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Fakten und Hintergründe zum Film "Rendezvous nach Ladenschlu?"

Kino.de Redaktion |

Rendezvous nach Ladenschluß Poster

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Hintergrund

Den Stoff für den Film lieferte das sehr erfolgreiche ungarische Bühnenstück „Die Parfümerie“ nach Nikolaus Loszlas. Lubitsch übernimmt den kammerspielartigen Charakter, indem er das gesamte Geschehen in nur einem Raum stattfinden lässt, verleiht ihm jedoch durch einige Änderungen in Zusammenarbeit mit Samson Raphaelson eine erfrischende Spritzigkeit. Diese Vorlage ist wohl auch der Grund für den ungewohnten Ausflug in das Bürgertum.

Diesem Umstand jedoch verdankt der Film seine für Lubitsch untypische Realitätsnähe, die ihn aus der Reihe der Lubitschkomödien herausstechen lässt. „Rendezvous nach Ladenschluss“ spielt im Gegensatz zu seinen vorherigen und auch nachfolgenden Erfolgskomödien nicht im glamourösen Rahmen der High Society, sondern im Milieu der unteren Mittelschicht. Kein Wunder also, dass Lubitsch, der selbst eine Lehre in einem Bekleidungsgeschäft absolvierte, sich zwischen den Verkäufern des Lederwarengeschäftes zu Hause fühlt und nach eigenen Worten sein „wahrstes Werk“ schafft.

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Für Lubitsch standen James Stewart und Margaret Sullavan von vornherein als Hauptdarsteller fest, beide waren jedoch zunächst nicht verfügbar. So entschied sich der Regisseur, anstatt die Rollen neu zu besetzten, erst einmal Ninotschka zu drehen, um erst ein Jahr später mit seinen Wunschdarstellern „Rendezvous nach Ladenschluss“ zu verwirklichen. Und zu recht – Sympathieträger James Stewart verleiht dem Film mit seinem stoischen Spiel und typisch spöttischen Seitenblick eine wunderbare Nonchalance und Margaret Sullavan spielt eine ihrer besten Rollen.

Die Geschichte wurde bereits zwei Jahre nach dem Filmerfolg als Musical „Mit Musik ins Glück“ (auch „Damals im Sommer“) wieder aufgegriffen und – in eine andere Zeit und an einen anderen Ort verlegt – neu verfilmt. Jedoch konnte dieser Film nicht an den Erfolg von „Rendezvous nach Ladenschluss“ anknüpfen. 1963 lief das Stück „She loves me“ auf der Grundlage des Films am Broadway.

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