Resident Evil: The Final Chapter Poster

„Resident Evil 7“: Reboot könnte als TV-Serie kommen!

Kristina Kielblock  

Der Horror-Experte James Wan übernimmt die Produktion des ersten Reboots von „Resident Evil“! Die neue Reihe soll insgesamt sechs Teile bekommen, die kreativen Planungen sind noch nicht am Ende – auch eine TV-Serie ist im Gespräch.

Update 15. Mai 2018: Moszkowicz bringt TV-Serie ins Spiel

Wie bei Variety nachzulesen ist, hat sich Martin Moszkowicz, Vorsitzender bei Constantin Film AG, zum aktuellen Stand der Dinge bezüglich des Reboots von „Resident Evil“ geäußert. Danach sind die kreativen Arbeiten noch im vollen Gange und keineswegs abgeschlossen. Tatsächlich ist den Machern wohl auch aufgefallen, dass es langweilig wäre, einfach dasselbe nochmal zu machen: „Für uns ist die Hauptsache, den kreativen Teil richtig zu machen, sodass die Leute nicht denken, es ist dasselbe. Darum geht es dieser Tage, einen frischen, anderen Ansatz zu finden.“

In diesem Gespräch ließ er auch fallen, dass es nicht unbedingt ein Kinofilm werden muss, sondern durchaus auch in Richtung einer TV-Serie gedacht wird. Also frische Inhalten in einem neuen Format? Wir harren gespannt der weiteren Neuigkeiten.

„Resident Evil“: Reboot mit mehr Horror?

Ein Reboot hat die Chance mit neuen Ideen an alte Erfolge anzuschließen. Man kann aber auch schlicht mit alten Ideen einfach weitermachen. Das scheint die Ultima Ratio für das Produzentteam zu sein. Wer also hoffte, die neue „Resident-Evil“-Reihe legt den Schwerpunkt auf die Horroraspekte des Spiels, kann sich wohl schon jetzt enttäuscht abwenden, die Macher wollen stattdessen noch mehr auf Action setzen. Gerade an Produzent James Wan hatten Fans des gepflegten Horrors andere Erwartungen geknüpft, denn mit „Saw“, „Insidious“ oder „Conjuring“ hat er ja ein gutes Händchen im Genre bewiesen.

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Aufgeschlossen allem Alten gegenüber

Der Spiele- und Anime-Produzent Hiroyuki Kobayashi arbeitet an dem Game-Franchise „Resident Evil“ seit seinem Beginn und hat es auch schon dreimal als Anime adaptiert. Er persönlich schätzt die Regiearbeit von Paul W.S. Anderson in der bisherigen Filmreihe und in einem Gespräch mit dem Collider betonte der Produzent, dass er sich noch mehr Action in den nächsten Teilen wünschen würde.

James Wan produziert das erste Reboot von Resident Evil!

 

  • Kaum hat Constantin Film bestätigt, dass es einen weiteren Teil von „Resident Evil“ als Reboot geben wird, erreichen uns weitere Neuigkeiten zu Cast und Produktion:
  • James Wan produziert den ersten Teil der neuen Reboot-Reihe, die insgesamt sechs Teile bekommen soll.
  • Wie Deadline berichtet, soll der Reboot eine komplett neue Besetzung bekommen, der Regisseur muss ebenfalls noch ausgesucht werden. Schön wäre ja, Wan würde auch diesen Job übernehmen?! Sicher ist, dass es Anderson nicht machen wird.
  • Welche Handlung die Neuauflage haben soll, wurde noch nicht verraten, Greg Russo ist mit dem Drehbuch betraut.

Definitiv ist das ein vielversprechendes Team für das angekündigte Reboot. Wan kann auf viele Erfahrungen im Horrorbereich zurückblicken. Nicht nur, dass er als Produzent der „Saw“-Reihe oder des Puppenhorrors „Annabelle“ ausgiebig Erfahrungen mit dem Genre gesammelt hat, er hat sich auch schon mehrfach als talentierter Regisseur („Conjuring 2“, „Insidious: Chapter 2“) bewiesen. Sein Mitproduzent Michael Clear gehört zu Wans Produktionsfirma Atomic Monster und Drehbuchautor Greg Russo hat das Drehbuch zum „Mortal Kombat“-Reboot geschrieben.

„Resident Evil“: In Asien extrem erfolgreich

Im sechsten Teil des Franchise „Resident Evil: The Final Chapter“ sollte Milla Jovovich als Alice eigentlich zum letzten Mal von ihrem Ehemann und Regisseur des Films, Paul W.S. Anderson, durch Horden hungriger Zombies geschickt werden, um die Welt zu retten. Und die Einspielergebnisse in den USA und Deutschland ließen auch vermuten, dass dies tatsächlich das finale Erzeugnis der Reihe bleiben würde. Wäre da nicht der chinesische Markt und der übermäßige Erfolg an den dortigen Kinokassen. Mit 33 Millionen Einnahmen nur am Eröffnungstag kann man als Produzent schnell ins Schwärmen geraten, so wie Martin Moszkowicz von Constantin Film, die „The Final Chapter“ produziert haben:

Durch die gesamte Zeit haben die Verantwortlichen ein sehr professionelles Verständnis des Marktes, des Publikums und des geistigen Eigentums bewiesen und kamen entsprechend mit einer sehr soliden Marketing- und Distributionsstrategie an den Markt, die zu dem großen Box-Office-Erfolg in China beigetragen hat.

Während in den USA gerade mal 27 Millionen US-Dollar zusammenkamen, hat der Film in China diese Summe bereits verdreifacht. Die Videospieladaption ist erst seit 2010 und dem vierten Teil „Resident Evil: Afterlife“ (300 Millionen $ Einnahmen weltweit) auch in China veröffentlicht worden.

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„Resident Evil“ im Stream & Heimkino

Wollt ihr euch alle Teile nochmal online ansehen, sieht die legale Streamsituation nicht unbedingt rosig aus. Weder Amazon noch Netflix haben alle Filme in der Flatrate, bei Netflix seht ihr immerhin „Resident Evil“ von 2002. Allerdings könnt ihr mit dem die ersten fünf Filme in der Flatrate sehen.

Die DVD und Blu-ray von „The Final Chapter“ erschien am 07. Juli 2017 auf Deutsch.

Bildrechte: © Constantin

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