Filmhandlung und Hintergrund

Einem der schwärzesten Kapitel der jüngsten amerikanischen Geschichte nimmt sich der Scorsese-Produzent Irvin Winkler („Wie ein wilder Stier“) in seinem Regiedebut an. Dabei kann er einem so komplexen Thema wie der Kommunistenverfolgung in Hollywood zwangsweise nicht gerecht werden. Also beobachtet er die menschenverachtende Maschinerie anhand des Schicksals eines einzelnen – von Robert De Niro („Kap der Angst“) mit...

Anfang der 50er Jahre ist die McCarthy’sche Kommunistenhatz in vollem Gange. Auch der integre Regisseur David Merrill bleibt nicht davon verschont: Vor Jahren besuchte er kommunistische Treffen. Jetzt soll er Kollegen vor dem Komitee für Un-Amerikanische Umtriebe denunzieren. Als Merrill sich weigert, kommt er auf die Schwarze Liste: Fortan kann er nicht mehr in Hollywood arbeiten. Merrill sieht sich ununterbrochen vom FBI bespitzelt, erlebt, wie Freunde an der Verfolgung zerbrechen. Einzig die wiedererstarkende Beziehung zu seiner Frau hält ihn aufrecht. Als Merrill vor den Ausschuß gerufen wird, zeigt er Zivilcourage und schwärzt keinen seiner Kollegen an.

In seinem Regiedebüt nimmt sich Produzent Irwin Winkler („GoodFellas“) der McCarthy-Ära an. Mit dem Darstellergenie Robert De Niro in der Hauptrolle.

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  • Einem der schwärzesten Kapitel der jüngsten amerikanischen Geschichte nimmt sich der Scorsese-Produzent Irvin Winkler („Wie ein wilder Stier“) in seinem Regiedebut an. Dabei kann er einem so komplexen Thema wie der Kommunistenverfolgung in Hollywood zwangsweise nicht gerecht werden. Also beobachtet er die menschenverachtende Maschinerie anhand des Schicksals eines einzelnen – von Robert De Niro („Kap der Angst“) mit gewohnter Brillanz dargestellt. Unterstützt von Annette Bening („Bugsy“), John Goodman („King Ralph“) und Sam Wanamaker (seinerzeit selbst ein Schwarze-Liste-Opfer) gelingt dabei ein flammender Appell an die Zivilcourage, in der Winkler die Würde des Menschen über alles stellt.

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