Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum

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Filmhandlung und Hintergrund

Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum: Moralfabel im Maklermilieu mit amerikanischen Jungdarstellern, von "Wall Street" und "Glengarry Glen Ross" inspiriert.

Seth hat das College abgebrochen und betreibt in seinem Apartment ein Casino. Um seinem Vater Respekt abzugewinnen, heuert er bei einer Börsenkanzlei an, die jedoch Phantomaktien verhökert. Seine Kollegen sind allesamt jung und hungrig nach den Millionen, die ihnen Rekrutierer Jim in Aussicht stellt. Seth beginnt eine Affäre mit Sekretärin Abby, die vom FBI angezapft wird. Gleichzeitig regt sich Seths Gewissen, als er einen kleinen Investor um seine Ersparnisse bringt.

Seth hat das College abgebrochen und betreibt in seinem Apartment ein florierendes Casino. Als sein Vater, ein konservativer Richter, davon Wind bekommt, ist er empört. Deshalb beschließt Seth, fortan ein guter Sohn zu sein und heuert bei einer Börsenkanzlei an. Dort werden jedoch nur Phantomaktien verhökert. Nichtsdestotrotz beginnt der Jung-Broker eine Affäre mit der Sekretärin Abby, die vom FBI überwacht wird. Seths Gewissen regt sich allerdings erst, als er einen kleinen Investor um dessen gesamte Ersparnisse bringt.

Seth heuert in einer zwielichtigen Börsenkanzlei an und beginnt eine Affäre mit der Sekretärin, die vom FBI überwacht wird. Erst als einen Investor ruiniert ist, regt sich sein Gewissen. Solide Moralfabel und moderne Variante von „Wall Street“, nicht nur für Börsenmakler.

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Kritikerrezensionen

  • Viel Geld und wenig Skrupel sind der Antrieb der Börsenwelt. Regisseur und Drehbuchautor Ben Younger ließ sich für seine entsprechend thematisierte Moralfabel im Maklermilieu nicht unerheblich von „Wall Street“ und „Glengarry Glen Ross“ inspirieren. Wie einst Charlie Sheen in „Wall Street“ wird Giovanni Ribisi vom schnellen Dollar kompromittiert und schlittert in die Illegalität, indem er für eine dubiose Firma arbeitet, die wertlose Phantomaktien verhökert. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen ziehen den Zuschauer ins Geschehen, auch wenn der Plot nicht allzu viele Überraschungen parat hält.

    Seth hat das College abgebrochen und betreibt in seinem Apartment ein gutgehendes Casino für illegales Glücksspiel. Sein autoritärer Vater (Ron Rifkin), ein konservativer Richter, ist empört, als er davon Wind bekommt, und so beschließt Seth, der sich nach der Liebe und dem Respekt seines Vaters sehnt, bei einer Börsenkanzlei anzuheuern. Seine Kollegen sind allesamt jung und hungrig nach den potentiellen Millionen, die ihnen Rekrutierer Jim Young (Ben Affleck hervorragend als aalglatter Abzocker) in Aussicht stellt. Regisseur Younger gewährt einen faszinierenden Einblick in dieses ganz spezielle Milieu, in dem Statussymbole wie Luxusschlitten, italienische Anzüge und mit teurem technischen Spielzeug vollgestopfte Villen die Persönlichkeit definieren, aber gleichzeitig auch innere Leere und Verlorenheit demonstrieren. Die bevorzugte Form von Unterhaltung umfasst das wiederholte gemeinsame Ansehen eines „Wall Street“-Videos, dessen Dialoge die Yuppies zitieren können. In dieser Welt haben Frauen nichts zu suchen und der Slogan „Don’t pitch the bitch“ (verkaufe nicht an Frauen) summiert die vorherrschende misogynistische Attitüde. Nia Long übernimmt eine der wenigen Frauenrollen als Sekretärin der Firma, die mit Seth ein Techtelmechtel beginnt und vom FBI als Schwachstelle des Unternehmens ausgemacht wird. Gleichzeitig regt sich Seths Gewissen, als er einen kleinen Investor um seine gesamten Ersparnisse bringt. Der große Knall ist alsbald unausweichlich.

    Ribisi erweist sich nach „Ganz normal verliebt“ und „Mod Squad“ als fähiger Hauptdarsteller, dem man seine nivellierten Emotionen abkauft. Er ist das Auge des Hurrikans in einem technisch kompetent realisierten Films, der das Jonglieren mit Millionen als körperbetonten Sport darstellt – ein „An jedem verdammten Sonntag“ für Börsenfreaks. ara.

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