Playing God

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   Kinostart: 08.02.2018

Playing God: Dokumentarfilm über den Entschädigungsspezialisten und Anwalt Ken Feinberg, dessen Alltag sich darum dreht, ob man dem Leben ein Preisschild geben kann.

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Playing God

Filmhandlung und Hintergrund

Playing God: Dokumentarfilm über den Entschädigungsspezialisten und Anwalt Ken Feinberg, dessen Alltag sich darum dreht, ob man dem Leben ein Preisschild geben kann.

Er wird „Master of Disaster“ genannt, als ein moderner König Salomon bezeichnet — der Anwalt Kenneth Feinberg ist ein Spezialist für Entschädigungszahlungen. Als die von BP verursachte Öl-Krise im Golf von Mexiko die Lebensgrundlage Tausender Küstenbewohner zerstörte, legte der Konzern 20 Milliarden Dollar für Entschädigungszahlungen zurück. Feinberg entschied, wer wie viel Geld bekam. Wie viel ist ein Menschenleben wert? Hat die Familie eines Bankers, der am 11. September 2001 gestorben ist, mehr Anspruch auf Entschädigung als die Familie eines Feuerwehrmannes?

Für die Betroffenen ist jeder Verlust schmerzvoll und unwiderruflich, eine ganz persönliche Geschichte. In einer kapitalistischen Gesellschaft ist Geld eines der Mittel, um Schuld zu büßen, Verlust zumindest zu lindern. Feinberg benutzt mathematische Modelle, um das Maß der Entschädigung zu berechnen. Ist dieses Vorgehen moralisch? Die Dokumentation von Karin Jurschick zeichnet das Porträt eines charismatischen Mannes, dessen Aufgabe einen tiefen Blick in die Funktionsweise der amerikanischen Gesellschaft erlaubt.

„Playing God“ — Hintergründe

Die Dokumentation von Karin Jurschick („Krieg & Spiele“) zeigt eine der außergewöhnlichsten Figuren der jüngeren US-Geschichte. Der Anwalt Kenneth Feinberg war als Mediator und Entschädigungsspezialist für die Bush-Regierung ebenso wie für Barack Obama tätig. Bereits 1984 tritt der Anwalt das erste Mal ins Rampenlicht, als 250.000 Vietnam-Veteranen gegen eine Reihe von Chemiefirmen klagen, die das hochgiftige Agent Orange hergestellt haben. Karin Jurschick kontrastiert die Interviews mit Feinberg mit aktuellen Fernsehbildern, die das Gewicht seiner Arbeit ins Gedächtnis bringen.

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