Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Rainbow - Die phantastische Reise auf dem Regenbogen

Rainbow - Die phantastische Reise auf dem Regenbogen

Rainbow: Märchen-Spektakel von Bob Hoskins, das die Probleme des Erwachsenwerdens thematisiert.

Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Märchen-Spektakel von Bob Hoskins, das die Probleme des Erwachsenwerdens thematisiert.

Vier New Yorker Kinder versuchen dem grauen Alltag zu entfliehen. Ihre Hirngespinste werden zur Realität, als es ihnen auf ihrer Suche nach dem Schatz am Ende des Regenbogens gelingt, sich in das bunte Naturphänomen einzuschleusen. Kurz darauf geschehen die seltsamsten Dinge. Die Temperaturen steigen, die Menschen werden unfreundlich und gewalttätig. Das Chaos regiert, der Weltuntergang droht. Da stellt sich heraus, das all dies damit zu tun hat, daß einer der Jungen im Regenbogen ein paar Lichtfunken an sich genommen hat, die in seinen Händen zu Goldstücken wurden.

Vier Kids träumen davon, ihrem grauen Alltag zu entfliehen. Als es ihnen auf der Suche nach dem Schatz am Ende des Regenbogens gelingt, sich in das bunte Naturphänomen einzuschleusen, werden ihre Hirngespinste zur Realität. Kurz darauf geschehen die furchtbarsten Dinge. Die Temperaturen steigen, die Menschen werden gewalttätig, Chaos regiert, der Weltuntergang droht. All das hat damit zu tun, daß einer der Jungen ein paar Lichtfunken an sich genommen hat, die in seinen Händen zu Gold wurden.

Für vier New Yorker Kinder erfüllt sich ein Traum: Sie gelangen an den Schatz am Ende des Regenbogens. Doch für die anderen Menschen wird es zum Alptraum, der Weltuntergang steht bevor. Technisch aufwendiges Märchenspektakel von Bob Hoskins.

Darsteller und Crew

Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Rainbow - Die phantastische Reise auf dem Regenbogen: Märchen-Spektakel von Bob Hoskins, das die Probleme des Erwachsenwerdens thematisiert.

    „Rainbow“, Bob Hoskins‘ zweite Regiearbeit nach „Raggedy Rawney“, ist vor allem in technischer Hinsicht interessant, wurde er doch als erster Spielfilm im Digital-High-Definition-Verfahren (DHD) realisiert. Leider wurden im Zuge dieser durchaus lobenswerten Pionierarbeit jedoch Dramaturgie und Story vernachlässigt, was sich etwas auf Rhythmus und Tempo des Öko-Märchens niederschlägt.

    DHD ist eine Weiterentwicklung des gängigen High-Definition-Video-Systems, das - im Vergleich zu früheren Video-Verfahren - eine schärfere und klarere Bildqualität ermöglicht. Für die Filmproduktion von größerem Wert ist jedoch der finanzielle Aspekt: Spiel- und Trickszenen konnen direkt bearbeitet, Computergrafiken und Animationen problemlos integriert, sowie Mediendaten und Aufnahmen im Verhältnis 16 : 9 problemlos umgewandelt werden. Also ein Lichtblick für Independent-Produktionen? Mag sein. Doch kostengünstigere Technik kann weder künstlerische Schaffenskraft noch solides Handwerk ersetzen. Ein Film wird auch in Zukunft nur so gut wie sein Drehbuch und dessen Umsetzung sein.

    Erneut stehen Kinder im Mittelpunkt von Bob Hoskins‘ Film, Stadtkinder diesmal, beheimatet in New York. Mit Träumereien versuchen sie ihrem grauen Alltag zu entfliehen. Ihre Hirngespinste werden zur Realität, als es ihnen auf ihrer Suche nach dem Schatz am Ende des Regenbogens gelingt, sich in das bunte Naturphänomen einzuschleusen. Kurz darauf geschehen die seltsamsten Dinge. Die Temperaturen steigen, die Menschen werden unfreundlich und gewalttätig. Das Chaos regiert, der Weltuntergang droht. All das hat damit zu tun, daß Steven im Regenbogen ein paar Lichtfunken an sich genommen hat, die in seinen Händen zu Goldstücken wurden.

    Eine schnörkellose, leicht nachvollziehbare Story, zugeschnitten auf ein jugendliches Publikum, einige Minuten arg plumpe Spezialeffekte und - für die Erwachsenen - ein Kurzauftritt von Dan Aykroyd als hinterwäldlerischer Sheriff. So läßt sich „Rainbow“ kurz zusammenfassen. Zu wenig hat Bob Hoskins, der als skurriler Opa eine schöne Rolle hat, seine Figuren ausgearbeitet, zu lieblos erzählt er seine Geschichte. Die Problemfelder ums Erwachsenwerden und Eingreifen des Menschen in den Lauf der Natur werden zwar angerissen, aber nicht konsequent weiterentwickelt. Einige poetische Momente können nicht wettmachen, daß Hoskins‘ Arbeit auch Längen aufweist. Zu viel Technik, zu wenig Herz für ein unbeschwertes, kurzweiliges Kinovergnügen, bei dem Freddie Francis‘ makellose, tiefenscharfe Kameraarbeit voll überzeugt. geh.
    Mehr anzeigen