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Zack Snyder verrät: Director's Cut von Netflix-Hit „Rebel Moon“ wird um einiges brutaler und länger

Zack Snyder verrät: Director's Cut von Netflix-Hit „Rebel Moon“ wird um einiges brutaler und länger
© Netflix / Clay Enos

Der Director’s Cut von „Rebel Moon: Kind des Feuers“ soll um einiges facettenreicher werden als die Originalversion. Zack Snyder verreit nun, worauf wir uns in der erweiterten Fassung freuen können.

Zack Snyders Sci-Fi-Epos „Rebel Moon: Kind des Feuers“ startete am 22. Dezember auf Netflix und konnte sich innerhalb von nur drei Tagen die Spitze der globalen Film-Charts von Netflix sichern: In 93 Ländern nimmt der Sci-Fi-Streifen Platz 1 der Charts ein, auch hierzulande. Weltweit wurde der Film zwischen dem 22. und 24. Dezember 23,9 Millionen Mal aufgerufen – ein nicht zu unterschätzendes Kunststück. Allerdings erhielt Snyders neustes Werk bislang eher ernüchternde Beurteilungen durch Kritiker*innen: Auf Rotten Tomatoes liegt die Bewertung der Fachpresse derzeit bei enttäuschenden 25 %. Netflix-User*innen scheinen dem Werk zumindest etwas mehr abgewinnen zu können, was die Zuschauer*innen-Bewertung von 63 % zeigt.

Jedoch gibt es eine Möglichkeit, durch welche sich der erste „Rebel Moon“-Teil noch einige positivere Stimmungsbilder einholen könnte. Snyder kündigte bereits an, dass es einen Director’s Cut zu „Rebel Moon“ geben soll. Normalerweise fügen die meisten Director’s Cuts dem Originalfilm lediglich einige weitere Szenen hinzu, allerdings hat Snyder eine andere Vision im Kopf. In einem Interview mit Associated Press verriet er genauere Details zu dem Director’s Cut (via ScreenRant):

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„Es handelt sich nicht um eine ‚erweiterte Fassung‘ des Films. Es ist fast wie ein ganz neuer Film. Es ist fast ein anderes Universum […]. Es ist so eine philosophische Sache, einen Director’s Cut eines Films zu drehen, bevor man die Originalversion fertiggestellt hat. Alle meine Director’s Cuts entstanden als Reaktion auf die Dinge, die man von mir verlangte, aus der Kinofassung herauszunehmen, oder? Bei [‚Rebel Moon‘] wurde diese Forderung nie wirklich gestellt.“

Außerdem verriet er, dass der Director’s Cut von „Rebel Moon“ um einiges brutaler wird, weswegen die neue Fassung eine höhere Altersfreigabe erhalten soll:

„Wir wussten, dass [‚Rebel Moon‘] ab 13 Jahren freigegeben sein würde. Im Grunde meines Herzens wollte ich immer, dass der Film ab 18 Jahren freigegeben wird, aber wenn man sich den Umfang und die Kosten eines solchen Films vor Augen führt, ist es nicht zu 100 % verantwortungsvoll, diese Forderung zu stellen. [Sie sagten:] ‚Was wäre, wenn wir sagen würden: ‚Macht hier, was ihr wollt. Macht die ab-13-Jahre-Version und dreht dann durch [mit der anderen Version]. Es ist uns egal.“ Das war eine Sache, die ich noch nie zuvor erlebt habe. [Es wird] eine wirklich verrückte Erfahrung für die Fans sein, denn es ist ein vollständig realisierter, verrückter Heavy-Metal-Film im Bizzaro-Land.“

Wir haben mit Zack Snyder im Interview über seinen neusten Film gesprochen:

Der Director’s Cut von „Rebel Moon“ soll etwas völlig Neues sein

Die Veröffentlichung eines Director’s Cut kam bereits Snyders „Justice League“ zugute. Die Kinofassung aus 2018 erhielt auf Rotten Tomatoes enttäuschende 39 % von den Kritiker*innen und 67 % von den Zuschauer*innen. Fans baten Snyder um einen Director’s Cut, welcher schließlich 2021 veröffentlicht wurde. „Zack Snyder’s Justice League“ konnte weitaus mehr überzeugen: Die Kritiker*innen-Bewertung beläuft sich auf 72 %, die der Fans sogar auf beachtliche 93 % (via Rotten Tomatoes). Wohlmöglich könnte Snyders Director’s Cut für „Rebel Moon“ eine ähnlich positive Wendung erfahren.

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Auch der Darsteller von Admiral Atticus Noble, Ed Skrein, versprach Fans, dass sie wirklich gespannt auf Snyders Director’s Cut von „Rebel Moon“ sein dürfen (via ComicBook.com):

„[Ich] kann mich nicht erinnern, dass jemand jemals […] zwei verschiedene Filme gleichzeitig gedreht hat: eine Version mit Freigabe ab 13 Jahren und eine Version mit Freigabe ab 18 Jahren. Da wir wussten, was wir für die jugendfreie Version gedreht hatten, haben Zack und Netflix eine unglaubliche Arbeit geleistet, um die entschärfte Version zu erstellen. […] Aber die Version mit der Altersfreigabe ab 18 Jahren, der Snyder-Cut, ‚die erweiterte Fassung‘, wie wir ihn nennen sollen, hat das Potenzial, für die ältere Generation wegweisend zu sein. […] Ihr werdet etwas verdammt Neues in dieser neuen Fassung sehen und so etwas haben wir noch nie gesehen. […] Hier geht es um verkorkste Imperien im Weltraum und die böse menschliche Natur, die sich auf intergalaktischer Ebene entwickelt und abspielt. Das ist Hardcore.“

Der Director’s Cut von „Rebel Moon“ soll laut Snyders Aussage im  DGA Director’s Cut Podcast (via JoBlo) im Sommer 2024 erscheinen und soll rund drei Stunden lang sein. Die Veröffentlichung soll nach dem zweiten Teils „Rebel Moon: Die Narbenmacherin“ erfolgen, der am 19. April 2024 bei Netflix startet.

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„Rebel Moon: Kind des Feuers“ könnt ihr auf Netflix beispielsweise mit einem Abo bei MagentaTV streamen. Dank eines aktuellen Angebots erhaltet ihr bei MagentaTV zur Zeit ein Netflix-Standard-Abo mit Werbung sowie RTL+ Premium und mehr.

In 2024 erwarten uns noch so manche Film-Highlights. Ob ihr sie schon alle auf dem Schirm habt, könnt ihr in diesem Quiz herausfinden:

Filmquiz 2024: Erkennst du 15 Filme anhand eines Bildes?

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