Filmhandlung und Hintergrund

Lakonische Tragikomödie um einen österreichischen Antihelden, der sich nach dem Verlust von Job, Ehe, Eltern einen Neuanfang als Bademeister erträumt.

Mit Heinz Hoschek (Alfred Dorfer) geht’s bergab. Jedenfalls scheint es so, denn nach der Scheidung von seiner Frau und dem Verlust seines Jobs als stellvertretender Bankfilialleiter zieht er zurück in die verlassene Wohnung seiner Eltern. Dort schwelgt er unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten in Erinnerungen an bessere, jedoch längst vergangene Tage. Dann allerdings rafft er sich zu einem letzten Tapetenwechsel auf. Und siehe da: Die Dinge ändern sich.

Staubtrockener alpenländischer Humor, lakonische Weltsicht und ein paar unverhoffte Wendungen garantieren ein weiteres philosophisches Vergnügen für alle Freunde des österreichischen Kinos.

Nach dem Tod seiner Mutter und der Unterbringung seines Vaters in einem Pflegeheim kehrt der ehemalige Bankfilialleiterstellvertreter Heinz Hoschek, der außerdem gerade Job und Ehe verloren hat, in die leer stehende Wohnung der Eltern zurück. Im Delirium aus Alkohol, Medikamenten und Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend vermischen sich innerhalb der vier Wände Realität und Trraum; immer wieder tauchen allegorische und reale Figuren auf, bis Hoschek aus allem ein Fazit zieht - und Bademeister wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ravioli: Lakonische Tragikomödie um einen österreichischen Antihelden, der sich nach dem Verlust von Job, Ehe, Eltern einen Neuanfang als Bademeister erträumt.

    Der österreichische Kabarettist Alfred Dorfer spielt den Antihelden Hoschek, der sich selbst als Rebell und romantischen Liebhaber zurechtträumt und über sein eigenes Scheitern sinniert. Mit Humor und Leichtigkeit inszenierte Peter Prayer die Tragikomödie wie einen „modernen Totentanz“, der zum Teil aus Elementen aus Dorfers Bühnenstück „heim.at“ besteht und lakonisch und mutig Surreales, Witziges, Tragisches und Dokumentarisches zu einem genauen Psychogramm vermischt.

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