Filmhandlung und Hintergrund

US-Remake eines spanischen Horrorhits um ein unter Quarantäne gestelltes Mietshaus, in dem eine Zombieseuche ausbricht.

Für eine Reportage verbringen die junge Fernsehjournalistin Vidal (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann (Steve Harris) eine Nacht auf einer Feuerwehrstation in Los Angeles. Abwechslung von der Langeweile verspricht ein Notruf aus einem Apartmenthaus. Als das Feuerwehrteam mit den Reportern eintrifft, geraten sie in einen Albtraum: Eine Mieterin wurde von einer unbekannten Krankheit infiziert und attackiert sie. Derweil hat die Polizei das Haus abgeriegelt.

Schnell reagiert hat Hollywood auf den spanischen Horrorhit „[[Rec]]“ und ihn im Handumdrehen kopiert: John Erick Dowdle („The Poughkeepsie Tapes„) prüft das Publikum mit vielen Schockmomenten, wenn ein Mietshaus unter Quarantäne von einer Zombie-Seuche heimgesucht wird.

Ein Einsatzteam der Feuerwehr wird in ein Mietshaus gerufen - für Reporterin Angela und ihren Kameramann die Gelgenheit für das TV-Format „The Night Shift“ Feuerwehrmann Jake und seine Kollegen im nächtlichen Routine-Einsatz zu filmen. Ein Polizist führt den Trupp zu einer alten und sehr verwirrten Dame, die ihn zum Dank niederbeißt. Als sie den Schwerverletzten notversorgen wollen, sind die Ausgänge verrammelt, denn die Polizei hat das mehrstöckige Gebäude abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Nicht so sehr ein Remake, denn vielmehr eine geklonte Kopie von REC. Kompetent inszenierter Zombie-Horror mit Wackelkamera-Ästhetik, nur genießbar bei Unkenntnis des Originals.
    2. Quarantäne: US-Remake eines spanischen Horrorhits um ein unter Quarantäne gestelltes Mietshaus, in dem eine Zombieseuche ausbricht.

      Das Filmmaterial eines Reporterteams zeugt von ungeheuren Vorgängen in einem unter Quarantäne gestellten Mietshaus. Als Pseudo-Dokumentation verpackter Horror über Seuchen und Zombies.

      So schnell war Hollywood noch nie: Im Mai erst startete der spanische Horrorhit „“, im November folgt das amtliche US-Remake, dass seinem Vorbild erstaunlich gleichwertig ist. Bereits nach Sichtung eines Promo-Reels nahm John Erick Dowdle seine Cover-Version in Angriff, was die Rekordzeit erklärt. Mit dem True-Crime-Thriller „The Poughkeepsie Tapes“ nutzte er schon das Doku-Konzept, das zehn Jahre nach „Blair Witch Project“ seine verblüffende Renaissance in Horrormetier erlebt - „Cloverfield“ und „Diary of the Dead“ sind jüngste Beispiele, durch „found footage“ Authentizität zu kreieren.

      Dieser inoffizielle Zombiefilm setzt auf Terror statt Splatter und kreuzt Romeros „Crazies“ mit den wütenden Untoten Danny Boyles, wenn er im klaustrophobischen Setting eines Mietshauses vom Ausbruch einer unbekannten Epidemie erzählt. Dorthin wird ein Einsatzteam der Feuerwehr gerufen und für die Reporterin Angela (Jennifer Carpenter) und ihren Kameramann (Steve Harris) ist es die willkommene Abwechslung, für das TV-Format „The Night Shift“ Feuerwehrmann Jake (Jay Hernandez) und seine Kollegen im nächtlichen Routine-Einsatz zu filmen. Ein Polizist führt den Trupp zu einer alten und sehr verwirrten Dame, die ihn zum Dank niederbeißt. Als sie den Schwerverletzten notversorgen wollen, sind die Ausgänge verrammelt, denn die Polizei hat das mehrstöckige Gebäude abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Alle Kommunikationsmöglichkeiten sind gekappt, Scharfschützen vereiteln jeden Fluchtversuch. Ein Veterinär identifiziert die gefährliche Infektion als Tollwut mit rapide beschleunigtem Verlauf - der geübte Genre-User indes als Zombie-Syndrom.

      Zwar dreht Dowdle „“ fast 1:1 nach, aber durch den Transfer der Handlung nach Los Angeles wird daraus ein Schauspiel über american angst und die Nachwirkungen des 11. September. Zum einen missachten die Behörden die Menschenrechte der Beteiligten, zum anderen zerfrisst das Misstrauen, Terroristen (hier: Zombies) unter sich zu haben, den Gruppenzusammenhalt. Helden fehlen, nicht einmal die Feuerwehrmänner können etwas ausrichten. Die Anthrax-Angst gipfelt im Dachboden, wo die Krankheit ihren Ursprung nahm: Ein Unbekannter aus Boston hat hier ein privates Biowaffenlabor errichtet und den tödlichen Erreger gezüchtet. Neben dieser Paranoia, zuletzt in „Mulberry Street“ eindrucksvoll zu sehen, leistet sich Dowdle einen herrlich bösen „Peeping Tom“-Mord, bei dem die Kamera benutzt wird, einen Infizierten zu erschlagen. Das Medium ist wieder Komplize.

      tk.

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