Daniel Brühl: 7 Stunden für Niki Laudas Verbrennungen

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Er gilt einigen schon als Oscar-Kandidat…

Daniel Brühl oscarreif als Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" Bild: Universum Film

Für Daniel Brühl ist es vielleicht der endgültige Durchbruch als internationaler Superstar: Wenn er im Action-Drama „Rush - Alles für den Sieg“ als Niki Lauda ins Formel-1-Auto steigt, muss man schon ganz genau hinschauen, ob das nicht doch die Motorsport-Legende selbst ist, die da ins Lenkrad greift.

Dass Brühl derart mit seiner Filmfigur verschmilzt, ist zwar in erster Linie einer großartigen schauspielerischen Leistung zu verdanken, für die US-Kenner den Deutschen sogar als Oscar-Kandidaten sehen. Einen nicht geringen Anteil hat aber auch das Makeup. Und das gilt natürlich besonders dann, wenn der Film beim furchtbaren Feuerunfall von Niki Lauda von 1976 auf dem Nürburgring ankommt. Dort zog sich der Österreicher seine schweren Gesichtsverbrennungen zu. Und um diese bei Daniel Brühl nachzubilden, waren mehrere Stunden Arbeit für die Maskenbildner nötig:

Keiner konnte ihn ansehen…

„Als sie das das erste Mal gemacht haben, bin ich sogar eingeschlafen, weil das sechs, sieben Stunden gedauert hat“, berichtet Brühl. „Als ich aufgewacht bin und das Ergebnis sah, war das schockierend, wirklich schockierend!“

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Das ging allerdings nicht nur dem Star aus „Good Bye, Lenin!“ selbst so, sondern auch dem Team am Set: „Manchmal kam ich geschminkt zu den Dreharbeiten und einige Komparsen, die nicht wussten, dass das nur eine Maske ist, hatten richtig Angst, mir ins Gesicht zu sehen. Dadurch wurde mir klar, was Niki damals durchgemacht haben muss.“

Im Mittelpunkt von „Rush“, den Star-Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind„, „Apollo 13„) inszenierte, steht Laudas Rivalität mit dem damaligen Sonnyboy der Formel 1, James Hunt, gespielt von „Thor„-Star Chris Hemsworth. Lauda, der als akribischer, präziser Arbeiter den absoluten Gegenentwurf zum Publikumsliebling Hunt bot, schockierte die Motorsportwelt, indem er nur wenige Wochen nach seinem beinahe tödlichen Unfall wieder ins Cockpit stieg. Die bis dahin verbissene Rivalität zwischen ihm und Hunt nahm auch dadurch plötzlich eine neue Wendung.

Ab 3. Oktober gibt’s das Rennsport-Spektakel „Rush“ bei uns im Kino zu sehen und falls Sie dann doch unsicher sein sollten: Nein, das ist nicht der echte Niki Lauda im Ferrari-Cockpit, sondern tatsächlich Daniel Brühl…

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    Kino.de Redaktion  

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