Rambo Poster

So schockierend hätte „Rambo“ eigentlich enden sollen - Seht hier das Video!

Marek Bang  

Sylvester Stallone war schon immer mehr als bloß eine reine Action-Ikone des Krawall-Kinos der 1980er-Jahre. Immerhin ist er als Autor und Hauptdarsteller für den ersten „Rocky“-Film fast im Alleingang verantwortlich. Auch seine zweite große Rolle ist nicht bloß die des sinnlos herumballernden John Rambo, wie es die einfach gestrickten Fortsetzungen vermuten lassen. Schaut man sich den unterschätzten ersten Teil an, wird schnell klar, dass es sich mehr um ein Drama als um einen Actionfilm handelt. Diesen Eindruck verstärkt das schockierende alternative Ende, das ihr euch hier im Video anschauen könnt.

Im Überraschung-Hits „Creed“ bewies Sylvester Stallone einmal mehr, dass unter all den Muskeln auch ein feinfühliger Charakterdarsteller stecken kann. Den gab es freilich auch schon in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Schaut man sich den Klassiker „Rambo“ einmal losgelöst von seinen grenzdebilen blau leuchtenden Fortsetzungen an, merkt man schnell, dass sich hier kritisch mit dem Umgang der US-amerikanischen Gesellschaft mit seinen Vietnam-Veteranen auseinandergesetzt wird. „First Blood“ hätte diese Haltung aber noch konsequenter zu Ende erzählen können und es gab tatsächlich Pläne für ein Ende, in dem der Veteran stirbt. Hier ist das Video:

Rambo begeht Selbstmord: Hier ist das alternative Ende

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John Rambo tötet sich also selbst mit der Waffe seines Ausbilders Col. Samuel Trautman und beendet damit seinen Amoklauf. Dies wäre sicher die radikalste Art gewesen, den Film zu Ende gehen zu lassen, doch es gab auch noch eine zweite Version, in der Samuel Trautman seinen Schüler erschossen hätte. Letztlich entschied sich Sylvester Stallone selbst gegen beide Varianten und wählte das mildere Ende, welches wir alle kennen. Vielleicht hatte er ja damals schon im Sinn, den armen Mann wieder auf die Leinwand zu bringen…