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Deutscher Filmpreis für "Vincent will Meer"

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Die 61. Verleihung des Deutschen Filmpreises fand am 8. April 2011 im Rahmen einer Galaveranstaltung im Berliner Friedrichstadtpalast statt. Als Favorit ging Tom Tykwers „Drei“ mit sechs Nominierungen um eine Lola ins Rennen und gewann schließlich drei Auszeichnungen für die Beste Regie, Beste weibliche Hauptrolle und Bester Schnitt.

Als Bester Film erhielt jedoch die Tragikomödie „Vincent will Meer“ von Ralf Huettner die goldene Lola überreicht. Die silberne Lola geht an Yasemin Şamderelis Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ und die Bronzene Lola geht an Andres Veiels Drama „Wer wenn nicht wir“. Die meisten Preise erhielt jedoch das historische Drama „Poll“ von Chris Kraus mit vier Auszeichnungen in den Kategorien Beste Kamera, Bestes Kostümbild, Bestes Szenenbild und Beste männliche Nebenrolle.

Als Beste Schauspieler werden Florian David Fitz in „Vincent will Meer“, Sophie Rois in „Drei“, Richy Müller in „Poll“ und Beatriz Spelzini in „Das Lied in mir“ ausgezeichnet. Wim Wenders 3D-Tanzfilm „Pina“ erhält als Bester Dokumentarfilm eine Lola, für die Kategorie Bester Kinderfilm wird der Dokumentarfilm „Chandani und ihr Elefant“ von Arne Birkenstock ausgezeichnet. Den diesjährigen Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den deutschen Film erhält der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase.

Darüber hinaus wird zu Ehren des verstorbenen Filmproduzenten Bernd Eichinger ab nächstem Jahr eine neue Preiskategorie angekündigt, die alle drei Jahre an Persönlichkeiten oder Teams verliehen wird, deren Arbeit sich durch kreative und leidenschaftliche Interaktion auszeichnet.

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