Die Weltfinanzkrise erwischte auch die Studios in Hollywood. MGM beispielsweise stand beinahe vor dem Ruin. Dem wären beinahe Großproduktionen wie Bond 23 oder Der Kleine Hobbit zum Opfer gefallen. Wäre es soweit gekommen, wäre selbstredend auch das ohnehin umstrittene Remake von Red Dawn (hier bei uns: Die Rote Flut) vom Tisch gewesen. Dieser Film aus dem Jahre 1984 erzählt die Geschichte einer fiktiven Invasion der USA durch kubanische, nicaraguanische und sowjetische Einheiten und der Bildung einer Widerstandsgruppe, bestehend aus amerikanischer Teenagern. In diesem ideologisch etwas anrüchigem Werk spielten damals Jungstars wie der inzwischen verstorbene Patrick Swayze, Charlie Sheen oder C. Thomas Howell mit.

In der Neuauflage kommt es abermals zu einer Invasion, angesichts der Tatsache aber, dass der Kalte Krieg vorbei ist und den Amerikanern inzwischen sogar die islamistischen Feindbilder auszugehen drohen, fällt einem anderen "Schurkenstaat" die Rolle des bösartigen Invasors zu, den Nordkoreanern. Das passt gleich zur zukünftig geplanten, verstärkten Präsenz der US-Streitkräfte im indopazifischen Raum. Hauptrollen übernehmen in dem Remake, das in den USA im November 2012 an den Start geht, Chris Hemsworth (Thor), Josh Hutcherson und Isabel Lucas. Für Deutschland steht allerdings noch kein Starttermin fest. Es könnte sogar fraglich werden, ob sich überhaupt ein Verleih für den Film findet.

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