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Rot wie der Himmel

Rosso come il cielo: Anrührendes, biografisches Drama um einen Jungen aus der Provinz, der erblindet und in eine strenge Ordensschule gesteckt wird.

Poster
  • Kinostart: 05.02.2009
  • Dauer: 96 Min
  • Genre: Drama
  • FSK: ab 6
  • Produktionsland: Italien
  • Filmverleih: Alpha Medienkontor

Filmhandlung und Hintergrund

Anrührendes, biografisches Drama um einen Jungen aus der Provinz, der erblindet und in eine strenge Ordensschule gesteckt wird.

Der Kinobegeisterte Mirco erlebt eine unbeschwerte Kindheit in der Toskana bis ein schwerer Unfall mit der väterlichen Jagdflinte dem Jungen das Augenlicht raubt. Zwar gesundet er rasch, kann aber nur noch Schemen wahrnehmen. So muss er seine ihn liebenden Eltern verlassen und in eine katholische Blindenschule ins ferne Genua, wo Schwestern und ein dogmatischer Rektor ein strenges Regiment führen. Erst durch die Freundschaft mit der gleichaltrigen Hausmeistertochter Francesca und seiner Beschäftigung mit Hörspielen gewinnt er wieder Lebensmut.

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Darsteller und Crew

  • Paolo Sassanelli
  • Marco Cocci
  • Luca Capriotti
  • Francesca Maturanza
  • Simone Gullì
  • Simone Colombari
  • Andrea Gussoni
  • Patrizia La Fonte
  • Cristiano Bortone
  • Monica Zapelli
  • Daniele Mazzocca
  • Ivan Fiorini
  • Vladan Radovic
  • Carla Simoncelli
  • Ezio Bosso

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Rot wie der Himmel: Anrührendes, biografisches Drama um einen Jungen aus der Provinz, der erblindet und in eine strenge Ordensschule gesteckt wird.

    Liberale und konservative Erziehung prallen aufeinander, als ein Junge im Italien der 70er Jahre erblindet und auf eine Sonderschule kommt. Anrührendes, biografisches Drama, das auf Festivals bereits zahlreiche Publikumspreise sammelte.

    Mirco Mencacci arbeitet heute als anerkannter Sound Editor in der italienischen Filmbranche. Seiner Kindheit widmet sich Cristiano Bortone nun mit diesem leise emotionalen Plädoyer für das Recht Blinder auf ein normales Leben. Einflüsse sowohl aus „Cinema Paradiso“ als auch „Club der toten Dichter“ verleihen mediterranes sowie internationales humanistisches Flair.

    Schon mit zehn Jahren begeistert sich Mirco (Luca Capriotti) für das Kino, aber auch für alle anderen Annehmlichkeiten einer unbeschwerten Kindheit in der Toskana. Seine liebenden Arbeitereltern lassen ihn unentwegt mit Freunden auf den malerischen Feldern spielen bis ein schwerer Unfall mit der väterlichen Jagdflinte die kindliche Neugier bestraft und dem Jungen das Augenlicht raubt. Zwar gesundet er rasch, kann aber nur noch Schemen wahrnehmen. Laut italienischem Gesetz muss er in eine Blindenschule wechseln, ins ferne Genua, was ihn aus seinem vertrauten Umfeld reißt. In dem katholisch geführten Internat herrschten strenge Schwestern und ein dogmatischer Rektor. Darauf reagiert der eigensinnige Mirco zuerst mit Verweigerung, schließlich findet er aber durch eine innige Annäherung an die gleichaltrige Hausmeistertochter Francesca (Francesca Maturanza) und das Verständnis des liberalen Lehrers Don Giulio (Paolo Sassanelli) wieder ins Leben zurück. Heimlich nimmt er mit dem schuleigenen Tonbandrekorder ein Hörspiel auf, für das er einfallsreich Toneffekte (er)findet und bald die gesamte Klasse begeistert - nur nicht die Schulleitung. Ärger und Rauswurf sind vorprogrammiert, ebenso deutliche Kritik am katholischen Orden und dem Rektor, der als bornierter Regelfanatiker Gehorsam statt Denken einfordert.

    Bortone beklagt nicht nur ein 1975 schließlich einkassiertes, ungerechtes Gesetz. Er plädiert auch für Träume und Freiheit in einem liebevollem wie anrührenden Kindheitsdrama, in dem Freundschaft und Kreativität über Engstirnigkeit triumphieren.

    tk.
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