Schlimmer geht's immer!

   Kinostart: 13.12.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Krimikomödie nach einem Roman von Donald E. Westlake, in der ein Meisterdieb und ein skrupelloser Geschäftsmann wegen eines Glücksrings im erbitterten Clinch liegen.

Kevin Caffrey ist ein Gentleman-Ganove, der mit seinem Partner in eine der Villen des Tycoons Max Fairbanks einbricht. Dort wird Kevin von Fairbanks, der sich im Haus mit einem Playmate verlustiert hatte, überrascht. In Anwesenheit der Polizei dreht Fairbanks den Spieß um und klaut Kevin dessen Glücksring. Doch Kevin setzt alles daran, sein Eigentum zurückzubekommen.

Als der Frauenheld und Einbrecher Kevin Caffrey mit seinem Partner Berger in die Villa des beinahe bankrotten Geschäftsmanns Fairbanks einsteigt, geschieht das Unfassbare: Sie werden vom Eigentümer entdeckt. Dieser klaut, was noch schlimmer ist, in Anwesenheit der ermittelnden Polizei Kevins Freundschaftsring, den der wiederum gerade erst von seiner neuen Angebeteten Amber bekommen hat. Diese Schmach kann Kevin natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und so kommt es zu einer turbulenten Jagd nach dem begehrten Schmuckstück.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schlimmer geht's immer!: Krimikomödie nach einem Roman von Donald E. Westlake, in der ein Meisterdieb und ein skrupelloser Geschäftsmann wegen eines Glücksrings im erbitterten Clinch liegen.

    Nachdem Martin Lawrence letztes Jahr mit der afrozentrischen Komödie „Big Mamas Haus“ den bislang größten Erfolg seiner Karriere erzielen konnte, hofft er nun mit einer hautfarbenneutralen Krimikomödie nach einem Roman von Donald E. Westlake, erneut einen Hit bei seiner wachsenden Fangemeinde zu landen. Gleichzeitig spielt Lawrence bei dem verbissenen Clinch zwischen einem gewieften Meisterdieb und einem skrupellosen Geschäftsmann die für den Film umbenannte Westlake-Figur, die Robert Redford in „Vier schräge Vögel“ spielte. Gegenspieler von Lawrence ist Danny DeVito, der in seiner typischen „Kleiner Mann ganz groß“-Manier auftrumpft.

    Drehbuchautor Matthew Chapman schrieb Lawrence die ursprünglich weiße Protagonistenrolle auf den Leib. Er ist der gebildete Gentleman-Ganove Kevin Caffrey, der im Auktionshaus die hübsche Amber (Carmen Ejogo) anbaggert und prompt bei ihr landen kann, als er ihr ihr zwangsversteigertes Gemälde zurückbringt. Sein Partner Berger (John Leguizamo, wie gewohnt als zuverlässige zweite Geige) schlägt ihm kurz darauf vor, in eine der Villen des vor dem Konkurs stehenden Tycoons Max Fairbanks einzubrechen. Gesagt, getan, doch während ihres Coups wird Kevin von Fairbanks, der sich im Haus mit einem Playmate verlustiert hatte, geschnappt. In Anwesenheit der herbei geeilten Cops dreht Max den Spieß um und klaut Kevin seinen Glücksring, den ihm seine neue Freundin geschenkt hatte. Damit läutet er einen erbitterten Rachereigen ein, da Kevin aus verletztem Stolz alles daran setzt, sein Eigentum zurückzubekommen.

    Lawrence wird von Regisseur Sam Weisman („George, der aus dem Dschungel kam“) überraschend wenig Gelegenheit gegeben, sein Talent für Slapstick zum Einsatz zu bringen und bleibt im Vergleich zum deftig à la „Schmeiß‘ die Mama aus dem Zug!“ aufspielenden DeVito eher blass. Ein bunt gemischtes Ensemble von Nebendarstellern, darunter Glenne Headley als Fairbanks‘ Tarotkarten lesende Assistentin, Larry Miller als Sicherheitschef, Nora Dunn als Society-Ehefrau und William Fichtner als dandyhafter Detective versieht die Komödie mit den nötigen skurrilen Figuren, wie man sie aus den Elmore-Leonard-Verfilmungen „Schnappt Shorty“ oder „Out of Sight“ kennt, an die man hier anknüpfen will. Der Humor bewegt sich dabei allerdings auf sexuell anzüglichem „Heartbreakers“-Niveau: Der unattraktive Fairbanks wird als sexuell unwiderstehlicher Hengst skizziert, und Homosexualität, sowohl verdeckte als auch ausgelebte, soll für die üblichen Lacher sorgen. Dass das Frauenbild ebenfalls ein wenig antiquiert wirkt, dürfte in diesem Szenario kaum verwundern. Altbackene Klischees nehmen zumeist den Platz des cleveren Plottings von Westlake ein, und so sind die Damen der Schöpfung entweder devote Geliebte oder herrische Ehefrauen. In den USA wurden am Startwochenende solide 13,8 Mio. Dollar eingespielt, doch Lawrence-Fans, die sich einen rowdyhaften Slapstickspaß erhoffen, könnten sich alsbald enttäuscht zeigen. ara.

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