Filmhandlung und Hintergrund

Weiteres Sequel der erfolgreichen Scary-Movie-Reihe, das dieses Mal jugendfrei u.a. "Ring", "Herr der Ringe" und "Matrix" durch den Kakao zieht.

Nachrichtenreporterin Cindy (Anna Faris) ist seit den letzten mehr oder weniger glücklich überstandenen Abenteuern mit Serienkillern, Geistern und Psychopathen selbst prominente Zielscheibe regenbogenjournalistischer Nachstellungen. Nun recherchiert sie den Fall eines Farmers (Charlie Sheen), auf dessen Land sich mysteriöse Kornkreise finden. Im Zuge der Ermittlungen macht sie die Bekanntschaft des geheimnisvollen Weltuntergangspropheten Orpheus und erhält verstörende Videos.

Sheen-Gattin Denise Richards, Leslie Nielsen als US-Präsident und Pamela Anderson als katholisches Schulmädchen: Sie alle sind mit von der Partie, wenn in Vertretung der Gebrüder Wayans die Zucker-Sippschaft („Airplane„) das Zepter der erfolgreichen Horrorparodie schwingt.

Cindy und ihre neuen Freunde werden in eine unheimliche Geschichte verstrickt, als Kornkreise und verstörende Videotapes in ihrer Nachbarschaft auftauchen. Cindy muss die Wahrheit hinter den mysteriösen Ereignissen herausfinden, wobei sie von einer Horde besessener Fotografen verfolgt wird.

Die ehrgeizige Nachrichtenjournalistin Cindy Campbell forscht nach der Herkunft eines mysteriösen Videobandes, das beim Ansehen tödliche Komplikationen nach sich zieht. Dabei verstrickt sie sich Hals über Kopf in turbulente Ereignisse. Während auf Tom Logans Farm plötzlich unerklärliche Kornkreise auftauchen, verliert Cindy ihr Herz an einen Architekten. Obendrein muss die junge Frau auch noch den US-Präsidenten dabei unterstützen, eine Invasion von Außerirdischen zu verhindern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Scary Movie 3: Weiteres Sequel der erfolgreichen Scary-Movie-Reihe, das dieses Mal jugendfrei u.a. "Ring", "Herr der Ringe" und "Matrix" durch den Kakao zieht.

    Die ersten beiden Teile der Horrorfilmparodie-Reihe feierten die Wayans-Brüdern als tabulos-exzessive Gagparty, bei der Sex, Marihuanakonsum und Bad-Taste-Einlagen als schonungslose Witzwaffen aufgefahren wurden. Beim Original ging diese Formel vor drei Jahren in Anbetracht eines Einspiels von 157 Mio. Dollar famos auf, beim Sequel mussten empfindliche Einbußen eingesteckt werden. Jetzt wurden die Wayans-Brüder vom „Die nackte Kanone“-Regisseur David Zucker und seinem „Airplane“-Team ersetzt – mit durchschlagendem Erfolg. In den USA wurde am Startwochenende ein All-Time-Rekord für den Monat Oktober aufgestellt.

    Dies darf in erster Linie auf das jugendfreundliche PG 13-Rating – im Gegensatz zum R-Rating der beiden Vorgänger – zurückzuführen sein. Diesmal wird bevorzugt in cartoonhaftem Slapstick und zahlreichen visuellen Gags geschwelgt, wobei der Humor zwar immer noch krude, jedoch zweifelsohne entschärft ausfällt. Bei der Besetzung sind wieder „Hot Chick“ Anna Faris und Regina Hall mit von der Partie, ansonsten findet sich mit einer Anzahl von mehr oder weniger relevanten Popkulturikonen viel frisches Blut. Dies ist gleich beim „Ring“-inspirierten Prolog offensichtlich, in dem Pamela Anderson und Jenny McCarthy einen amüsanten Blondinen(busen)kongress abhalten. Während „Ring“ die Hauptinspiration für die Geschichte bildet, bekommen zudem „Signs – Zeichen“, „8Mile“, „The Others“, die „Matrix“-Filme, „Herr der Ringe“ und „The Texas Chainsaw Massacre“ ein zum Teil auch schon mal bestenfalls lauwarmes Persiflage-Bad verabeicht. Charlie Sheen, der sich hier an alte „Hot Shots“-Tage erinnert fühlen dürfte, mimt die Farmervater-Figur von Mel Gibson in „Signs“, dessen Filmsohn (Simon Rex) in einem Hiphop-Club à la Eminem eine Rapbattle austrägt. Diverse Rapper wie Ja Rule, Method Man und Master P sowie Funky Diva Macy Gray sind in einem bleihaltigen Cameoauftritt zu sehen. In kleinen Rollen sind zudem Leslie Nielsen („Die nackte Kanone“) als US-Präsident, Queen Latifah („Chicago“) als „Matrix“-Orakel und Eddie Griffin als Morpheus zu sehen. Der „King of Pop“ Michael Jackson, bzw. ein Double, bekommt sein Fett als Päderast ab, ebenso wie ein katholischer Priester, der als Babysitter nach einem kleinen Jungen lüstet. Gags wie diese unterstreichen, dass vor allem pubertierende Teenager angesprochen werden sollen, die sich bekanntlich kaum mit lästigen Pietätsfragen herumschlagen. Reifere Zuschauer werden „Scary Movie 3“ zwar im Vergleich zu seinen frühen Spoof-Klassikern eher schwach finden, was dem kommerziellen Erfolg dieser Gag-Tour-de-Force keinen Abbruch tun wird. Von den vielen Pointen, die an die Wand geworfen werden, bleiben allemal genügend hängen. ara.

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