Filmhandlung und Hintergrund

Teil fünf des unermüdlichen Horror-Franchise , in dem das Foltern eine Nuance unblutiger vor sich geht.

Jigsaw (Tobin Bell) und seine Assistentin Amanda (Shawnee Smith) leben nicht mehr. Nur Detective Mark Hoffman (Costas Mandylor) führt als letzter Handlanger ihr blutiges Vermächtnis fort. Fünf Menschen hat er in eine Todesfalle gesetzt, aus der sie nur entkommen können, wenn alle nach den tödlichen Regeln spielen. Derweil kommen FBI Agent Strahm (Scott Patterson) und Hoffmans Vorgesetzter Dan Erickson (Mark Rolston) dem Geheimnis gefährlich nahe.

Mit dem fünften Ausflug in die dunkle Welt mörderischer Menschen-Versuchsanordnungen hat die „Saw“-Reihe den Thron der erfolgreichsten Horrorserie der Filmgeschichte erklommen. Diesmal geht unter anderem „Buffy„-Star Julie Benz in die von David Hackl entworfenen Folterfallen.

Die Folterspiele gehen weiter, denn der Jigsaw-Killer übt aus dem Jenseits heraus immer noch seine unheimliche Macht aus. So finden sich erneut fünf Menschen im Folterkeller , die - um selbst zu überleben, einen anderen auf grausame Weise töten müssen. Auch Detective Hoffman steht unter dem Banne Jigsaws, wie Polizeikollege Strahm herausbekommt.

Detective Hoffman wird als Handlanger von Jigsaw entlarvt, der sich dem hypnotischen Einfluss des Todesengels mit Moralmission aus dem Jenseits nicht entziehen kann. FBI-Agent Strahm sagt ihm den Kampf an, während fünf Fremde in Jigsaws Folterbunker zu einem neuen Todesspiel gezwungen werden. Sie sollen den Wert von Teamarbeit schätzen lernen und schlagen dabei erwartungsgemäß größtenteils fehl. Explosionen, Elektrokution und Enthauptung stehen auf dem sadistischen Spielplan. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Da wäre selbst Alt-Kanzler Kohl neidisch geworden: Die Saw-Reihe will einfach nicht abdanken, tritt aber fleißig auf der Stelle - das Nachsehen haben die Fans.
    2. Saw V: Teil fünf des unermüdlichen Horror-Franchise , in dem das Foltern eine Nuance unblutiger vor sich geht.

      Es ist offiziell: Die Mordspiele des Jigsaw-Killers haben die „Freitag, der 13.“-Reihe als erfolgreichstes Horrorfranchise aller Zeiten enthront.

      Zwar war der von Tobin Bell porträtierte mörderische Moralapostel bereits im letzten (und vorletzten) Sequel mausetot, dennoch nimmt seine Figur mittels Flashbacks erneut eine prominente Rolle ein. Das Drehbuch steuerten wie den Vorgänger Marcus Dunston und Patrick Melton bei, wobei die Story blutleerer und lustloser anmutet. Fans der Reihe werden daher ein wenig enttäuscht sein, dass der Splatterfaktor gesenkt und es den Foltermethoden an perverser Perfidität mangelt. Schon der Standardauftakt scheint einen Tick unorigineller als gewohnt, auch wenn er mit einer Todesquälerei aufwartet, bei der Finger in Großaufnahme zermanscht und ein messerscharfes Beilpendel die Eingeweide des Opfers (das wie gehabt selbst ein Täter ist) bloßlegt. Im Anschluss wird angeknüpft, wo der letzte Teil endete und es folgt ein Katz- und Mausspiel zwischen Agent Strahm (Scott Paterson) und Detective Hoffman (Costas Mandylor). Letzterer wird als ein weiterer Handlanger von Jigsaw entlarvt, der sich dem hypnotischen Einfluss des Todesengels mit Moralmission aus dem Jenseits nicht entziehen kann. Fast schon wie ein Nachgedanke mutet das parallele Todesspiel von fünf Fremden (unbekannte Schauspieler fungieren als unsympathische Abschlachtstatisten) in Jigsaws Folterbunker an. Sie sollen den Wert von Teamarbeit schätzen lernen und schlagen dabei erwartungsgemäß größtenteils fehl. Explosionen, Elektrokution und Enthauptung stehen auf dem sadistischen Spielplan, bei dem Selbstverstümmelung mit Kreissäge das horrende Highlight bildet. Nebenher spulen sich relativ bedächtig entsprechend klassischer Policier-Konventionen die Ermittlungen von Strahm gegen seinen Widersacher Hoffman ab, was den Horrorschocker unrund macht. Ein Ende des Franchise ist jedoch nicht in Sicht. Der Auftritt von Jigsaws Frau Jill (Betsey Russell), die eine geheimnisvolle Schachtel in Empfang nimmt (und nie öffnet) sowie das Finale deuten bereits den nächsten Teil in der nicht tot zu kriegenden Schreckenssaga an. Die Inszenierung übernahm diesmal Regienovize David Hackl, dessen bisherige Erfahrung sich auf Ausstattung beschränkt. Unter seinen Fittichen wird der obligatorische Schnellschnitt auf ein Minimum reduziert und dem visuellen Ambiente fehlt das gewisse dreckig-ausgeblutete. Auch wenn die Story, die nun mehr Absurditäten als Abscheulichkeiten bietet, an Ermüdungserscheinungen leidet, setzte „Saw V“ in den USA am Halloween-Startwochenende am Boxoffice immer noch fast genauso viel um wie die Vorgänger. Ein interessanter Reboot wird vermutlich nicht ausbleiben. Schließlich soll es nicht heißen „er kam, saw und man schnarchte“. ara.

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