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Filmhandlung und Hintergrund

Schon sehr früh entdeckt der Vater der kleinen Selena das Gesangstalent seiner Tochter. Als sie neun Jahre alt ist, beginnt er, an ihrer Musikkarriere zu basteln. Er selbst hatte es als Profimusiker nicht geschafft, scheiterte an seiner mexikanischen Herkunft. Für seine Tochter wünscht er sich den Durchbruch, der nach Jahren harter Arbeit und Touring durchs ganze Land auch mit einer Grammy-Auszeichnung gelingt. Ihr Charme und ihre Lebenslust bescheren Selena nicht nur einen Haufen Fans, sonden auch die Liebe ihres Heavy-Metal-Gitarristen Chris, doch ihr Vater ist gegen die Verbindung.

Der Vater Selenas will dem Mädchen zu dem verhelfen, was ihm wegen seiner mexikanischen Herkunft verwehrt war. Er pusht ihr Gesangstalent. Seine Mühen tragen schon bald Früchte. So kann das Mädchen einen Grammy entgegennehmen. Doch das Glück währt nicht lange. Der Vater will ihre Beziehung zu einem Gitarristen verbieten. Tragisches Musikbiopic nach einer wahren Begebenheit.

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Kritikerrezensionen

  • Gregory Navas Biopic erzählt voller Verehrung die tragische Lebensgeschichte der mexikanisch-amerikanischen Tejano-Sängerin Selena, die 1995 im Alter von 23 Jahren ermordet wurde. Unter Latinos galt die aufstrebende Songstress als Superstar, und ihre Plattenfirma arbeitete kurz vor ihrem Tod an ihrem Durchbruch im Mainstream, in dem sie als neue Gloria Estefan positioniert werden sollte.

    Teils anrührendes Dokudrama, teils schmissiger Konzertfilm ist „Selena“ in allererster Linie ein Leckerbissen für ihre zahlreichen loyalen Fans. Die Protagonistin (mit viel Esprit von Jennifer „Money Train“ Lopez gespielt) wird als charismatische Entertainerin porträtiert, die mit ihrem beträchtlichem Charme und ihrer unprätentiösen Unschuld bezaubert. Ihr Vater (von Edward James Olmos als respekteinflössende Präsenz verkörpert) ist es, der das Gesangstalent der kleinen Selena erkennt und unnachgiebig fördert. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, tingelt sie mit ihrer Familie über Jahrmärkte, um schließlich nach jahrelanger harter Arbeit zum gefeierten Star und strahlendem Erfolgssymbol für Hispanos zu avancieren – in ihrer Gegenwart schmelzen selbst abgebrühte Gang-Cholos dahin. Das dramatische Element kommt in Form von Selenas Romanze mit Chris (Jon Seda aus „12 Monkeys“), dem Gitarristen ihrer Band, zum Tragen: Ihr Vater lehnt die Beziehung rigeros ab, doch nach der heimlichen Heirat lösen sich die Spannungen in Wohlgefallen auf. Die Freude indes währt nur kurz, denn bald darauf wird Selena von der geldgierigen Präsidentin ihres Fanclubs erschossen…

    Die tragische Schlußsequenz wurde diskret und angenehm verhalten sentimental inszeniert. Etwas stärker aufgetragen wirkt hingegen eine Konzertszene, in der kaleidoskopartige Aufnahmnen von aufblühenden Rosen und malerischen Sonnenuntergänge eingefügt wurden. Navas, der neben der Regie auch für das Buch verantwortlich zeichnet, hatte sich in seinen vorangegangenen Filmen „El Norte“ und „Mia Familia – My Family“ auf den Alltag mexikanischer und zentralamerikanischer Immigranten in den USA konzentriert. In „Selena“ spielen Rassismus dies- und jenseits der südlichen Grenze und die Frage nach kultureller Identität eine Rolle. Im Film ist es vor allem Selenas ehrgeiziger Vater Abraham Quintanilla Jr. (fungierte als ausführender Produzent), der sich in seiner Jugend mit diesen negativen Aspekten konfrontiert sah und nun mit allen Mitteln verhindern will, daß seine wohlbehütete Tochter ähnlich schlechte Erfahrungen macht.

    Ob das deutsche Publikum, dem die Sängerin weitgehend unbekannt sein dürfte, sich für das hübsch, wenn auch nicht immer übermäßig aufregend erzählte Biopic begeistern wird, bleibt abzuwarten. In Amerika bescherten Selena-Fans dem Film mit 11 Mio. Dollar Einspiel einen sensationellen Start. ara.

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