"Psycho"-Premiere vor 47 Jahren

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Erwähnt man heute die Schlagworte Messer, Dusche und Schwarz-Weiß ist eigentlich schon klar, um welchen Film es sich handelt.

Ein Schatten reicht schon aus für den "Psycho"-Horror Bild: UIP

Für das Publikum, das sich am 16. März 1960 in New York versammelt hat, um der Premiere des damals neuen Films von Alfred Hitchcock beizuwohnen, war die besagte Duschszene ein völlig unerwartetes Schockerlebnis. Den damaligen Reaktionen nach zu urteilen waren sich die Premierengäste darin wohl einig, dass „Psycho“ seinen Titel völlig zurecht trägt. Und in Bate’s Motel wollte danach bestimmt niemand mehr eine Nacht verbringen.

Obwohl es bis auf die berühmte Duschszene keine weiteren Blutspritzorgien zu sehen gibt, schaffte es Hitchcock dennoch, eine bedrohliche Spannung aufzubauen, die den Zuschauer bis zur letzten Minute fesselt. Für damalige Verhältnisse war das eine Meisterleistung, die zu Diskussionen anregte und auch der Nachwelt noch als großes Vorbild dienen sollte.

Einfach unerreichbar

Dem unerreichten Können des Thriller-Königs ist es auch zu verdanken, dass die Fortsetzungen „Psycho II“ und „Psycho III“ trotz Muttersöhnchen Anthony Perkins nicht einmal annähernd an das schwarz-weiße Original anknüpfen konnten.

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