„Sakikos geheimer Schatz“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Abgedrehte Satire um gnadenlose Geldgier, beißen ironisch, ohne moralischen Zeigefinger.

Für die Bankangestellte Sakiko wird die Bergung eines Schatzes, 500 Mio. Yen aus einem Bankraub, die in der Wildnis verschollen sind, zur fixen Idee. Sie gibt ihren Job auf, avanciert zur erfolgreichen Geologiestudentin, um sich mitdem Terrain vertraut zu machen, wird Schwimmeisterin, weil sie Geld für eineTauchausrüstung braucht und Extrembergsteigerin.

Schrille Satire über eine vom Geld besessene japanische Bankangestellte, die auf der Suche nach der verschwundenen Beute eines Banküberfalls ihren Job aufgibt. Vor allem für Freunde japanischer Popkultur eine Entdeckung.

Darsteller und Crew

  • Naomi Nishida
    Naomi Nishida
  • Go Riju
    Go Riju
  • Taketoshi Naito
    Taketoshi Naito
  • Hikaru Ijûin
    Hikaru Ijûin
  • Noriko Tanaka
    Noriko Tanaka
  • Yoji Tanaka
    Yoji Tanaka
  • Kazue Tsunogae
    Kazue Tsunogae
  • Shinobu Tsuruta
    Shinobu Tsuruta
  • Shinobu Yaguchi
    Shinobu Yaguchi
  • Takuji Suzuki
    Takuji Suzuki
  • Hideyuki Takai
    Hideyuki Takai
  • Hiroshi Yanai
    Hiroshi Yanai
  • Masahiro Kishimoto
    Masahiro Kishimoto
  • Miho Yoneda
    Miho Yoneda
  • Kuniaki Yagura
    Kuniaki Yagura

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Sakikos geheimer Schatz: Abgedrehte Satire um gnadenlose Geldgier, beißen ironisch, ohne moralischen Zeigefinger.

    Nur selten kommt ein Film der japanischen Independent-Szene nach Europa. Einer ihrer wichtigsten Vertreter, Shinobu Yaguchi, beweist in der Komödie „Sakikos geheimer Schatz“ sein Talent zum skurrilen Humor und nimmt seine Landsleute und ihre Jagd nach den Moneten auf die Schippe.

    Auf der Berlinale 1997 galt diese schrille Satire als Geheimtip, denn die Heldin Sakiko überrascht mit einer ganz besonderen Art von „Weiblichkeit“. Während ihre Freundinnen ihre Nase in kitschige Poesiealben steckten, konnte sie sich schon als Kind nicht satt sehen an ihrem Sparbuch. Auch in der Pubertät war ihr das Verhältnis zum Geld wichtiger als zu Männern (O-Ton „Trinken wir einen Kaffee? - „Lädst Du mich ein? - „Ja“ - „Dann gibt mir lieber das Geld“). So landet die junge Dame folgerichtig bei einer Bank und darf den ganzen Tag große und kleine Scheinchen zählen, der Himmel auf Erden für die Geldbesessene. Bei einem Kidnapping explodiert das Auto der Bankräuber, Geisel Sakiko überlebt als einzige den Crash mit dem Beutekoffer, der allerdings von einem unterirdischen Wasserfall in die Tiefe gerissen wird. Nach ihrer aufsehenerregenden Rettung hat sie nur noch ein Ziel, die 500 Millionen Yen zu bergen…

    Shinobu Yaguchi macht seinem Namen als Nippons „Enfant terrible“ alle Ehren, lustvoll karikiert er die Geldgier der Mittelklasse, führt sie gleichsam ad absurdum, wenn die Heldin den Koffer samt Inhalt mit einem seligen Lächeln wieder in die Schlucht wirft. Der Weg ist das Ziel! Das Fotomodell Naomi Nishida beweist zwar als Energiebündel schauspielerische Begabung, manche Situationskomik ist an Absurdität kaum zu übertreffen, doch japanischer Humor und Slapstick bleiben - wie deutscher Humor im Ausland - gewöhnungbedürftig und oft unverständlich. Experimentierfreudige Kinofreaks können ihre Neugier auf Exotik sicherlich befriedigen, der Normalzuschauer steht dem turbulenten Geschehen wohl eher ratlos gegenüber. mk.

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