Filmhandlung und Hintergrund

Chaotische Zeitreisen-Komödie, in der ein schwarzer Vergnügungsparkangestellter am englischen Königshof des Jahres 1328 landet.

Jamal Walker (Martin Lawrence) arbeitet in einem Mittelalter-Vergnügungspark, als ein Arbeitsunfall ihn geradewegs aus der Gegenwart sieben Jahrhunderte zurück ins mittelalterliche Großbritannien katapultiert. Die verdutzten Royals interpretieren den schwarzen Mann im schrillen Shirt zum Glück als Abgesandten ferner Großmächte und erlauben dem Tunichgut, Chaos zu stiften, des Königs nymphomane Tochter zu befummeln und so nebenbei Nebenbuhler Persival (Vincent Regan) kräftig was überzubraten.

Der Schwarze Ritter ist zur Abwechslung voll der Gute, wenn Bad Boy Martin Lawrence („Big Mamas Haus„) Mark Twains Geschichte „Ein Yankee am Hofe des Königs Artus“ in Homeboy-Manier interpretiert. Gil Junger („10 Dinge, die ich an dir hasse„) führte Regie bei der Slapstick-Zeitreise.

Mittelalter-Vergnügungspark-Mitarbeiter Jamal Walker fällt in den künstlichen Burggraben und findet sich im England des Jahres 1328 wieder. Am Königshof wird der in Football-Jersey gekleidete „Mohr“ für den lange erwarteten Botschafter des Regenten der Normandie gehalten. Alldieweil glaubt Jamal beim Konkurrenz-Vergnügungspark „Castle World“ gelandet zu sein.

Jamal, Angestellter eines Mittelalter-Vergnügungsparks, fällt beim Strafreinigen des Burggrabens ins Wasser und taucht im Jahr 1328 wieder aus der Brühe auf. Bei der nahegelegenen Burg angekommen, hält man ihn fälschlicherweise für einen Boten des Regenten der Normandie. Jamal, der sich in einem pompösen Konkurrenzbetrieb wähnt, braucht einige Zeit, bis er seine verzwickte Lage erkennt. Dann aber legt er sich vor allem bei den Hofdamen mächtig ins Zeug, um etwas Schwung ins muffige Jahrhundert zu bringen…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ritter Jamal - Eine schwarze Komödie: Chaotische Zeitreisen-Komödie, in der ein schwarzer Vergnügungsparkangestellter am englischen Königshof des Jahres 1328 landet.

    Mark Twains Geschichte „Ein Yankee am Hofe des Königs Artus“ diente bereits mehrfach als Inspiration für Komödien, die eine Person der Gegenwart zurück ins dunkle Mittelalter verpflanzen. Diesmal ist der schwarze Komiker Martin Lawrence („Big Mamas Haus“) zeitreisender Besucher am englischen Königshof im Jahr 1328 und lässt flapsiges Homeboy-Gebaren slapstickreich auf förmliche Hofetikette prallen. Der Ritter aus Lach-Leidenschaft konnte am US-Startwochenende16,5 Mio. Dollar erbeuten.

    Jamal Walker (Lawrence), angestellt in einem Mittelalter-Vergnügungspark, fällt in den künstlichen Burggraben und findet sich an einem See wieder. Er trifft auf einen verlotterten alten Mann (Tom Wilkinson), den er für einen Obdachloser hält. Er stellt sich jedoch als der in Ungnade gefallene Sir Knolte vor und beschreibt Jamal den Weg zum Königshof. Dort angekommen, wird der in Football-Jersey gekleidete „Mohr“ für den lange erwarteten Botschafter des Regenten der Normandie gehalten. Alldieweil glaubt Jamal beim Konkurrenz-Vergnügungspark „Castle World“ gelandet zu sein und muss bewundernd feststellen, wie echt mittelalterlich alles aussieht.

    Die Fish-out-of-Water-Komödie entspinnt in Folge etliche Storyfäden, die in ihrer Vielfalt einen etwas wahllos zusammengewebten Gag-Gobelin ergeben. So wirft die nymphomanische Tochter des Königs ein Auge auf Jamal, mit dem „Sicherheitsschutz“-Ritter Persival (Vincent Regan) verbindet ihn alsbald eine tiefe Feindschaft und mit der schnuckeligen „nubischen“ Hofdame Victoria (Marsha Thomason) mehr als Freundschaft. Victoria involviert den zunächst wenig begeisterten Jamal in eine politische Verschwörung, die abgesetzte Königin wieder auf den Thron zu bringen. Die Liebe zur holden Maid und ein Kampflehrgang mit Meister Knolte verwandeln den selbstgefälligen Egoisten Jamal buchstäblich in einen neuen Mann, den legendären schwarzen Ritter. Im Schlosshof kommt es zur Auseinandersetzung mit des Königs Mannen und einem Schwertkampf mit Erzfeind Persival.

    Bis es soweit ist, entfalten sich diverse Episoden über das Leben am Hofe, was Lawrence Gelegenheit gibt in seiner patentierten Art zu zetern, palavern und Grimassen zu schneiden. Die langgezogene Einlage, in der er erfolglos versucht, einen wilden Hengst zu reiten, scheint in ihrer Zügellosigkeit anzudeuten, dass Regisseur Gil Junger (lieferte mit „10 Dinge, die ich an dir hasse“ eine ordentliche Empfehlung) sich nur bedingt gegenüber seinem Star, der zudem als ausführender Produzent fungierte, durchsetzen konnte. Zudem variiert die Charakterzeichnung des Protagonisten. Er wird als Unsympath eingeführt, der mal großmäuliger Homeboy, dann wieder samtweicher Romantiker ist, zwischen Feigheit und Heldentum pendelt, und am Schluss geläutert die obligatorische Lektion fürs Leben gelernt hat. Highlights, wie die Szene, in der Jamal das Hoforchester „Dance To The Music“ von Sly and the Family Stone intonieren lässt und mit dem verdutzten Hofstaat das groovige Tanzbein schwingt, sind schlicht zu selten zu finden. Unterhaltsame Anachronismen kommen nur ansatzweise zum Einsatz, und die sich anbietenden Parodien auf Historien- und Kostümfilme werden kaum wahrgenommen. Über Monty Pythons genial-groteske „Ritter der Kokosnuss“ kann in diesem Fall sicherlich keine Lanze gebrochen werden. ara.

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