Romy

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Filmhandlung und Hintergrund

TV-Film über das Leben Romy Schneiders.

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Kritikerrezensionen

  • Romy: TV-Film über das Leben Romy Schneiders.

    Bislang sind alle Versuche, das Leben Romy Schneiders zu verfilmen, gescheitert. Das Trio Röskau/Fischer/Fink entledigt sich dieses Risikos durch einen fast schon genialen Kunstgriff: Sie haben die Hauptfigur einfach neu erfunden. Streng genommen müsste ihr Werk daher „Romy reloaded“ heißen.

    Wie so viele Filme dieser Art bettet auch „Romy“ das Leben des Weltstars in eine Rückblende: 1981 wird Schneider mit akutem Nierenversagen in ein Pariser Krankenhaus eingeliefert. Aus den zunächst ungeordneten Erinnerungsbildern formt sich nach und nach ein Lebenslauf, der von zwei kaum zu vereinbarenden Sehnsüchten geprägt ist: dem Drang, sich aller Fesseln zu entledigen; und dem Traum von der glücklichen Familie.

    Wäre Romy Schneider nicht so ein Mythos, könnte man bei der Verfilmung dieses Lebens kaum etwas falsch machen. Aber weil jeder sein eigenes Romy-Bild hat, drohte eine ähnliche Gefahr wie bei Literaturverfilmungen, die dem Vergleich mit der Vorlage auch selten stand halten. Autor Benedikt Röskau, Regisseur Torsten C. Fischer und Kameramann Holly Fink haben daher einen völlig anderen Weg eingeschlagen. Das Trio arbeitet zwar ähnlich wie beim Dokudrama mit biografischen Einschlüssen, doch die stammen keineswegs aus früheren Jahren. Unter den Erinnerungsfetzen sind immer wieder auch täuschend echt wirkende verwackelte und grobkörnige Super-8-Aufnahmen aus dem Privatleben oder von verschiedenen Dreharbeiten, doch sie stammen ausnahmslos von Fink. Die Bilder der „César“-Verleihung wurde eigens mit zeitgenössischen Kameras gedreht. Technisch ist das derart gut gemacht, dass man den Unterschied kaum wahrnehmen würde, wenn die Szenen nicht allesamt Jessica Schwarz zeigen würden.

    Mit der Hauptdarstellerin steht und fällt naturgemäß das gesamte Werk. Akzeptiert man sie als Romy Schneider, hat der Film gewonnen; müsste sie bis zum Schluss gegen das Romy-Bild in den Köpfen kämpfen, hätten beide, Film und Schauspielerin, keine Chance. Doch es kommt ganz anders: weil Schwarz, die nie eine Schauspielausbildung genossen hat, gar nicht erst versucht, Romy Schneider zu kopieren. Das Drehbuch wiederum baut darauf, dass viele Fakten aus dem Leben Romy Schneiders bekannt sind. Den Tod ihres Sohnes zum Beispiel inszeniert Fischer höchst lakonisch: Man sieht den Jungen, dann den schmiedeisernen Gartenzaun mit seinen scharfen Spitzen, schließlich Kerzen und einen Teddybär auf dem Bürgersteig.

    Bis auf wenige Szenen, in denen sie allzu deklamatorisch wirkt, macht Jessica Schwarz ihre Sache ganz ausgezeichnet. Gleiches gilt für den Rest des Ensembles (Maresa Hörbiger als Mutter Magda Schneider, Heinz Hoenig als Stiefvater Blatzheim), aus dem Thomas Kretschmann (als Harry Meyen) herausragt. Einzig Guillaume Delorme irritiert etwas, weil er keineswegs wie der junge Delon, sondern wie ein junger Sean Connery aussieht. tpg.

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