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    Eskil Hardt

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Kurztext:

      Ob Erdöl, Wasser, Kohle oder Energie: Die Erde liefert dem Menschen ihre Ressourcen, doch diese sind begrenzt. Der Mensch scheint dies allerdings nicht einzusehen. Immer mehr schöpft er aus der Erde, macht sie kaputt, laugt sie aus. Am Ende jedoch ist er selbst das Opfer seiner eigenen Gier. Diesen Teufelskreis der Ausbeutung und die Wirkung auf den Menschen zeigt der Dokumentarfilm des dänischen Filmemachers Eskil Hardt auf drastische und breit gefächerte Weise. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Umwelt Agentur EEA und dem UN Resource Panel reist Hardt quer über den Globus, zeigt umweltbelastete Minen in Kanada und die Wasserverschmutzung in Indien. Mit seinem Kommentar hält sich der Regisseur dabei zurück. Er lässt Experten zu Wort kommen, stellt die Bilder und Geschichten sowie deren schockierende Wirkung auf den Betrachter in den Vordergrund. Gleichzeitig zeigt der Film aber auch globale Ansätze der nachhaltigen Verwendung von Ressourcen und stellt Menschen und Projekte vor, die die Hoffnung nicht aufgeben, den blauen Planeten zu erhalten und zu retten. Zu spät ist es dafür noch nicht. Doch der Countdown läuft. Eine wichtige und nachhaltige Dokumentation über ein Thema, dass uns alle betrifft.

      Gutachten:

      Für seinen Film ist Eskil Hardt viel gereist, um Beispiele dafür zu finden, wie die Ressourcen der Erde verschwendet und welche Methoden der Nachhaltigkeit bereits angewandt werden. Hoch interessant ist der Einsteig des Films, wenn in Indien Elektroschrott aus dem Fluss gesiebt wird, als befänden wir uns in der Zeit des Goldrauschs im 19. Jahrhundert. Wie Innovation im Bereich des Energiesparens aussehen kann, zeigt die spätere Episode mit dem „Wonderbag“. Insbesondere in Afrika wird er zum Kochen eingesetzt. Polystyrol im Inneren des Wonderbag sorgt dafür, dass das Essen weiter gart, wenn man den Kochtopf hineinstellt. Dadurch wird Petroleum eingespart.

      Narrativ wählt PLANET RE:THINK eher den einfachen Weg. Die Machart ist eher konventionell. Doch vielleicht ist das zur Vermittlung des komplexen Themas auch die sinnvollere Vorgehensweise. Immerhin werden sehr viele Beispiele gezeigt und die Interviews mit Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen liefern sehr viele Informationen.

      Man hat an manchen Stellen den Eindruck, dass der von der europäischen Umweltagentur EUA mitproduzierte Dokumentarfilm in erster Linie möglichst aktuelle Daten und Informationen liefern und davon ausgehend für Nachhaltigkeit werben soll. Dies gelingt jedoch auf überzeugende Weise. So erreicht der Film sein Ziel und hoffentlich auch die richtige Zielgruppe.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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