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Unser nächster Verwandter: Affen in der Filmgeschichte

Unser nächster Verwandter: Affen in der Filmgeschichte

Am 07. August läuft der mitreißende Science-Fiction-Actionfilm „Planet der Affen - Revolution“ in den Kinos an. Wir haben den Start des Blockbusters zum Anlass genommen, um einen Blick auf die populärsten Affen der Filmgeschichte zu werfen.

Am 07. August läuft hierzulande das mitreißende Action-Abenteuer Planet der Affen - Revolution in den Kinos an. Die Fortsetzung des Blockbusters Planet der Affen - Prevolution aus dem Jahr 2011 präsentiert den Zuschauern eine neue Dimension des Zusammenlebens zwischen Affe und Mensch in einer postapokalyptischen Welt. Das Publikum darf sich auf eine spannende Geschichte, großartige visuelle Effekte und beeindruckende Actionsequenzen freuen.

Wie bereits im ersten Teil steht wieder der Schimpanse Caesar im Mittelpunkt des zehn Jahre nach dem Vorgänger spielenden Films. Der von Andy Serkis dargestellte hochintelligente Primaten-Anführer gehört längst zu den bekanntesten Affen der Filmgeschichte. Neben Caesar gibt es aber noch etliche weitere populäre Film-Vertreter des nächsten Verwandten des Menschen.

Wir haben den Start von Planet der Affen - Revolution zum Anlass genommen, um einen Blick auf die populärsten Affen der Filmgeschichte zu werfen.

Caesar aus Planet der Affen - Prevolution und Planet der Affen - Revolution

Der Mensch ist die dominierende Spezies auf der Erde. Dass diese Ordnung nicht dauerhaft Bestand haben muss, demonstrierte uns der 2011 erschienene Blockbuster „Planet der Affen - Prevolution“ von Regisseur Rupert Wyatt („The Escapist - Raus aus der Hölle“). Ein freigesetztes Virus sorgte dafür, dass die Affen intelligenter wurden und sich von ihrem Joch befreien konnten.

Die am 07. August 2014 in den deutschen Kinos anlaufenden, von Matt Reeves („Cloverfield“) inszenierte Fortsetzung „Planet der Affen - Revolution“ spielt zehn Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Unter Führung des klugen und kräftigen Schimpansen Caesar haben die Primaten ein Volk gegründet, das die Menschheit immer stärker zurückdrängt. Der ausgehandelte Frieden zwischen den Spezies trügt, ein Krieg steht unmittelbar bevor - und der könnte bestimmen, wer auf der Erde künftig das Sagen hat.

„Planet der Affen - Revolution“ ist wie der Vorgängerfilm intelligentes und actionreiches Kino mit herausragenden Schauspielleistungen und eindrucksvollen Charakteren. Besonders der von Andy Serkis („Der Herr der Ringe“-Reihe) dargestellte Affen-Anführer Caesar sticht heraus. Er befehligt im Sequel eine Armee, die den Kontrahenten in vielerlei Hinsicht überlegen ist. Caesar will noch immer an das Gute im Menschen glauben, doch genau dies werfen ihm einige Primaten-Hardliner vor. Auf beiden Seiten regieren Angst und Misstrauen vor der anderen Spezies. Artverwandtschaft hin oder her, wenn es um den Schutz der eigenen Familien geht, sind sowohl Menschen als auch Affen zu allem bereit.

Joe aus Mein großer Freund Joe

Das Tierabenteuer „Mein großer Freund Joe“ ist eine hinreißende Geschichte aus dem Hause Disney über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Gorilla Joe und der jungen Frau Jill Young (Charlize Theron, „A Million Ways to Die in the West“).

Den vier Meter großen Affen und die blonde Schönheit verbindet ein gemeinsames Schicksal: als Kinder verloren sie ihre Mütter durch skrupellose Wilderer. Seitdem sind sie ein Herz und eine Seele. Die beiden leben friedlich zurückgezogen in den Pangani-Bergen Zentralafrikas, bis zwölf Jahre später wieder Wilderer auftauchen. Die Jagd auf Joe beginnt von neuem. Nur widerwillig lässt sich Jill von dem Biologen Gregg O’Hara (Bill Paxton, „Edge of Tomorrow“) überzeugen, ihren großen Freund außer Landes zu bringen. Joe landet in einem Naturpark in L.A. und wird gemeinsam mit Jill zu der Attraktion schlechthin. Doch auch hier ist die Gefahr noch lange nicht vorüber.

Nach King Kong gehört Joe zu den größten Affen, die jemals auf der Leinwand erschienen sind. Kaum verwunderlich, dass das 1949er Original „Mighty Joe Young“ hierzulande als Panik um King Kong vermarktet wurde.

Drogendealer-Äffchen aus Hangover 2

Im Sequel zum erfolgreichen Kassenschlager Hangover hört man wieder den berühmten Satz „Was zur Hölle ist letzte Nacht passiert?“. Die erfolgreichste Komödie des Jahrhunderts meldet sich aus der Thai-Metropole Bangkok zurück und mit ihr die schrägen Charaktere Phil (Bradley Cooper, „American Hustle“), Stu (Ed Helms, „Wir sind die Millers“), Alan (Zach Galifianakis, „Muppets Most Wanted“) und Doug (Justin Bartha, „Das Vermächtnis der Tempelritter“).

Auf dem Poster des zweiten Teils der legendären Trilogie sieht man es schon: Ein kleines unschuldig dreinblickendes Äffchen, das im realen Leben auf den Namen Crystal hört. Doch Crystal ist alles andere als unschuldig. Im Film mimt das Kapuzineräffchen mit Starallüren einen knallharten nikotinsüchtigen Affen, der mit Drogen dealt. Naja, und auch selbst gerne mal ihr feines Näschen damit pudert. So etwas Schräges haben selbst die abgehärteten „Hangover“-Jungs noch nie erlebt. Und zu allem Übel brauchen sie Crystal, wenn sie den verschollenen 16-jährigen Bruder der Braut jemals wiederfinden wollen. Die Odyssee beginnt von neuem …

Der wahre Star des Hollywood-Hits ist ganz klar Crystal mit ihrem komödiantischen Talent. Nicht nur im Film bringt sie die Jungs um den Verstand. Die Dame weiß anscheinend zu gefallen. Bevor Crystal in die erste Liga Hollywoods aufstieg, sammelte sie u.a. Filmerfahrung in der Komödie George, der aus dem Dschungel kam und Dr. Dolittle. Nach ihrem „Hangover 2“-Auftritt stand das Telefon bei der Tieragentur nicht mehr still. Die Schauspielkollegen lobten ihr Comedy-Talent und fühlten sich „an die Wand gespielt“. Kollege Cooper beschwerte sich zudem augenzwinkernd, dass er noch nicht einmal ein Autogramm von der kleinen Diva bekommen hätte.

Master Monkey aus Kung Fu Panda

Master Monkey ist einer der „Furiosen Fünf“ in dem Action-Animationsabenteuer „Kung Fu Panda“ aus dem Hause DreamWorks. Sein beherrschender Stil ist der „Monkey Style des Kung-Fu“.

Er und sein Bruder Wu Kong waren schon als Kinder bekannt für ihre bösen Streiche, die sie den anderen spielten. Wu Kong landet schließlich im Gefängnis - zur Schande seiner Familie. Monkey treibt weiterhin sein Unwesen, bis er von Kung Fu Master Oogway vor dem gesamten Dorf bloßgestellt wird. Strafe muss sein! Als Folge will Monkey seine Heimat verlassen, wird aber von Master Oogway überredet zu bleiben. Der macht aus dem streitlustigen Äffchen einen mitfühlenden Zeitgenossen. Im Jade Palace trainiert Monkey unter Master Shifus Führung, bis er Mitglied der berühmt-berüchtigten „Furiosen Fünf“ wird.

Ein Affe, ein Kranich, eine Viper, eine Tigerin und ein Gottesanbeter unter Führung eines tapsigen Pandas - da kann ja nichts mehr schiefgehen …

King Kong aus u.a. King Kong und die weiße Frau

Unter den Filmaffen ist Kong der King. Der legendäre Riesengorilla trommelte sich erstmals 1933 im Schwarzweiß-Klassiker „King Kong und die weiße Frau“ auf die Brust. Die Story um den gigantischen Affen, der von seiner Heimatinsel weggebracht wird, um zur Befriedigung der Schaulust der Massen in einem Broadway-Theater als „achtes Weltwunder“ vorgeführt zu werden, hat Filmgeschichte geschrieben. Vielfach wurde dieses Meisterwerk zum Vorbild genommen, und etliche Szenen – beispielsweise King Kongs Ausflug auf das Empire State Building oder die der gefesselten und markerschütternd schreienden Hauptdarstellerin Fay Wray – haben Eingang in die Populärkultur gefunden.

Vielen Leuten ist auch gar nicht bewusst, wie viel wir diesem Riesenaffen zu verdanken haben: Laut eigener Aussage traf Regisseur Peter Jackson seine Berufswahl nämlich aufgrund des Films „King Kong und die weiße Frau“. Mit dem Remake aus dem Jahr 2005 erfüllte sich der „Der Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Regisseur einen Kindheitstraum.

Die brillante Neuverfilmung mit Naomi Watts („Diana“), Adrien Brody („Grand Budapest Hotel“) und „Gollum“- und „Caesar“-Darsteller Andy Serkis in der Rolle der haarigen Titelfigur war ein weltweiter Erfolg und räumte drei Oscars ab.

Herr Nilsson aus u.a. Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf hat ein kunterbuntes Haus, ein Pferd und einen Affen. Der haarige kleine Frechdachs, der auf den Namen Herr Nilsson hört, nimmt in der Liste der bekanntesten Filmaffen einen Spitzenplatz ein. Obwohl der Mini-Primat in der lustigen Abenteuerreihe keine sehr große Rolle spielte, hat er sich doch nachhaltig in das Gedächtnis ganzer Generationen eingebrannt.

Dass in den populären Kinderfilmen ein putziges Totenkopfäffchen für Rambazamba sorgt, ist übrigens nicht auf die Buchvorlage von Astrid Lindgren zurückzuführen. Dort gibt es zwar auch den Herr Nilsson, der ist allerdings eine Meerkatze. Das sind ebenfalls sehr nett aussehende Primaten, aber eben keine handlichen Totenkopfäffchen.

Der Herr Nilsson aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen war übrigens kein besonders professioneller Schauspieler. Er biss die Cast- und Crewmitglieder regelmäßig, machte sie voll und wehrte sich mit Händen und Füßen gegen seine Garderobe. Man kann es ihm nicht verübeln, schließlich ist ein Filmset keine natürliche Umgebung für einen Affen.

Jack aus u.a. Fluch der Karibik

Die grandiose Piratensaga „Fluch der Karibik“ erreichte nicht zuletzt durch Johnny Depp („Transcendence“) alias Captain Jack Sparrow Kultstatus. Der erste Teil von Regisseur Gore Verbinski („Lone Ranger“) avancierte zum Überraschungshit des Jahres 2003. Die Abenteuerkomödie lief so erfolgreich in den Kinos, dass noch drei weitere Teile gedreht wurden und eine vierte Fortsetzung längst terminiert wurde.

Immer an der Seite des extravaganten und trinkfreudigen ehemaligen Captain der Black Pearl ist das intelligente Kapuzineräffchen „Jack“ – sehr zum Missfallen des listigen Piraten. Dem geht der lästige Affe nämlich ganz schön auf den Keks. Der harmlos aussehende Genosse ist eigentlich das Haustier von Sparrows Erzrivalen Hector Barbossa (Geoffrey Rush, „Die Bücherdiebin“). Jack ist ein unsterbliches Äffchen, weil er wie die anderen Crew-Mitglieder der Black Pearl ein Aztekenmedaillon aus der Schatztruhe entwendet hat. Als der Fluch gebrochen wird, wiederholt er den Vorgang und bleibt somit unsterblich. Das kommt dem launischen Captain Jack nun zu Gute, der den kleinen Gauner immer wieder für Schießübungen zum „Wut rauslassen“ heranzieht.

Das Äffchen erfreut sich großer Beliebtheit und taucht in allen Teilen der „Fluch der Karibik“-Reihe auf. In vielen Szenen unterstreicht das Tier durch unvorhergesehene Einlagen den sarkastischen Humor, der sich durch das populäre Piratenabenteuer zieht.

Amy aus Congo

Für Menschen gehören Tierversuche schon lange zur Grundlagenforschung. Sind Versuche an Affen nun ethisch vertretbar oder nicht? Solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden offenbar schon.

Amy, die liebenswürdige Berggorilladame aus Frank Marshalls („Antarctica - Gefangen im Eis“) Actionstreifen aus dem Jahr 1995, ist ein solches Versuchstier. Im Film gelingt dem Forscher Dr. Peter Elliot (Dylan Walsh, „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“) ein kleines Wunder. Er schafft es, ihr das Sprechen beizubringen. Irgendwann wird Amy plötzlich von Albträumen geplagt und zeigt schwerwiegende Stresssymptome. Dem Forscher gelingt es, Spenden für Amys Rückreise in den afrikanischen Dschungel zu organisieren. Leider kommen die finanziellen Mittel von einem gierigen Industriellen (Tim Curry, „Scary Movie 2“), der Amy für seine eigenen Zwecke ausnutzen möchte. Der Geschäftsmann ist davon überzeugt, dass ihn Amy zur verlorenen Stadt Zinj und der sich dort befindenden Diamantenmine führen kann - was tatsächlich stimmt. Doch keiner rechnet mit dem tödlichen Geheimnis der Mine: In der Stadt wimmelt er nur so von aggressiven Riesengorillas, die sich im Gegensatz zu Amy nichts aus Menschen machen …

Der Charakter Amy war für die Filmemacher die größte Herausforderung. Der Produzent des Films betont, dass es schwieriger war eine reale Spezies wie Amy zu kreieren als einen Außerirdischen wie E.T., weil die Leute so etwas vorher noch nie gesehen hatten. Das Aussehen eines Gorillas hingegen kennt jeder. Es sei noch erwähnt, dass in „Congo“ kein einziger echter Riesenaffe zu sehen ist.

Cheetah aus u.a. Tarzan, der Affenmensch

Dieser tierische Star ist eine Legende. Der intelligente Affe Cheetah (oder auch Cheeta) ist bekannt aus den Tarzanfilmen der 30er und 40er Jahre. Dabei stahl er nicht nur Hauptdarstellern wie Johnny Weissmüller und Lex Barker die Show. In die Rolle des Cheetah schlüpften in insgesamt zwölf Tarzanfilmen mehrere Schimpansen, je nachdem, welche Fähigkeiten in der Szene gefragt waren.

Seit 2003 ist einer dieser „Cheetahs“ auch als ältester Schimpanse der Welt im Guinness Buch der Rekorde gelistet. Ob das 2011 im Alter von angeblich 80 Jahren gestorbene Tier jedoch tatsächlich ein solcher Primaten-Methusalem war, wird von Experten nach wie vor angezweifelt.

Einen lustigen Zwischenfall erlebten die Fernsehzuschauer im Jahr 1971: Der weltberühmte Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller war mit seiner Gattin Maria zu Gast in der ZDF-Sendung „Das aktuelle Sportstudio“. Passend zum Besuch des „Affenmenschen“ wurde ein Schimpanse ins Studio gebracht – und der riss Weissmüllers Ehefrau prompt die Perücke vom Kopf. Das Paar nahm den unerwarteten Haarverlust aber mit Humor.

Betsy aus Outbreak - Lautlose Killer

In Wolfgang Petersens („Troja“) Thriller aus dem Jahr 1995 kämpfen Dustin Hoffman („Luck“), Morgan Freeman („Transcendence“), Cuba Gooding Jr. („Machete Kills“), Rene Russo („Thor: The Dark Kingdom“), Kevin Spacey („House of Cards“) und Donald Sutherland („Die Tribute von Panem: Catching Fire“) gegen ein tödliches Virus aus dem afrikanischen Dschungel – allerdings ist die Motivation nicht bei allen dieselbe.

Militärarzt Sam Daniels (Hoffman) entdeckt in Afrika einen neuartigen, bösen Ebola-Virus. Sein Arbeitgeber hält sich jedoch verdächtig bedeckt nach dem Fund. Zurück in Kalifornien tauchen plötzlich Anzeichen des bösartigen Virus in einer Kleinstadt auf. Unter Hochdruck wird nun nach dem Wirt gefahndet, der die Seuche in die Staaten eingeschleust hat. Währenddessen sorgt ein Affe für Wirbel, der illegal eingeführt wurde und nun herrenlos in der Gegend umherspringt. Es stellt sich heraus, dass dieser Affe über ein Schiff in die Staaten gelangte und sich die Krankheit so ausbreiten konnte. Auf der Suche nach dem Primaten, der zur Gewinnung des Heilmittels eminent wichtig ist, wird auch das Fernsehen eingeschaltet. Tatsächlich kann das Wirtstier ausfindig gemacht werden – doch auf militärischer Seite besteht wenig Interesse daran, das Virus zu eliminieren. Stattdessen wird alles daran gesetzt, Daniels und den Affen aus dem Weg zu räumen.

Betsy, wie das kleine Äffchen in dem Film heißt, ist der Beweis dafür, dass große Katastrophen kleine Ursachen haben können – aber auch, dass Problem und Lösung meistens nah beieinander liegen.

Link aus Link, der Butler

Immer wieder liegt die Ursache für filmische Katastrophen im fehlenden Respekt der Menschen vor der Natur. Auch im britischen Thriller „Link, der Butler“ von Regisseur Richard Franklin („Psycho II“) führt die mangelnde Demut vor der Schöpfung zum blutigen Chaos.

Die junge Jane Chase (Elisabeth Shue, „CSI: Den Tätern auf der Spur“) macht bei einem Affenexperiment im abgelegenen Haus ihres Professors Dr. Steven Philip (Terence Stamp, „The Art of the Steal“) mit. Mehrere Primaten werden dort als Diener eingesetzt. Vor allem der Orang-Utan Link erweist sich als perfekter Butler. Die Affen vor Ort wurden vom Professor jedoch für Experimente missbraucht. Stück für Stück wird die Situation bedrohlicher, bis es zum Unglück kommt.

So süß und freundlich die meisten Primaten auch wirken mögen, sie sind wilde Tiere - und diesen Fakt sollte man niemals vergessen!

Ella aus Der Affe im Menschen

Hilfsaffen sind vielen Menschen erst seit der legendären Simpsons-Folge, in der Homer aus dem kleinen Mojo ein Wrack macht, ein Begriff. Schon weit zuvor war jedoch eines dieser speziell ausgebildeten Tiere Thema eines Films.

In George A. Romeros („Die Nacht der lebenden Toten“) Horrorthriller „Der Affe im Menschen“ spielt Jason Beghe („Californication“) den nach einem Verkehrsunfall querschnittsgelähmt Allan. Er kann sich nur noch in einem Rollstuhl fortbewegen, ist von seiner Mutter abhängig und seine Freundin verlässt ihn auch noch. Die Situation scheint sich zu verbessern, als sein Freund Geoffrey Fisher (John Pankow, „Episodes“) ihm ein dressiertes Kapuzineräffchen schenkt. Ella ist hochintelligent, gut trainiert und dazu in der Lage, Allans Alltag erheblich einfacher zu gestalten. Was Allan nicht weiß ist, dass das Tier von Geoffrey mit einem speziellen Präparat behandelt wird. Dadurch wird sie noch schlauer und kann mit ihrem Besitzer in telepathischen Kontakt treten. Es entsteht eine besondere Beziehung zwischen den beiden. Doch der Affe scheint Allans Gefühle zu steuern und negativ zu verändern.

Eine spannende Romanverfilmung von Zombie-Experte Romero, die leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Anschauen lohnt sich aber!

King Louie aus Das Dschungelbuch

Swingend und singend kennen wir den „König im Affenstall, den größten Klettermax“, wie sich der Orang-Utan King Louie aus Disneys „Das Dschungelbuch“ gerne selbst beschreibt. Ohne Hast springt der sportliche Primat von Ast zu Ast, würde aber dennoch lieber gerne Mensch sein – so singt er zumindest. Und weil er das primitive Affenleben im Dschungel so satt hat, bezirzt er den armen Mogli mit seinem Gesang, um ihm das Geheimnis des Feuermachens zu entlocken.

In der Romanvorlage von Rudyard Kipling kommt Louie übrigens gar nicht vor. Dass der Oberaffe erst auf der Kinoleinwand seine Premiere geben durfte, hat mehrere Gründe: Da Kiplings Geschichte in Indien spielt, wäre das Auftauchen eines Orang-Utans äußerst seltsam, denn die gibt es nicht auf dem Subkontinent. Außerdem war der Autor der Meinung, dass Affen kein Herrschaftssystem mit einem Anführer haben. Selbst in der frühen Drehbuchfassung zu „Das Dschungelbuch“ war der König noch nicht so vertreten, wie er letztlich im fertigen Film vorkam.

Dass irgendwann doch noch die Figur King Louie kreiert wurde, ist ein echter Segen, denn neben Mogli, Baghira, Balu, Shir Khan und Kaa ist der leichtfüßige Affe einer der prägendsten Charaktere des Filmklassikers. Außerdem: mit wem hätte Balu denn auch sonst so wunderbar komisch tanzen können?