Rocket Man

Filmhandlung und Hintergrund

Würde man die Leinwand-Persönlichkeiten von Pauly Shore („Schwiegersohn Junior“) und Adam Sandler („Billy Madison“) kombinieren, heraus käme vermutlich Harland Williams, der in der Titelrolle dieser ungeniert albernen Marsmissions-Komödie eine Kostprobe seines Talents gibt. Mit seinen Kollegen verbindet ihn nicht nur die Altersgruppe, sondern auch eine Affinität zu krudem Schmutzfinkenhumor und lauthals vorgetragene...

Frank Z. Randall, weltfremder Computerchaot aus Klischeebilderbuch, erhält die Chance seines Lebens, als einer der Astronauten der ersten bemannten NASA-Marsmission beim Umgang mit der Technik schlappmacht und Frank der letzte Mensch ist, der die komplizierte Bordelektronik nun noch zu bedienen versteht. Nach Wochen des aufregenden Drills geht es für den vollendeten Tollpatsch hinaus zu den Sternen, um Kollegen zu nerven, Flaggen zu verschlampen und eine Panne auf die nächste zu häufen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Würde man die Leinwand-Persönlichkeiten von Pauly Shore („Schwiegersohn Junior“) und Adam Sandler („Billy Madison“) kombinieren, heraus käme vermutlich Harland Williams, der in der Titelrolle dieser ungeniert albernen Marsmissions-Komödie eine Kostprobe seines Talents gibt. Mit seinen Kollegen verbindet ihn nicht nur die Altersgruppe, sondern auch eine Affinität zu krudem Schmutzfinkenhumor und lauthals vorgetragene Gesangsinterpretationen klassischer Melodien.

    Williams mimt den Computer-

    Nerd

    Frank Z. Randall, der sich trotz einer Reihe tolpatschiger Pannen bei der NASA als Ersatz-Astronaut qualifiziert. Mit an Bord des Raumflugs befinden sich der sauertöpfische Astronaut Wild Bill Overbeck (William Sadler, Gevatter Tod in „Bill und Teds unglaubliche Abenteuer“), die hübsche Wissenschaftlerin Julie Ford (Jessica Lundy als

    Love interest

    nach typisch altmodischer Fasson), und, da es sich um einen Disney-Film nach klassischem Vorbild handelt, ein schnuckeliger Schimpanse names Ulysses. Fast erwartet man jeden Moment Dean Stockwell mit dem Käfer Herbie um die Ecke fahren zu sehen. Auf dem roten Planeten kommt es zum gefährlichen Sandsturm, was Fred die Möglichkeit gibt, sich als Held zu entpuppen und schließlich Julies Herz zu gewinnen. Bis er mit ihr beim Finale eine Fred Astaire/Ginger Rogers-Tanznummer hinlegt, hat der energiegeladene Williams im Namen des Kiddie-Entertainments eine Menge Unsinn angestellt. Da wird eine Laboreinrichtung zerstört, werden Tierlaute nachgeahmt, wird Toiletteninneres inspiziert, Hämorridencreme und Zahnpasta zum Essen serviert und werden ballonartige Blähungen losgelassen. Darüberhinaus imitiert Williams den feigen Löwen aus „Der Zauberer von Oz“ und schmettert einen Song von Jimmy die Heuschrecke aus „Pinocchio“. Der aufstrebende Komiker verfügt durchaus über eine Portion unschuldigen Charme à la Pee Wee Herman, mit dem ihn auch eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit verbindet. Nur ist seine liebenswert-idiotische Masche für Erwachsene nur auf kurze Dauer zu ertragen, die Allerjüngsten werden sich über die flachen Standard-Gags eher amüsieren können. In seinem Ursprungsland konnte der „Raketenmann“ auf alle Fälle keine astronomischen Einspielergebnisse abschießen. ara.

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