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Rossiya 88

Filmhandlung und Hintergrund

Als Dokumentation gewandeter, komplett mit wackeliger Handkamera von einem der Beteiligten aufgezeichnete „fiktive Realität“, überzeugend genug inszeniert, um einen streckenweise glauben zu lassen, man sähe einem echten Haufen gröhlender Glatzen beim Chillen, Saufen und Klatschen zu. In Russland gab’s Proteste, eine Aufführung scheint nicht wirklich erwünscht zu sein. Doch sieht man hier ein realistisches Bild einer...

In einem schäbigen Betonbunker irgendwo in der tristen Trabantenstadt vor Moskaus Toren trifft sich die Skinheadgang von Sascha. Dieser ist Leitwolf der mehrere Dutzend Rabauken umfassenden Bande und erlaubt es, dass Eduard, den alle wegen seines jüdischen Vaters aufziehen, mit der Digicam eine Art Dokumentation über die Gang dreht. Saschas Schwester macht derweil mit kaukasischen Einwanderern rum, was einem wie Sascha naturgemäß nicht gefallen kann. Als sie mit ihrem Freund zu Hause auftaucht, sucht Sascha die Konfrontation.

In der Moskauer Vorstadt sorgt Saschas Skinheadgang für Angst und Schrecken. Banden-Benjamin Eduard dreht einen Film darüber. Pseudodokumentation und satirisch unterminiertes Drama über ein nicht nur russisches Problem.

Darsteller und Crew

  • Kazbek Kibizow
  • Alexander Makarow
  • Wera Strokowa
  • Piotr Fedorow
  • Pawel Bardin
  • Wasily Solowiew
  • Sergei Danduryan

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als Dokumentation gewandeter, komplett mit wackeliger Handkamera von einem der Beteiligten aufgezeichnete „fiktive Realität“, überzeugend genug inszeniert, um einen streckenweise glauben zu lassen, man sähe einem echten Haufen gröhlender Glatzen beim Chillen, Saufen und Klatschen zu. In Russland gab’s Proteste, eine Aufführung scheint nicht wirklich erwünscht zu sein. Doch sieht man hier ein realistisches Bild einer extremen Szene, die so nicht nur in Russland existiert, und Erkenntnis ist gewiss der Verdrängung vorzuziehen. Unterhaltsamer Film, darüberhinaus.
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