Filmhandlung und Hintergrund

Hetzkampagne gegen einen Schönheitschirurgen, dem an einer prominenten Patientin ein Kunstfehler unterlaufen ist.

Ein erfolgreicher Schönheitschirurg bekommt seine frühere Jugendliebe und jetzige Starmoderatorin nach einem schweren Autounfall auf den Operationstisch. Er rettet ihr das Leben. Trotz größter Bedenken gibt er letztlich dem Drängen seiner Patientin und ihres Mannes, einem mächtigen Medienzaren, nach und lässt sich viel zu früh auf einen chirurgischen Eingriff ein, damit die Moderatorin ihren nächsten Sendetermin in alter Schönheit wahrnehmen kann. Die Operation geht schief und die linke Gesichtshälfte der Patientin bleibt gelähmt. Der Mediziner gerät in die Mühlen einer Medienkampagne, die ihn um seine Existenz zu bringen droht.

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Kritikerrezensionen

  • Preis der Schönheit: Hetzkampagne gegen einen Schönheitschirurgen, dem an einer prominenten Patientin ein Kunstfehler unterlaufen ist.

    Machtmissbrauch von Medienmogulen, Schönheitswahn und blindwütiger Quotenrausch im deutschen Fernsehen - Vera Loebners Melodram „Preis der Schönheit“, entstanden nach einer Idee von Produzent Otto Meissner, hebt sich durch seine gesellschaftlich relevante Thematik von der gängigen TV-Ware ab. Loebner konzentriert sich in ihrer Inszenierung sehr stark auf die Hauptfigur, den renommierten Schönheitschirurgen, der von einem Tag auf den anderen von der Sonnenseite an den Abgrund gedrängt wird. Christian Quadflieg verleiht dem Darling der Gesellschaft, der plötzlich zu ihrem Opfer wird und aller Unbill wacker trotzt, ein glaubwürdiges Gesicht. Loebners leider etwas schicksalüberfrachteter Film ist ein einziger Erkenntnisprozess, lässt aber offen, ob die Hauptfigur mit letzter Konsequenz ihre Erkenntnis verfolgt.

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