Im Jahr 1806 wird der Dichter Friedrich Hölderlin (André Wilms) in die Tübinger Klinik Dr. Authenrieds eingeliefert. Als unheilbar psychisch krank entlassen, kommt er sieben Monate später als Pflegefall in die Familie des Schreinermeisters Ernst Zimmer (Udo Kroschwald). Betreut von dessen Tochter Lotte (Geno Lechner) lebt Hölderlin 36 Jahre in einem kleinen Turmzimmer am Neckar und verbringt seine Zeit mit Zeichnen, Klavier spielen und - natürlich - Dichten. Er leugnet, dass sein Name jemals Hölderlin gewesen ist, und unterzeichnet seine Gedichte mit Scardanelli.

Letzter Teil der Hölderlin-Trilogie von Harald Bergmann („Hölderlin Comics“, „Das untergehende Vaterland“), der mittels Schwarzweiss-Szenen und farbigen „Interviews“ mit Zeitzeugen die zweite Lebenshälfte des Dichters rekonstruiert.

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