Filmhandlung und Hintergrund

Ergreifendes Historiendrama über einen Tiroler Bergbauernjungen, der sich in der Fremde verdingen muss.

Ende 19. Jahrhundert in den Tiroler Alpen: Nach dem Tod seiner Frau, die als Näherin ein Zubrot verdiente, sieht sich ein Bergbauer nicht mehr in der Lage, seine Familie zu ernähren. Obwohl er sich immer dagegen gewehrt hat, findet er nun keinen anderen Ausweg mehr, als seinen Liebsten und Ältesten, den achtjährigen Kaspar, ins ferne Schwabenland zu schicken, wo er sich als billige Arbeitskraft bei einem Bauern verdingen soll. Ein junger Geistlicher, ein sogenannter Kooperator, führt ein gutes Dutzend Bergbauernkinder auf dem beschwerlichen, lebensgefährlichen Weg durch die winterlichen Tiroler Alpen bis an den Bodensee. Dort werden sie auf dem Ravensburger Kindermarkt den einheimischen Bauern angeboten. Kaspar gerät an den tyrannischen Bauern Steinhauser.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schwabenkinder: Ergreifendes Historiendrama über einen Tiroler Bergbauernjungen, der sich in der Fremde verdingen muss.

    Mit Filmen verhält es sich wie mit Musik: Nur die zutiefst traurigen und bewgenden Stücke schaffen es, dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Jo Baier ist ein Meister auf diesem Gebiet. Er erzählt die (wahre) Geschichte der „Schwabenkinder“, eine Geschichte über Verzweiflung, innere Zerrissenheit, Leiden und Pein, und macht daraus einen wunderbaren Film. Das umwerfende Dreigestirn Glowna, Moretti, Tarrach veredelt die gefühlvolle Inszenierung. Die wahre Meisterleistung besteht jedoch darin, wie nahtlos sich die Kinder, mit dem verblüffenden Thomas Unterkirchner an der Spitze, in das große Ganze fügen. Natürlich sind auch Kostüm- (Ute Hofinger) und Szenenbild (Petra Heim) wieder bis ins kleinste Detail stimmig. Ein Film für die Ewigkeit!

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