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Völlig verrücktes Projekt: Darum ist „Roar“ der gefährlichste Film aller Zeiten!

Author: Marek BangMarek Bang |

© VZ-Handelsgesellschaft

Tippi Hedren spielte einst die Hauptrolle in einem der berühmtesten Filme von Alfred Hitchcock. Kaum jemand hätte 1963 wohl gedacht, dass die Schauspielerin nach dem Klassiker „Die Vögel“ 20 Jahre später in einem Film mitspielen würde, der das Thema Tiere im Film auf die absolute Spitze treiben würde. Wir verraten euch, warum „Roar“ nicht nur der gefährlichste Film aller Zeiten ist, sondern auch eines der fragwürdigsten Projekte, die jemals in Hollywood realisiert wurden.

Fangen wir von vorne an: „Roar“ ist ein völlig absurder und kruder Abenteuerfilm aus dem Jahr 1981, der seinerzeit nicht gerade viele Menschen in die Kinos lockte. Im Trailer, den ihr unten im Artikel findet, könnt ihr euch ein erstes Bild davon machen, dass es sich bei diesem Projekt keinesfalls nur um einen wenig erfolgreichen Tierfilm handelt, sondern um eine gehörige Portion Wahnsinn.

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 11 Jahre Dreharbeiten und 70 Verletzte: „Roar“ ist der gefährlichste Film aller Zeiten!

Die Bezeichnung grob fahrlässig ist bei Anbetracht der Produktionsgeschichte von „Roar“ eine Untertreibung. Der erfolgreiche Produzent Noel Marshall drehte über einen Zeitraum von 11 Jahren einen Film über einen Naturforscher, der mit allerhand wilden Tieren friedlich zusammenlebt und diese studiert. Die Hauptrolle übernahm er selbst, weitere Rollen besetzte er mit seiner damaligen Frau Tippi Hedren und ihrer Tochter Melanie Griffith. Als besonderen Clou dachte sich der Filmemacher, es könne nicht schaden, echte, ungezähmte Tiere mit ans Set zu nehmen und einfach einmal zu schauen, was im Zusammenspiel mit seinen Liebsten so passiert.

Das Ergebnis der Zusammenkunft von Schauspielern, vier Tigern, zwei Elefanten, einer Handvoll Leoparden und vor allem 110 Löwen ergab Kosten von 14 Millionen Dollar und stolze 70 Verletzte, darunter auch die junge Melanie Griffith.

Nachdem der Film 1981 nur magere zwei Millionen US-Dollar einspielte, gilt er heute als teuerstes Heimvideo aller Zeiten und als eines der waghalsigsten und auch verantwortungslosesten Projekte aller Zeiten. Nach dem Dreh blieb Tippi Hedren übrigens auf der Animal Farm wohnen und gründete eine Verein zum Schutz der wilden Tiere.

 

 

 

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