Schatzritter

  1. Ø 5
   2012

Schatzritter: Jugendabenteuer um vier Freunde auf der Suche nach dem legendären Schatz der Meerjungfrau Melusina. Mit Alexandra Neldel.

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Filmhandlung und Hintergrund

Schatzritter: Jugendabenteuer um vier Freunde auf der Suche nach dem legendären Schatz der Meerjungfrau Melusina. Mit Alexandra Neldel.

Als kleines Kind sah Jeff mit an, wie ein Eindringling seine Mutter mit Blitzen tötete. Wie zutreffend seine von anderen stets für Fantasie gehaltene Beobachtung war, erfährt er in den Sommerferien als 11-jähriger: Denn der Käufer der familieneigenen Burgruine ist niemand anderes als Duc de Barry, der Mörder von einst. Er und seine Handlanger haben es auf den legendären Goldschatz der Melusina abgesehen. Mit seinen Freunden Leo, Julia und „Killer“ sucht Jeff auf eigene Faust danach, unterstützt von der als Archäologin in Erscheinung tretenden Sagengestalt.

Als kleines Kind erlebte Jeff, wie ein Eindringling seine Mutter mit Blitzen tötete. Dass er das nicht nur geträumt hat, erfährt er in den Sommerferien als Elfjähriger: Denn der Käufer der familieneigenen Burgruine ist niemand anderes als Duc de Barry, der Mörder seiner Mutter. Er und seine Handlanger haben es auf den legendären Goldschatz der Melusina abgesehen. Mit seinen Freunden Leo, Julia und „Killer“ sucht Jeff auf eigene Faust nach dem Schatz, unterstützt von der als Archäologin in Erscheinung tretenden Sagengestalt.

Vier Freunde gehen auf die Suche nach dem legendären Schatz der Meerjungfrau Melusina. Family-Entertainment-Abenteuer im Stil von „Die drei ???“, das auf unterhaltsame Weise Action und Fantasy verquickt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was würden Kinder in den Sommerferien wohl am liebsten machen? Vielleicht mit ihren Freunden durch den Wald streifen, eine alte Burg erkunden und dort mit Glück und Geschick einen seit Jahrhunderten verborgenen Schatz finden. Weil den meisten Kindern aber die Kulisse für solche Abenteuer fehlt, lesen sie zumindest gerne die vielen Geschichten in Taschenbuchform, die etwas Ähnliches erzählen. Mit dem luxemburgisch-deutschen Kinderfilm „Schatzritter“ gibt es nun solch ein traumhaftes Ferienabenteuer auch fürs Kino.

    „Cool, wie bei ´Indiana Jones´!“, ruft Leo (Thierry Koob), nachdem er beim Spielen auf der Burg mit seinem Freund Jeff (Anton Glas) in einen verdeckten Gang gestürzt ist. Im Dunkel des alten Gemäuers warten Geheimnisse auf ihre Entdeckung. Die kindliche Fantasiewelt wird dabei ebenso befriedigt wie der Forscherdrang und die Sehnsucht nach Mutproben. Der elfjährige Jeff und sein Vater (Luc Feit) wohnen am Fuße dieser Burg in einem Haus am Waldrand. Der Junge und die Kinder der Sommergäste auf dem Campingplatz haben eine herrliche Naturumgebung zu ihrer Verfügung. Obwohl Leo seinem Freund die Geschichte mit der Meerjungfrau nicht wirklich glaubt, macht er doch gerne mit bei der Suche nach dem Schatz. Dass es ihn gibt, wird den Kindern spätestens dann klar, als der kleine Junge vom Campingplatz, der sich Killer (Tun Schon) nennt und immer mit will, in dem Gemäuer einen gut versteckten Zahlencode entdeckt.

    Die Vierergruppe, zu der auch Leos Zwillingsschwester Julia (Lana Welter) gehört, streift durch den Laubwald mit den Sandsteinfelsen, wagt sich um Mitternacht auf die Burg, findet einen unterirdischen Fluss und viel Anlass zum Gruseln, zum Beispiel beim Anblick von mit Spinnweben bedeckten Statuen. Die Kinder müssen auch knifflige Rätsel lösen und lateinische Sprüche entziffern. Genauso spannend aber finden die Freunde auch das pure Zusammensein, das Sich-Beschnuppern. Jeff, der Julia besonders mag, hat zunächst Schwierigkeiten damit, seinen überfürsorglichen Vater abzuschütteln, der ihm die Unternehmungen verbieten will. Die Kinderrollen werden alle von luxemburgischen Darstellern mit wenig oder gar keiner Kameraerfahrung gespielt.

    Zu dieser realitätsnahen Ebene der gemeinsamen Unternehmung kommt noch die Ebene der Legende hinzu mit ihren Figuren Melanie (Alexandra Neldel) sowie dem bösen Duc de Barry (Clemens Schick) und seinen beiden Helfern. Die luxemburgische Regisseurin Laura Schroeder verwendet für ihr Spielfilmdebüt ein Drehbuch, das die märchenhaften Elemente der Sagenwelt in kleinen Dosen und schillernd mehrdeutig einführt. Es basiert auf der europäischen Melusinensage und der Gründungssage Luxemburgs.

    Die detektivische Schatzsuche erinnert außer an die „Indiana Jones“-Filme auch an „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und „Das Vermächtnis des geheimen Buches“. Das Abenteuer ist gespickt mit Hinweisen auf den Reichtum der Vergangenheit. Insofern transportiert dieser gelungene Film für größere Kinder auch eine dezente Botschaft über den Wert der Bildung. Ein wenig negativ fallen nur die dümmlichen Helfer des bösen Duc de Barry auf, die sich von den Kindern allzu leicht überwältigen lassen.

    Fazit: „Schatzritter“ ist ein spannender Abenteuerfilm für Kinder, die das Geheimnis einer alten Burg erforschen und dabei mit Witz und Ideenreichtum tief in die Sagenwelt eintauchen.
  • Alexandra Neldel bereichert als Sagenfigur das luxemburgisch-deutsche Kinderabenteuer um die Suche nach einem legendären Schatz.

    Das klassische Sommerferienabenteuer mit einem Quartett Mini-Indiana-Jones nimmt sich der luxemburgischen Legende um die Meerjungfer Melusina an, auf deren Schatz es drei finstere Gesellen abgesehen haben. In eher hausbackener Manier wendet sich die mehr der Knobelei als Effekten verschriebene Jagd nach einem verlorenen Schatz vorwiegend an ein junges Publikum.

    Die derzeit als „Wanderhure“ erfolgreiche Alexandra Neldel verkörpert als tragende Nebenfigur – die vorgebliche Archäologin Melanie – eine vor tausend Jahren verschwundene Sagengestalt, die noch immer durch Luxemburgs Flüsse schwimmen soll. Dass sie im Campingplatz des 11-jährigen Jeff (Anton Glas) auftaucht, der dort mit seinem sauertöpfischen Vater am Rande der hauseigenen Burgruine lebt, ist kein Zufall. Denn ihr nie gehobener Schatz ist im Visier der „schwarzen Brüder“, dreier totenbleich geschminkter Friedhofsgestalten um Duc de Barry (Clemens Schick, der als Handlanger von Mads Mikkelsen in „Casino Royale“ in Erscheinung trat), der mit einem unter dem Mantel versteckten Zitteraal gerne Elektroschocks verteilt.

    Damit ermordete der Magier einst Jeffs Mutter in einer Harry-Potter-artigen Szene und entkam unerkannt, während man Jeffs Zeugenaussage seiner kindlichen Fantasie zurechnete. Nun erweist sich nicht nur sein Trauma, sondern auch seine als naiv wahrgenommene Begeisterung für die Schatzritter-Legende als wahr. Wie „Die drei ???“ knobelt sich das Quartett – die pubertären Geschwister Leo (Thierry Koob) und Julia (Lana Welter) sowie der jüngeren „Killer“ (Tun Schon sorgt mit schrägen Verkleidungen für Laune) – mit Scharfsinn und Grips von Hinweis zu Hinweis, sucht Ruinen, Kathedralen, Wälder und Flüsse, Höhlen und Krypten auf, muss Mut beweisen, Ängste überwinden und entdeckt die Freundschaft neu. Dazwischen holt Jeff seine Familiensituation ein, wenn seine überprotektiver Vater als Spaßbremse auftritt.

    Irgendwann gerät der Spielfilmdebütantin Laura Schroeder diese Gruppendynamik aus dem Sichtfeld – sobald die Action mit leichtem Grusel-Faktor den Vorzug erhält. Das dürfte vor allem ganz junge Zuschauer ansprechen, denn die teilweise in den Bavaria Studios gedrehte Produktion beweist, dass man Kinder auch ohne Effekt-Overkill unterhalten kann. tk.

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