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Plötzlich verliebt

Kinostart: 10.02.2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Kiddiekomödie, in der eine 14-Jährige mit einer gewagten Wette um Anerkennung an ihrer High School kämpft.

Schlechte Aussichten für High School-Freshman Julie (Alexa Vega aus „Spy Kids„): Ihre beste Freundin zieht nach Chicago, Schwarm Steve (Sean Faris) will sie partout nicht wahrnehmen, und die coolen Klassenzicken machen ihr das Leben schwer. Im Rahmen einer Übernachtungsparty mit den besten Freundinnen könnte sich das Schicksal jedoch wenden, als ihr Schulrivalin Staci (Sara Paxton) eine recht gewagte Wette anbietet.

Von erster Liebe, verbotenen Abenteuern in der Erwachsenenzone sowie dem knallharten gesellschaftlichen Erwartungsdruck, der heute schon auf Halbwüchsigen lastet, erzählt Joe Nussbaum pointiert und in bester Teeniekomödientradition in seinem Spielfilm-Debüt.

Die 14-jährige Julie ist geknickt, weil ihre beste Freundin Hannah am Ende der achten Klasse wegzieht, und sie ohne nun alleine mit ihrem niedrigen Status in der High-School-Hierarchie zurechtkommen muss. Danach ist sie nämlich auf einen Lunchplatz neben der Mülltonne verbannt. Eine spontan von dem Biest Stacie und ihrer Clique angebotene Wette um einen besseren Sitzplatz könnte ihr Leben verändern: Es gilt zum Missfallen von Julies Eltern mehrere Aufgaben zu absolvieren, die unter anderem einen Blind Date in einem Nachtclub und das Klauen der Boxershorts von Julies Schwarm Steve umfassen.

Kurz bevor Julie ohne ihre beste Freundin Hannah die Highschool beginnen muss, gibt sie zum Abschied eine Pyjama-Party. Schnell entwickelt sich der harmlos geplante Abend zum turbulenten Abenteuer. Julies Erzrivalin, die blonde Zicke Stacie, fordert sie und ihre Freundinnen nämlich zu einer Art Schnitzeljagd auf. Für die Gewinner winkt als Preis der bessere Sitzplatz im Highschool-Pausenhof. Und wer besser sitzt, hat auch die besseren Chancen bei den Jungs. Also heckt Julie mit ihrer Clique eine waghalsige Strategie aus.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Plötzlich verliebt: Kiddiekomödie, in der eine 14-Jährige mit einer gewagten Wette um Anerkennung an ihrer High School kämpft.

    Konnten sich junge Teenies zuletzt über die bissige Highschool-Comedy „Girls Club“ amüsieren, wird jetzt eine Miniversion für die ganz jungen Mädchen geboten. Statt eines Teenstars wie Lindsay Lohan ist nun Kinderstar Alexa Vega (aus der „Spy Kids“-Reihe) in Sachen Coming-of-Age-Bewältigung unterwegs. Dies beinhaltet nach altem Genrestandard fürsorgliche Eltern und nervige Geschwister, Cliquenrivalität zwischen den uncoolen Mädels und den populären Biestern, erste Liebe und natürlich die finale Verinnerlichung einer wichtigen Lebenslektion.

    Dabei gelingt es Drehbuchautorin Elisa Bell („Vegas Vacation“) allerdings nur bedingt ein halbwegs realistisch-zeitgemäßes Szenario, mit dem sich das Zielpublikum identifizieren kann, zu kreieren. Stattdessen wirken viele Aspekte der Story arg an den Haaren herbeigezogen, was der Kiddiekomödie teils einen albernen Fantasyanstrich verleiht. Die Ausgangssituation ist zunächst noch bekannter Standard: Die 14-jährige Protagonistin Julie (Vega als Nachwuchs-Molly-Ringwald) ist geknickt, weil ihre beste Freundin Hannah (Mika Boorem aus „Blue Crush“) am Ende der achten Klasse wegzieht. Zusammen mit zwei weiteren Mitschülerinnen feiern sie mit einem Sleepover Abschied. Die Aussicht, die Highschool ohne Hannah beginnen zu müssen, deprimiert Julie, da ihr niedriger Status in der Schulhierarchie sie auf einen Lunchplatz neben der Mülltonne verbannen wird. Doch eine spontan von dem eingebildeten Biest Stacie (Sara Paxton) und ihrer Clique angebotene Wette um einen besseren Sitzplatz (und somit erhöhten sozialen Rang) könnte ihr ganzes Leben verändern. Es gilt, entgegen der strengen Regeln von Julies Eltern mehrere gewagte Aufgaben zu absolvieren, die unter anderem einen Blind Date in einem Nachtclub und das Klauen der Boxershorts von Julies großem Schwarm Steve (Sean Faris) umfassen. Manche Eltern werden wahrscheinlich nicht begeistert sein, dass Julie für den Disco-Treff mit dem Unbekannten (der sich zu allem Überfluss als ihr Lehrer entpuppt) mit tief dekolletierten Kleid, Stöckelschuhen und Makeup aufreizend zurecht gemacht ist und für den Rest des Films in dieser Aufmachung zu sehen ist. Eher bizarr ist auch ihr Einbruch in Steves Haus, bei dem sie verliebt seine Turnschuhe beschnüffelt und ihn, in der Dusche versteckt, beim Ausziehen beobachtet.

    Trotz unangebracht wirkender Anzüglichkeiten wie dieser gelingt es Regisseur George Nussbaum in seinem ersten Spielfilm (inszenierte 1999 den Indie-Kurzfilm „George Lucas in Love“) insgesamt einen unschuldig-federleichten Ton anzuschlagen. Bei den jugendlichen Darstellern fällt keiner unangenehm auf und die stereotypen Rollen der Erwachsenen werden von Jan Lynch („A Mighty Wind“) als tanzbegeisterter Mutter, Jeff Garlin („Der Kindergarten Daddy“) als nichts ahnender Daddy und Steve Carell („Bruce Allmächtig“) als trotteliger Sicherheitswärter gespielt. Die Produktionswerte sind solide, wobei ein Spice-Girls-Song beim Soundtrack fast schon anachronistisch anmutet. ara.

News und Stories

  • Deutsches Plakat veröffentlicht

    Solo Film hat das offizielle deutsche Plakat zur Komödie „Plötzlich verliebt“ veröffentlicht. Bis auf den Filmtitel ist dies identisch zum US-Plakat: Plakate.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Weitere Filminformationen

    Am 3. Februar wird die Komödie „Plötzlich verliebt“ in den deutschen Kinos anlaufen. Wir haben heute neben dem Plakat auch Produktionsnotizen sowie Szenenbilder zum Film ergänzt.

    Ehemalige BEM-Accounts  

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