Filmhandlung und Hintergrund

Nach der Ildikó von Kürthy-Adaption „Mondscheintarif“ amüsiert Ralf Huettner nun mit einem augenzwinkernden, mit Christiane Paul, Marc Hosemann und Bastian Pastewka topbesetzten Beziehungsreigen. Der deutsche Film boomt, gewinnt auf der Berlinale zahlreiche Auszeichnungen und wird in den Feuilletons hoch gelobt. Doch was nutzen Ruhm und Ehre? An der Kinokasse muss es klingeln. Tut es auch. Mit den dritten „Wilden Kerlen“...

Pola (Christiane Paul) hat die Nase voll von den Extratouren ihres verantwortungslosen Gatten Felix (Marc Hosemann) und reicht die Scheidung ein. Felix ist Spieler und Lover genug, sich damit nicht abzufinden. Ada (Petra Schmidt-Schaller) ihrerseits würde Felix nicht von der Bettkante stoßen, was wiederum ihren eifersüchtigen Mann Wito (Oliver Korittke) in Rage versetzt. Bei Effi (Floriane Daniel) und Gustav (Bastian Pastewka) hat Routine Einzug gehalten - der schlimmste Feind von allen.

Drei Ehen sind drei Schlachtfelder in der neuen, hochkarätig besetzten und episodisch strukturierten Romantikkomödie aus deutschen Landen.

Pola hat die Unzuverlässigkeiten und die Affären ihres Mannes Felix satt und die Scheidung eingereicht. Sie will ihn aus ihrem Leben verbannen und mit ihrer neuen Liebe einen Neuanfang in Paris wagen. Doch Felix lässt sich nicht so einfach verdrängen und versucht, Pola mit allen Mitteln zurückzugewinnen - doch er kann nur schwer aus seiner Haut.

Pola hat sich dazu durchgerungen, auf partnerschaftlicher Ebene neue Wege zu gehen. Als sie zum Scheidungstermin erscheint, ist dann aber doch nicht alles „Reine Formsache“. Denn Felix, ihr die Arbeit verweigernder und jedem Rock hinterher schauender Mann, merkt plötzlich, wie wichtig ihm Pola ist und beginnt, um ihr Herz zu kämpfen. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt seine Ex wieder Lust auf Sex mit ihm hat, und auch die gemeinsamen Freunde Effi und Gustav keine Hilfe sind, stecken die beiden doch selbst in einer Ehekrise.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach der Ildikó von Kürthy-Adaption „Mondscheintarif“ amüsiert Ralf Huettner nun mit einem augenzwinkernden, mit Christiane Paul, Marc Hosemann und Bastian Pastewka topbesetzten Beziehungsreigen.

    Der deutsche Film boomt, gewinnt auf der Berlinale zahlreiche Auszeichnungen und wird in den Feuilletons hoch gelobt. Doch was nutzen Ruhm und Ehre? An der Kinokasse muss es klingeln. Tut es auch. Mit den dritten „Wilden Kerlen“ sogar ganz schön laut, und - etwas wohlklingender - bei Andreas Dresens „Sommer vorm Balkon“. Letzterer könnte eine Art Initialzündung für ähnlich geartete Produktionen bedeuten. Zum Beispiel für Ralf Huettners „Reine Formsache“, der auf einem Skript von Béla Jarzyk basiert, jenem Jarzyk, der seit 1996 geschäftsführender Gesellschafter der mächtigen Schauspieleragentur Players ist und sich somit im Filmbusiness bestens auskennt. Die Coop von Huettner (Regie) und Jarzyk (Buch & Produktion) analysiert denn auch einmal mehr das seltsame Verhalten moderner Großstädter auf der Suchen nach Liebe und Erfüllung. Mittendrin die attraktive Pola (Christiane Paul), die sich gerade dazu durchgerungen hat, auf partnerschaftlicher Ebene neue Wege zu gehen. Als sie aber zum Scheidungstermin erscheint, ist dann doch nicht alles „Reine Formsache“. Denn Felix (Marc Hosemann), ihr unzuverlässiger, die Arbeit verweigernder und jedem Rock hinterher schauende Mann, merkt plötzlich, wie wichtig ihm Pola ist und beginnt, um ihr Herz zu kämpfen. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt seine liebeshungrige Ex wieder Lust auf Sex mit ihm hat, und auch die gemeinsamen Freunde Effi und Gustav sind keine große Hilfe, stecken die beiden doch selbst in einer handfesten Ehekrise…

    Romantisch-komödiantisch, nah am Leben und dann aber auch wieder grell überzeichnet geht es zu in diesem Beziehungsreigen um drei Paare auf Selbstfindungstrip. Huettner, dessen „Mondscheintarif“ vom Publikum unverständlicherweise ignoriert wurde, erweist sich auch hier als Schauspieler-Regisseur, treibt sein sechsköpfiges Ensemble zu Höchstleistungen, verschafft „Das Leben ist eine Baustelle“-Liebling Christiane Paul ein adäquates Leinwand-Comeback, amüsiert mit seinem „Musterknaben“ Oliver Korittke als eifersüchtige Dumpfbacke und lässt Top-Komiker Bastian Pastewka sein darstellerisches Potenzial ausschöpfen. Und der hat eine ganze Menge zu bieten, wie auch der Film, der so recht in unser Single-Zeitalter passt und damit viele Projektionsflächen bietet. lasso.

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