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Filmhandlung und Hintergrund

Saw II: Der Jigsaw-Killer hat noch nicht genug: Für seine perversen Mordspiele hat er erneut Opfer gefunden.

Mordkommissar Eric (Donnie Wahlberg) hat eigentlich schon genug Probleme am Hals mit seiner kaputten Ehe und dem entfremdeten Teenagersohn (Eric Knudsen). Da bittet ihn die schöne Kollegin (Dina Meyer) im Fall des zu Unrecht besiegt geglaubten Jigsaw Killers um Unterstützung. Der scheint es seinerseits auf einen Infight mit Eric gerade abgesehen zu haben und sperrt deshalb dessen Sohn in ein fallengespicktes Horrorhaus – zusammen mit sieben weiteren Todeskandidaten.

Mit altem Autor (Leigh Whannel), neuem Regisseur (Darren Lynn Bousman) und deutlich höherem Budget geht der Horror-Überraschungserfolg der Saison 2004 in die zweite und mutmaßlich noch lange nicht letzte Runde.

Der Blutdurst des Jigsaw-Killers ist noch nicht gestillt. Für eine nächste Runde seiner Mordspiele hat er erneut Opfer gefunden, die wieder eingesperrt werden und sich gegenseitig umbringen sollen – wenn nicht alle von ihnen sterben sollen. Für Detective Mason ist es ein Rennen gegen die Zeit, den grausamen Killer zu stellen. Er ahnt jedoch nicht, dass das Spiel direkt vor seinen Augen gespielt wird.

Der Jigsaw-Killer kehrt zurück! Diesmal hat er gleich acht Opfer für seine perversen Mordspiele in einer heruntergekommenen Bruchbude eingekerkert. Und obwohl Detective Matthews dem psychopathischen Massenmörder recht schnell auf die Spur kommt, nützt ihm dies herzlich wenig. Denn wo befinden sich die Opfer? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und die Polizisten müssen per Monitor hilflos mit ansehen, wie ein Gefangener nach dem anderen auf blutigste Weise sein Leben lässt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Hartgesottener Horror hat wieder Hochkonjunktur, wie die tiefschwarzen Zahlen des Sequels zum letztjährigen Überraschungshit „Saw“ belegen. Mit neuem Regisseur und weniger prominenten Namen wird der brutalen Blutorgie nicht minder sadistisch nachgelegt, wobei beim Zweitanlauf allerdings einiges von der intensiven Atmosphäre abgesägt wurde.

    Wieder mit von der Partie ist Original-Skripter Leigh Whannell, der sich für das diesmal recht geradlinig strukturierte Drehbuch (auf Flashbacks wurde verzichtet) mit seinem Freund Darren Lynn Bousman zusammen tat. Werbe- und Videoclip-Filmer Bousman ergriff gleichzeitig die Gelegenheit damit sein Regiedebüt zu absolvieren. Der dreckig-triste Look blieb der gleiche, ebenso wie der hektische Hackmesser-Schnitt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem psychopathischen Serienkiller Jigsaw (überzeugend durchgeknallt und derangiert von Tobin Bell porträtiert), der erneut den instinktiven Überlebenswillen und die innerste Moralität seiner Opfer testet. Anstatt lediglich zwei, sind es nunmehr acht Unglücksraben, die eingesperrt in einer heruntergekommenen Bruchbude von Jigsaw mittels seiner pervers ausgetüftelten Killer-Apparaturen mörderisch in die Mangel genommen werden. Unter den Opfern befindet sich der aufsässige Sohn des Detectives Eric Matthews (Mark Wahlbergs Bruder Donnie), der zwar schnell den krebskranken Killer ausfindig macht, nicht aber den Standort der Folterkammer. So müssen Matthews und das SWAT-Team zunächst auf Videomonitoren hilflos mit ansehen, wie die Gefangenen nacheinander grausam ihren Tod finden, alldieweil diese verzweifelt versuchen die von Jigsaw gegebenen puzzlehaften Clues zur Befreiung aus ihrer Todesfalle zu nutzen. Zu allem Überfluss läuft ein machohafter Drogendealer unter ihnen Amok, da er nur sein eigenes Überleben im Sinn hat.

    Die Opfer (darunter Shawnee Smith aus dem Original, Glenn Plummer und Franky G), obwohl sie sich wildfremd sind, haben eine Gemeinsamkeit, die es für sie zu entdecken gilt. Dies ist ein unterhaltsamer Twist, gleichfalls wie hier jeder Dreck am Stecken hat: es gibt kein unschuldiges Opferlamm, das zu bemitleiden wäre. Die grausig-innovativste Todesart wird etwas vorschnell bereits beim Prolog aufgefahren, in dem ein Polizeiinformant entweder den hinter seinem Auge deponierten Schlüssel herausschneiden muss oder sein Gesicht in einer metallenen „Venusfalle“ verlieren wird. Der Humor ist – wenn überhaupt – grundsätzlich nur in der Übersteigerung der unmenschlichen Grausamkeit zu finden. Damit ergibt sich eine gewisse Parallele zu Wes Cravens kompromisslosen Schocker „Last House On The Left“, dem vom Killer mit einem unauffälligen Kommentar Referenz gezollt wird. Des weiteren erinnert dieser starke Terror-Tobak an „Seven“ auf Budget-Sparflamme, ohne qualitativ oder atmosphärisch mithalten zu können. Dennoch bietet der Horrorthriller mit Schlusstwist (zwei Fortsetzungen sind angeblich geplant) allemal genug verstörenden Schrecken, um Genrefans bei Laune zu halten. ara.

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