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„Rogue One“: Wird uns das echte Ende des nächsten „Star Wars“-Films gar nicht gezeigt?

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Rogue One: A Star Wars Story Poster
© Disney / Lucasfilm

Nur ein Jahr ist seit dem letzten „Star Wars“-Film vergangen, da schickt Disney mit „Rogue One: A Star Wars Story“ gleich das nächste Werk hinterher. Hierbei steht uns allerdings eine Neuerung bevor, denn es handelt sich um eine eigenständige Geschichte aus dem reichhaltigen Universum und nicht um die Fortsetzung zu „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“. Ein ambitioniertes Projekt, das Disney damit in Angriff nimmt, bei dem es jedoch wohl einige Probleme gab.

Für „Godzilla“-Regisseur Gareth Edwards ist „Rogue One: A Star Wars Story“ zweifellos der bisherige Höhepunkt seiner Karriere. Allerdings drängt sich zunehmend die Frage auf, inwiefern wir ab dem 15. Dezember 2016 wirklich seine Arbeit sehen können. Ende Mai erreichten uns die ersten Berichte, dass für „Rogue One: A Star Wars Story“ einige Nachdrehs nötig sind, was in der Fangemeinde für allgemeine Verunsicherung sorgte.

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Je nachdem, welche Quelle man zu Rate zog, waren die Sorgen entweder begründet oder übertrieben. Mal hieß es, dass bis zu 40 Prozent neu gedreht werden müssten, von offizieller Seite wurde dies jedoch vehement dementiert. Dort sprach man lediglich davon, dass die nachgeschobenen Dreharbeiten schon von Anfang an geplant waren, wie es Disney eben auch mit den Marvel-Filmen handhabt. Ein neuer Bericht von The Hollywood Reporter deutet jedoch daraufhin, dass es doch gravierende Änderungen gab.

Das eigentliche Ende von „Rogue One“ soll überarbeitet worden sein

Die News informiert uns über die Arbeit von Tony Gilroy, Autor mehrerer „Bourne“-Filme, der „Rogue One“ während der Nachdrehs unterstützte. Anfänglich schrieb er neue Dialoge und Szenen, letztlich arbeitete er zusammen mit dem Regisseur Gareth Edwards auch an der Postproduktion. Dabei soll laut The Hollywood Reporter das Ende überarbeitet worden sein, was angeblich einige Probleme hatte. Leider bleibt der Artikel in dieser Hinsicht vage und benennt auch seine Quelle nicht, womit wir lediglich über die genauen Umstände spekulieren können.

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Viele „Star Wars“-Fans haben deshalb hoffnungsvoll auf „Rogue One“ geblickt, weil dies eine neue Erfahrung in ihrem geliebten Universum versprach. Ein harter, dreckiger Kriegsfilm sollte es sein. Die Sorge ist nun jedoch, dass Disney der erste Entwurf zu hart und zu dreckig war und man das Ganze mit den neuen Dreharbeiten doch wieder auf den familienfreundlichen Status von „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ zurückschraubt.

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Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy betonte mehrmals, dass man mit „Rogue One“ bewusst einen anderen Ansatz wählte und sich deswegen für Gareth Edwards entschied. Sollte der neueste Bericht wahr sein, scheint dessen Ende allerdings nicht gut angekommen zu sein. Wir können nur hoffen, dass die Probleme eher inhaltlicher Natur waren und Disney nicht tatsächlich einen Rückzieher gemacht hat, denn dann droht „Rogue One“, seine Besonderheit und damit sein stärkstes Verkaufsargument zu verlieren. Zumal sich der Film in die Riege der prominenten Leidensgenossen einreihen könnte, bei denen wir erst später auf DVD und Blu-ray entdecken mussten, dass das eigentliche Ende viel besser als die Kino-Variante war.

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