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Schluss mit lustig!

Filmhandlung und Hintergrund

So kann’s kommen, wenn man sich jahrelang erfolgreich dagegen wehrt, erwachsen zu werden: Plötzlich haben alle anderen auf die Überholspur gewechselt. Die Schwester will endlich mal allein in Urlaub fahren, der WG-Genosse wird Vater und zieht aus, und den Dritten im Bunde hält’s auch nicht mehr lang. Doch bevor auch er sich davon macht, will er Felix (Martin Glade) endlich mit einer richtigen Frau verkuppeln. Eine...

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Kritikerrezensionen

  • So kann’s kommen, wenn man sich jahrelang erfolgreich dagegen wehrt, erwachsen zu werden: Plötzlich haben alle anderen auf die Überholspur gewechselt. Die Schwester will endlich mal allein in Urlaub fahren, der WG-Genosse wird Vater und zieht aus, und den Dritten im Bunde hält’s auch nicht mehr lang. Doch bevor auch er sich davon macht, will er Felix (Martin Glade) endlich mit einer richtigen Frau verkuppeln.

    Eine erste Kandidatin ist schon bald ausgemacht, doch Maja (Yangzom Brauen) hat von Männern eigentlich die Schnauze voll. Denn sobald die mitbekommen, dass es noch einen Kerl in ihrem Leben gibt - den kleinen frechen Paul nämlich -, machen sie sich regelmäßig aus dem Staub. Also versucht Maja, Paul vor Felix zu verheimlichen. Dabei haben das kleine und das große Kind doch ganz offensichtlich bloß aufeinander gewartet.

    „Schluss mit lustig“ erzählt die alte und immer wieder schöne Geschichte vom Abschied von der Jugend. Sie funktioniert auch diesmal wieder, weil Felix konsequent als Kindskopf angelegt ist. Wovon er lebt, kann man nicht mal ahnen; Spielzeug ist ihm auf jedem Fall näher als Werkzeug. Leben und Wohnung sind ein ziemliches Chaos, und die verblüffend unbrauchbaren Ratschläge von Freund Moritz (Wotan Wilke Möhring) machen regelmäßig alles noch schlimmer. Ohnehin hat das Drehbuch (Martin Gypkens) immer wieder neue Überraschungen zu bieten, zumal die Figuren allesamt ihre Ecken und Kanten haben. Moritz zum Beispiel führt trotz seiner Lebensweisheiten („Beim ersten Rendezvous bleibt die Hose zu“) eine Beziehung, die man kaum vorbildlich nennen kann. Selbst der kleine Paul ist alles andere als ein Wonneproppen, sondern vielmehr ein ziemlicher Giftzwerg. Bemerkenswert an dem Regiedebüt von Isabel Kleefeld ist vor allem die Führung der jungen Darsteller. Mit Ausnahme von Glade („The Long Hello and Short Goodbye“) hat man sie bislang allenfalls in Nebenrollen gesehen. tpg.

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