Red Sonja Poster

Regisseur scheint gefunden: „Red Sonja“ bekommt eine Neuverfilmung

Marek Bang  

Der ehemalige Governator Arnold Schwarzenegger ist und bleibt für die meisten Filmfans der ewige T-800. Seine Karriere garnieren aber auch weitere Höhepunkte wie etwa „Total Recall“ oder „Twins“. Die 1985 entstandene Trash-Perle „Red Sonja“ gehört sicher nicht dazu. Dennoch bekommt das Fantasy-Märchen eine Neuverfilmung.

Recycling ist in Hollywood schwer angesagt, doch leider nicht so, wie es sich Umweltschützer Arnold Schwarzenegger wünschen dürfte. Er selbst hat bereits dem „Terminator“ einen neuerlichen Besuch abgestattet und soll auch noch einmal den Barbaren Conan mimen. Ob letzteres eine so gute Idee ist, wird sich noch herausstellen, ein weiteres Arnie-Revival bleibt uns aber zum Glück erspart. Arnie wird der Neuverfilmung von Richard Fleischers Fantasy-Mär „Red Sonja“ fernbleiben. Das heißt aber nicht, dass wir auf das gesamte Projekt verzichten dürfen.

Wie Deadline berichtet, werkelt Produzent Avi Lerner („The Expendables“) bereits am Film und hat mit Ashley Miller („X-Men: Erste Entscheidung“) einen Drehbuchautor verpflichten können. Apropos „X-Men“: Laut  Screenrant soll Bryan Singer als Regisseur für die Neuauflage im Gespräch sein. Der Filmemacher hat eine schwierige Zeit hinter sich. Gegen ihn wurden Missbrauchsvorwürfe laut und er musste wegen Streitigkeiten die Regie am Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ abgeben. Ob er tatsächlich mit „Red Sonja“ seine Rückkehr nach Hollywood schafft, bleibt abzuwarten.

Wer in Arnies Rolle als Kalidor schlüpft, steht augenblicklich ebenso wenig fest wie die Besetzung der roten Sonja. Erwarteter Kinostart für die erneute Comicverfilmung ist 2019.

Die größten Flops der Filmgeschichte

Arnold Schwarzenegger selbst hält „Red Sonja“ für seinen schlechtesten Film

Vom Original wenig begeistert sind nicht nur wir, sondern auch Arnold Schwarzenegger höchstpersönlich. Er bezeichnete „Red Sonja“ gegenüber den Kollegen von Entertainment Online als seinen schlechtesten Film, wohlgemerkt noch vor solch einschlägigen Kuriositäten wie „Hercules in New York“ oder „Kaktus Jack“. Ob das ein gutes Omen für die Neuverfilmung ist, darf bezweifelt werden.

News und Stories

Kommentare