokumentarfilmen „Pina“ (2012) und „Buena Vista Social Club“ (2000) nominiert war.

In der Königskategorie wurden diesmal acht Filme nominiert: „American Sniper„, „Birdman„, „Boyhood„, „Die Entdeckung der Unendlichkeit„, „Grand Budapest Hotel„, „The Imitation Game„, „Selma“ und - überraschend - „Whiplash„. Der deutsch koproduzierte „Grand Budpest Hotel“ und „Boyhood“ liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide Filme wurden neun Mal nominiert.

Als beste Regisseure dürfen sich Richard Linklater („Boyhood“), Wes Anderson („Grand Budapest Hotel“), Bennett Miller („Foxcatcher“), Alejandro Gonzales Inarritu („Birdman“) und Morten Tyldum („The Imitation Game“) Hoffnungen machen - bis auf Miller wurden sie alle zuvor schon für den Award der Director’s Guild nominiert.

Für die Trophäe als beste Hauptdarstellerin wurden nominiert: Marion Cotillard („Zwei Tage, eine Nacht“), Felicity Jones („Die Entdeckung der Unendlichkeit“), Julianne Moore („Still Alice“), Rosamund Pike („Gone Girl“) und Reese Witherspoon („Der große Trip - Wild“). Bei den Männer liefern sich Steve Carell („Foxcatcher“), Bradley Cooper („American Sniper“) Benedict Cumberbatch („The Imitation Game“), Michael Keaton („Birdman“) und Eddie Redmayne („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Um den Oscar in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film konkurrieren „Ida„, „ Leviathan“ (der am Sonntag schon den Golden Globe gewann), „Mandariinid“, „Timbuktu“ und „Wild Tales“.

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Die Oscarnominierungen wurden von Academy-Präsidentin Cheryl Boone Isaacs, Schauspieler Chris Pine und den Regisseuren Alfonso Cuarón und J.J. Abrams im Rahmen einer Pressekonferenz im Samuel Goldwyn Theater verkündet. Die Oscarverleihung selbst findet am 22. Februar statt.

Alle Nominierungen im Überblick:

Bester Film:

•“American Sniper“

•“Birdman“

•“Boyhood“

•“Grand Budapest Hotel „

•“The Imitation Game „

•“Selma“

•“Die Entdeckung der Unendlichkeit“

•“Whiplash“

Beste Regie:

•Alejandro Gonzalez Iñárritu („Birdman“)

•Richard Linklater („Boyhood“)

•Bennett Miller („Foxcatcher“ )

•Wes Anderson („Grand Budapest Hotel“)

•Morten Tyldum („The Imitation Game“)

Bester Hauptdarsteller:

•Steve Carell in „Foxcatcher“

•Bradley Cooper in „American Sniper“

•Benedict Cumberbatch in „The Imitation Game“

•Michael Keaton in „Birdman“

•Eddie Redmayne in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Beste Hauptdarstellerin:

•Marion Cotillard in „Zwei Tage, eine Nacht“

•Felicity Jones in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

•Julianne Moore in „Still Alice“

•Rosamund Pike in „Gone Girl“

•Reese Witherspoon in „Wild“

Bester Nebendarsteller:

•Robert Duvall in „Der Richter - Recht oder Ehre“

•Ethan Hawke in „Boyhood“

•Edward Norton in „Birdman“

•Mark Ruffalo in „Foxcatcher“

•J.K. Simmons in „Whiplash“

Beste Nebendarstellerin:

•Patricia Arquette in „Boyhood“

•Laura Dern in „Wild“

•Keira Knightley in „The Imitation Game“

•Emma Stone in „Birdman“

•Meryl Streep in „Into the Woods“

Bester nicht englischsprachiger Film:

•“Ida“ (Polen)

•“Leviathan “ (Russland)

•“Tangerines“ (Estland)

•“Timbuktu“ (Mauretanien)

•“Wild Tales “ (Argentinien)

Bestes Originaldrehbuch:

•“Birdman“ (Alejandro Gonzalez Iñárritu), Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Armando Bo)

•“Boyhood“ (Richard Linklater)

•“Foxcatcher“ (E. Max Frye, Dan Futterman)

•“The Grand Budapest Hotel“ (Wes Anderson)

•“Nightcrawler“ (Dan Gilroy)

Bestes adaptiertes Drehbuch:

•“American Sniper“ (Jason Hall)

•“The Imitation Game“ (Graham Moore)

•“Inherent Vice“ (Paul Thomas Anderson)

•“Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (Anthony McCarten)

•“Whiplash“ (Damien Chazelle)

Beste Kamera:

•“Birdman“ (Emmanuel Lubezki)

•“Grand Budapest Hotel“ (Robert Yeoman)

•“Ida“ (Lukasz Zal und Ryszard Lenczewski)

•“Mr. Turner“ (Dick Pope)

•“Unbroken“ (Roger Deakins)

Bester Schnitt:

•“American Sniper“ (Joel Cox und Gary D. Roach)

•“Boyhood“ (Sandra Adair)

•“Grand Budapest Hotel“ (Barney Pilling)

•“The Imitation Game“ (William Goldenberg)

•“Whiplash“ (Tom Cross)

Beste Ausstattung:

•“Grand Budapest Hotel“ (Adam Stockhausen, Anna Pinnock)

•“The Imitation Game“ (Maria Djurkovic, Tatiana Macdonald)

•“Interstellar“ (Nathan Crowley, Gary Fettis)

•“Into the Woods“ (Denis Gassner, Anna Pinnock)

•“Mr. Turner“ (Suzie Davies, Charlotte Watts)

Bestes Kostüm:

•“Grand Budapest Hotel“ (Milena Canonero)

•“Inherent Vice“ (Mark Bridges)

•“Into the Woods“ (Colleen Atwood)

•“Maleficent“ (Anna B. Sheppard, Jane Clive)

•“Mr. Turner“(Jacqueline Durran)

Bestes Make-up und Hair-Styling:

•“Foxcatcher“ (Bill Corso, Dennis Liddiard)

•“Grand Budapest Hotel“ (Frances Hannon, Mark Coulier)

•“Guardians of the Galaxy“ (Elizabeth Yianni-Georgiou, David White)

Beste Filmmusik:

•“Grand Budapest Hotel“ (Alexandre Desplat)

•“The Imitation Game“ (Alexandre Desplat)

•“Interstellar“ (Hans Zimmer)

•“Mr. Turner“ (Gary Yershon)

•“Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (Jóhann Jóhannsson)

Bester Filmsong:

•“Everything Is Awesome“ aus „The Lego Movie“ (Shawn Patterson)

•“Glory“ aus „Selma“ (John Stephens, Lonnie Lynn)

•“Grateful“ aus „Beyond the Lights“ (Diane Warren)

•“I’m Not Gonna Miss You“ aus „Glen Campbell…I’ll Be Me“ (Glen Campbell, Julian Raymond)

•“Lost Stars“ aus „Can a Song Save Your Life?“ (Gregg Alexander, Danielle Brisebois)

Bester Ton:

•“American Sniper“(John Reitz, Gregg Rudloff, Walt Martin)

•“Birdman“( Jon Taylor, Frank A. Montaño, Thomas Varga)

•“Interstellar“ (Gary A. Rizzo, Gregg Landaker, Mark Weingarten)

•“Unbroken“( Jon Taylor, Frank A. Montaño, David Lee)

•“Whiplash“ (Craig Mann, Ben Wilkins, Thomas Curley)

Bester Tonschnitt:

•“American Sniper“ (Alan Robert Murray, Bub Asman)

•“Birdman“ (Martín Hernández, Aaron Glascock)

•“Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ (Brent Burge, Jason Canovas)

•“Interstellar“ (Richard King)

•“Unbroken“ (Becky Sullivan, Andrew DeCristofaro)

Beste Visual Effects:

•“The Return of the First Avenger“ (Dan DeLeeuw, Russell Earl, Bryan Grill, Dan Sudick)

•“Planet der Affen: Revolution“ (Joe Letteri, Dan Lemmon, Daniel Barrett, Erik Winquist)

•“Guardians of the Galaxy“ (Stephane Ceretti, Nicolas Aithadi, Jonathan Fawkner, Paul Corbould)

•“Interstellar“ (Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter, Scott Fisher)

•“X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (Richard Stammers, Lou Pecora, Tim Crosbie und Cameron Waldbauer)

Bester Animationsfilm:

•“Baymax - Riesiges Robowabohu „

•“Die Boxtrolls“

•“Drachenzähmen leicht gemacht 2″

•“Song of the Sea“

•“The Tale of The Princess Kaguya“

Bester Dokumentarfilm:

•“Citizenfour“

•“Finding Vivian Maier“

•“Last Days of the Earth“

•“Varunga“

•“Das Salz der Erde“

Bester kurzer Dokumentarfilm:

•“Crisis Hotline: Veterans Press 1″

•“Joanna“

•“Our Curse“

•“The Reaper (La Parka)“

•“White Earth“

Bester animierter Kurzfilm:

•“The Bigger Picture“

•“The Dam Keeper“

•“Feast“

•“Me and My Moulton“

•“A Single Life“

Bester Kurzfilm:

•“Aya“

•“Boogaloo and Graham“

•“Butter Lamp (La Lampe Au Beurre De Yak)“

•“Parvaneh“

•“The Phone Call“

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