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Die Schweriner Kommissare ermitteln im Milieu von Kunsthändlern und Sammlern.

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Kritikerrezensionen

  • Polizeiruf 110: Traumtod: Die Schweriner Kommissare ermitteln im Milieu von Kunsthändlern und Sammlern.

    Auch im zweiten Fall dürfen sich die Kommissare Hinrichs und Tellheim noch kräftig angranteln. Denn Tellheim verheimlicht vor seinem Kollegen die Sorge, selbst zum Täter geworden zu sein.

    „Mein Vorgänger, Mr. Superman“, ätzt Markus Tellheim (Felix Eitner), um von Jens Hinrichs (Uwe Steimle) mit den Worten „Ja, es ist nicht einfach, in so große Fußstapfen hineinzuwachsen“, zurechtgestutzt zu werden. Tatsächlich ist das neue Team nach dem Ausstieg von Henry Hübchen noch nicht zusammengewachsen. Ihre Differenzen gehen sogar soweit, dass die beiden Kommissare beschließen, jeder auf seine Art zu ermitteln. Zum gleichen Ziel gelangen sie dennoch – wie bei ihrem ersten Fall „Matrosenbraut“. Dieses Mal hat Tellheim jedoch etwas vor seinem Kollegen zu verbergen, denn er ist nach einem Blackout nicht sicher, wie viel er mit dem Mord an seiner Ex-Freundin Paulina (Jenny Schily) zu tun hat. Paulina wurde nach einer Party des Kunsthändlers Wölflein (Herbert Trattnigg) tot aufgefunden. Tellheim hatte sie begleitet, war jedoch versackt und erst Zuhause wieder aufgewacht. Für ihn kommt nur Wölflein als Täter infrage. Hinrichs hingegen beschäftigt ein anderer Fall: Luise Rimbach (Franziska Walser) hatte ihren Mann als vermisst gemeldet, der gerade in den Besitz eines wertvollen Kunstgegenstandes gekommen war. Oder hängen die beiden Fälle sogar zusammen?

    Auch wenn der Twist – Tellheims Blackout – den Autorin Ulli Stephan und Regisseurin Christine Hartmann einbauten, weder unbedingt notwenig erscheint, noch wirklich funktioniert, ist ihnen ein stimmungsvoller Krimi gelungen. Christine Hartmann und ihr Kameramann Stephan Unterberger erzählen visuell abwechslungsreich, die Besetzung überzeugt. Felix Eitner bietet die Story die Möglichkeit, dem Analytiker Tellheim emotionale Momente abzugewinnen. Nach zwei Folgen, in denen es sich primär um den neuen Kollegen drehte, wird es allerdings mal wieder Zeit, Uwe Steimle Raum zu geben, seine liebeswert-kauzige Figur auszuspielen. Denn ein besonderes Vergnügen ist es schon in diesem Film, dem Hobby-Ornithologen Hinrichs zuzuschauen, wie er á là englischer Landlord durch’s Mecklenburg-Vorpommersche Dickicht pirscht. sw.

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