Sehr verdächtig

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   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Sehr verdächtig: Überdrehte Filmparodie mit Komödienguru Leslie Nielsen.

Weil der berühmte Geiger Ryan Harrison der verführerischen, aber intriganten Lauren zu nahe kommt, gilt er als Hauptverdächtiger, als deren reicher Mann ermordet wird. Doch weder seine Verurteilung noch Inhaftierung können Harrison aufhalten, wenn es gilt, seine Unschuld zu beweisen und Laurens geplantes Attentat auf einen Politiker zu verhindern.

Der Geigen-Virtuose Ryan Harrison verbringt eine leidenschaftliche Liebesnacht mit der High-Society-Lady Lauren Goodhue. Am nächsten Morgen zeigt die Dame ihn bei der Polizei an: Harrison soll ihren Gatten umgebracht haben. Der sensible Künstler wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zur Hinrichtung erhält Harrison jedoch unerwartet Hilfe. Der Gefangenen-Transporter rutscht auf einer Bananenschale aus, einen Abhang hinunter und einem Zug direkt vor die Räder. Fortan befindet sich Harrison auf der Flucht…

Weil der berühmte Geiger Ryan Harrison der verführerischen, aber intriganten Lauren zu nahe kommt, gilt er als Hauptverdächtiger, als deren reicher Mann ermordet wird… Überdrehte Filmparodie mit Komödienguru Leslie Nielsen.

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Kritikerrezensionen

  • Fast zehn Jahre, nachdem „Die nackte Kanone“ die Grenzen des guten Geschmacks weltweit erfolgreich ins Visier nahm, kommt nun der Letzte des damaligen Autorenquartetts zu Regieehren. Nach Jim Abrahams, David und Jerry Zucker wagt sich also auch Pat Proft hinter die Kamera und inszeniert den von ihm erwarteten, selbstverfaßten Klamauk, der seine eigene Karriere begründete und der mit Hilfe des rüstigen Blödelrentners Leslie Nielsen für ein Zuschauerergebnis in Millionenhöhe sorgen dürfte.

    Proft ist ein Veteran des überdrehten Zelluloid-Unsinns, schrieb mit an den Drehbüchern zu „Police Academy“, „Die nackte Kanone“ und den beiden Fortsetzungen sowie den zwei „Hot Shots“-Filmen. Mit „Sehr verdächtig“ plündert Proft die Filmgeschichte der letzten 50 Jahre – mit Schwerpunkt auf dem Action-Film der aktuellen Dekade. Mit mehreren Zitaten ist dieser Nonsens vornehmlich eine parodistische Werkschau Harrison Fords, der Profts Protagonisten Ryan Harrison (zusammen mit Tom Clancy) den Namen leiht und in Leslie Nielsen einen Vertreter gefunden hat, der ihn um einige Nasenlängen übertrifft. Der 76jährige Vollprofi in todernst vorgetragenen Blödelexzessen vertraut als berühmter Teufelsgeiger auf sein absolutes Gehör, wozu ihm seine Elefantenohren nicht unwesentlich zu Diensten sind. Klar, daß diesem Naturwunder alle Frauen zu Füßen liegen – auch Lauren, die verführerische Frau des Geschäftsmannes Hibbing Goodhue, der jedoch gewaltsam von der Bühne des Lebens tritt. Des Mordes verdächtigt, verhaftet und abgeurteilt wird der virtuose, aber schusselige Violinist – dem nach einem Unfall des Gefängnisbusses die Flucht gelingt, obwohl ihn die Lok des kollidierenden Zugs erbarmungslos durch den Wald hetzt. Ins Absurde überspitzte Zitate wie aus „Auf der Flucht“ sind ein Markenzeichen Profts, der keine Hemmschwellen kennt und seine Gags ohne Geschmacksprüfung ausspuckt. „Das Kartell“, „Die Stunde der Patrioten“, „Der unsichtbare Dritte“ (in der Kornfeld-Hommage verschwinden Baseballspieler in bester „Feld der Träume“-Manier im Mais), „Mission Impossible“ (Nielsen als lebendes Jo-Jo), TV-Serien wie „Baywatch“ oder „Profiler“ – nichts ist vor Profts Zitierwut sicher. Wie man sich darüber amüsiert, ist letztlich eine Frage der Kinoerfahrung. Neueinsteiger in dieses Genre werden ihren Spaß haben. Für Kenner des von den Zucker-Brüdern und Mel Brooks reichlich betretenen Territoriums aber zeigt dieser Humor Verschleißerscheinungen. Auch wenn Proft sich mit zwei „Titanic“-Gags (der beste: Nielsen attackiert einen Angreifer mit James Camerons erstem Drehbuchentwurf!) brandaktuell gibt. kob.

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