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Hinter der Affenmaske: Die "Planet der Affen - Revolution"-Stars

Hinter der Affenmaske: Die "Planet der Affen - Revolution"-Stars

Der Blockbuster „Planet der Affen - Revolution“ läuft am 07. August in den deutschen Kinos an. Die tollen Effekte und die Spitzenbesetzung machen den 3D-Film zum Highlight des Sommers. Wir möchten euch die Stars und deren Rollen einmal genauer vorstellen.

Der Blockbuster Planet der Affen - Revolution läuft am 07. August in den deutschen Kinos an. Nebst den atemberaubenden visuellen Effekten ist es vor allem die großartige Besetzung, die diesen Film zum Highlight des Sommers macht.

Andy Serkis als Affe Caesar, Gary Oldman als erfahrener Ex-Soldat und Jason Clarke in der Rolle des Anführers der Menschen bilden nur die Spitze der Riege der Topschauspieler, die in „Planet der Affen - Revolution“ mitwirken. Doch auch hinter der Kamera stand mit Matt Reeves ein wahrer Könner des Regiefachs.

Anlässlich des Kinostarts von „Planet der Affen - Revolution“ wollen wir euch zehn der ganz großen Stars des 3D-Blockbusters sowie deren Rollen einmal genauer vorstellen. Ihr könnt euch auf ein paar interessante Aussagen gefasst machen, die Serkis, Oldman und Co. zu dem Actionfilm und ihren Figuren getätigt haben!

Andy Serkis

Caesar, Gollum, King Kong, Kapitän Haddock … jeder kennt diese weltberühmten Charaktere. Doch das Gesicht dahinter ist vielen unbekannt. Andrew Clement G. Serkis, gebürtiger Londoner, besser bekannt unter dem Namen Andy Serkis. In der Rolle des Gollum in Peter Jacksons einzigartiger „Herr der Ringe“-Trilogie gelang es Serkis, sich in die Darsteller-Topriege zu spielen - und das, obwohl er aufgrund des Motion-Capture-Verfahrens gar nicht zu erkennen war. Von da an ging es jedoch steil nach oben mit seiner Karriere. Durch seine Erfahrung im Umgang mit Motion-Capturing bzw. Performance-Capturing durfte er 2005 den wohl berühmtesten Affen überhaupt verkörpern: King Kong.

Seine überzeugende Darbietung als Riesenprimat ließ Serkis zur ersten Wahl für die Rolle des intelligenten Schimpansen Caesar in „Planet der Affen - Prevolution“ von Rupert Wyatt werden. Ein weiteres Mal stellte er hier seine meisterhaften Fähigkeiten im Performance-Capturing unter Beweis. Damit trug er ganz immens zum großen Erfolg des Action-Blockbusters bei. Im zweiten Teil „Planet der Affen - Revolution“ kehrt er wieder als legendärer Affen-Anführer Caesar zurück. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen, seit Caesar mit seinem Volk im Wald verschwunden ist, und das sieht man ihm auch an seiner graueren Fellfarbe an. Andy Serkis‘ brillante Verkörperung des reiferen und noch wichtigeren Caesar ist jedenfalls absolut Oscar-reif.

Jason Clarke

Neben Andy Serkis als Anführer der Affen ist in einer der menschlichen Hauptrollen Jason Clarke zu sehen. Der 1,85 große Australier begann seine Schauspielkarriere mit Mitte 20. Seitdem hat er sich in die erste Liga Hollywoods hochgearbeitet und war zuletzt in den populären Filmen „Zero Dark Thirty“, „Der große Gatsby“ und „White House Down“ zu bewundern. Für seine „Planet der Affen - Revolution“-Rolle hat sich der Mime sofort begeistert. Laut Clarkes Aussage befindet sich sein Charakter Malcolm in diesem Film noch am Anfang seiner Reise. Er ist dabei, sein Mitgefühl und seine Menschlichkeit nach allem, was er bisher durchgemacht hat, wiederzuerlangen. Malcolm ist nämlich der Anführer der Menschen und muss dafür auch Opfer bringen. Das weiß Jasons Figur und ist auf das Schlimmste vorbereitet, selbst wenn das seinen eigenen Tod bedeuten würde und sein Sohn dann ohne ihn aufwachsen müsste.

Über seine Schauspielkollegen hat Clarke auch nur Gutes zu berichten. Gary Oldman ist sein persönlicher Held, und er wollte schon immer mal mit ihm zusammenarbeiten. Durch Matt Reeves‘ Blockbuster „Planet der Affen - Revolution“ ist Jason Clarkes Traum nun in Erfüllung gegangen …

Gary Oldman

Gary Oldman („RoboCop“) ist eine Hollywood-Legende, ein echter Superstar und Spitzenschauspieler. Was den Briten dazu bewogen hat, im „Planet der Affen“-Sequel mitzuspielen, hat er in einem Interview verraten: Das Drehbuch mitsamt der ausgefeilten, cleveren Story hat Oldman von Anfang an begeistert, und bei einem Treffen waren sich Regisseur Matt Reeves und er sofort sympathisch. Gary Oldman war fasziniert von Reeves‘ Vorstellungen von diesem Film, wie er die Geschichte roher aufziehen wollte als sein Vorgänger. Zudem sollte der Fokus diesmal mehr auf der Sicht der Menschen liegen.

Wie vom Vollprofi Oldman gewohnt, hat er sich stark mit seinem Charakter Dreyfus auseinandergesetzt. Er spielt den Armeeanführer der Menschen und bringt gleichzeitig Stabilität ins Volk. Als Ex-Soldat hat er zudem ein sehr nützliches militärisches Hintergrundwissen. Er hetzt gegen die Vorherrschaft der Affen und macht sie für die Beinahe-Ausrottung der Menschen verantwortlich. Mit seiner Kampfbereitschaft versammelt er eine Gefolgschaft um sich herum und provoziert somit den alles entscheidenden Kampf gegen Caesars Volk. Affen gegen Menschen – wer wird gewinnen?

Keri Russell

Ihren Durchbruch schaffte Keri Russell mit der US-Serie „Felicity“, wofür sie auch einen Golden Globe Award bekam. In „Planet der Affen - Revolution“ spielt sie die Hauptrolle der Ellie, die starke und hartnäckige Frau an Malcoms (Jason Clarke) Seite. Genau diese Eigenschaften sind wichtig, um überleben zu können. Sie ist keine passive Partnerin und gibt ihrem Mann genau das, was er braucht: Halt.

Wie Gary Oldman war auch Keri Russell von der Zusammenarbeit mit Regisseur Matt Reeves begeistert. Als sie das Drehbuch bekam, fiel ihr sofort der menschliche Aspekt auf, den Matt mit einfließen ließ. Die Geschichte dreht sich für Keri Russell in erster Linie ums Überleben – sowohl das der Menschen als auch der Affen. Beide Parteien müssen sich um ihre Familien kümmern und sie beschützen. Die Frage lautet: Wie kann jeder überleben, wenn er seine Angehörigen beschützen will? Es sind nur noch wenige Menschen übrig und jeder einzelne hat eine Aufgabe. Ellie ist zum Beispiel ausgebildete Krankenschwester und übernimmt somit die medizinische Versorgung. Für Keri Russell ist die Kernaussage der Story eine Art Versuch, sich gegenseitig zu verstehen und nebeneinander zu existieren, ohne sich zu bekriegen - und das gilt nicht nur für diesen Film, sondern auch für die Realität.

Toby Kebbell

Toby Kebbell wirkte bereits in einigen bekannten Filmen wie „The Counselor“, „Zorn der Titanen“, „Gefährten“ mit, nun ist der Brite im neuen „Planet der Affen“-Film dabei. Kebbell spielt den Schimpansen Koba, der die Menschen aufgrund schlechter Behandlung hasst. Koba wurde für Experimente missbraucht, lebte eingesperrt und fühlte sich nicht als Affe. Er konnte noch nicht einmal auf allen Vieren gehen, was für einen normalen Schimpansen eigentlich kein Problem darstellt. Über die Jahre haben sich Caesar und Koba angefreundet und gemeinsam herausgefunden, was es heißt, ein richtiger Affe zu sein. Koba hält seitdem stark an seiner neuen Identität fest, während die Menschen dieses Gefühl zerstört haben.

Die Beziehung zwischen Toby Kebbells Charakter Koba und Andy Serkis‘ Figur Caesar bezeichnet der Mime im Interview wie die zwischen einem Vater und Sohn bzw. einem großen und kleinen Bruder. Caesar hat die Kontrolle und das Kommando über seine Affenarmee. Er hat die Macht, weil er von den anderen auserwählt wurde. Koba unterwirft sich dieser Rangordnung gerne, aber man sollte nicht außer Acht lassen, dass er durch seine Vorgeschichte schwer geschädigt ist. Das macht ihn zu einem unberechenbaren Affen. Eine besondere Rolle, die Kebbell in „Planet der Affen - Revolution“ spielt. Dass er dafür prädestiniert ist, steht jedoch außer Zweifel.

Kodi Smit-McPhee

Alexander, Sohn des Anführers Malcolm, wird von dem Australier Kodi Smit-McPhee gespielt. Der 18-jährige Jungschauspieler wurde durch das Drama „Unter der Sonne Australiens“ bekannt, in dem er an der Seite von Hollywood-Star Eric Bana und Franka Potente zu sehen war. Durch Rollen in Hits wie „Let Me In“ oder „Romeo & Juliet“ konnte er sich schnell in Hollywood etablieren. Kodi Smit-McPhee kommt allerdings auch aus einer Schauspielerfamilie. Sein Vater ist „Saving Mr. Banks“-Star Andy McPhee, seine Schwester ist die Schauspielerin Sianoa Smit-McPhee („Hung - Um Längen besser“).

Als Alexander darf Kodi Smit-McPhee die überschaubare Gruppe um seinen Filmvater Malcolm auf ihrer Mission die Menschheit zu erhalten begleiten. Weil sein Charakter so jung ist, wird ihm natürlich besonderer Schutz zuteil. Zu seiner von Keri Russell dargestellten Stiefmutter Ellie besteht laut Smit-McPhee trotz der fehlenden genetischen Verwandtschaft eine emotionale Bindung - genau wie es auch im echten Leben sein kann.

Karin Konoval

Karin Konoval spielte schon im Vorgänger „Planet der Affen - Prevolution“ die Rolle des Maurice. Der ist ein Orang-Utan, den Caesar im Affenunterschlupf außerhalb San Franciscos zum ersten Mal trifft. Er beherrscht die Zeichensprache und macht dem Anführer der Schimpansen deutlich, dass „Menschen keine intelligenten Affen mögen würden“. Außerdem übermittelt er Caesar auf dessen Aussage, dass Affen zusammen stark seien, die Meinung, dass „Affen blöd sind“. Nichtsdestotrotz sind die beiden befreundet.

Die „Step-Up: All In“–Darstellerin bezeichnet ihre Beziehung zwischen Maurice und Menschensohn Alexander als magische Zusammenarbeit. Sie war begeistert von der Möglichkeit, die Regisseur Matt Reeves Alexander und Maurice gegeben hat, um die Beziehung der beiden zu erkunden. Im Interview gibt die Schauspielerin zu, dass sie noch viel mehr solche Szenen hätte drehen können.

Judy Greer

Judy Greer, bekannt aus „Carrie“, „The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten“ und der Kultserie „Two and a Half Men“, schlüpft in „Planet der Affen - Revolution“ in die Rolle der Schimpansen-Dame Cornelia. Greer outet sich in einem Interview auch privat als riesiger Affen-Fan. Sie freut sich, die Rolle der zukünftigen Partnerin des Affenanführers Caesar bekommen zu haben. Ihr Kollege Andy Serkis höchstpersönlich soll sie dazu ermutigt haben, für die Rolle vorzusprechen – mit Erfolg!

Im Vorgänger „Planet der Affen - Prevolution“ wurde es schon angedeutet, dass der Platz an der Seite des mächtigsten Schimpansen besetzt werden wird. Im aktuellen Film wird ebendiese Rolle nun stark ausgebaut. Gleichzeitig bedeutet das aber auch eine große Herausforderung für die hübsche Schauspielerin mit dem komödiantischen Talent. Sie musste wie Experte Andy Serkis einen Motion-Capture-Anzug tragen und zeigen, was in ihr steckt. Dass Judy Greer sich fabelhaft zum Affen machen kann, werdet ihr ab dem 07. August in „Planet der Affen - Revolution“ sehen.

Terry Notary

Terry Notary ist der Dreh- und Angelpunkt für die Affen-Protagonisten in diesem Film. Ohne den Koordinator hätten es die Schauspieler sehr schwer gehabt. Laut Toby Kebbell hat Terry Notary privat eine immense positive Energie, die er auf andere überträgt. Kebbell bezeichnet ihn als ausgezeichneten Lehrer. Sobald nur die kleinste Bewegung nicht stimmt, kann sie Terry nachmachen und korrigieren. Der Schauspieler beschreibt Terrys Fähigkeit, Mimiken der Darsteller zu sehen und zu verbessern, als unabdingbar für die Authentizität der Affendarsteller. Terry Notary persönlich hatte den Anspruch, dass die Primaten im Film so real wie möglich rüberkommen und auf keinen Fall künstlich wirken.

Zusätzlich zum Koordinator-Job hat Terry noch die Rolle des warmherzigen Affen Rocket inne. Rocket ist einer der treuesten Anhänger Caesars. Er ist seine rechte Hand und würde alles für ihn machen. Er ist zwar nicht der Hellste, dafür hat er aber das größte Herz.

Matt Reeves

Matt Reeves („Cloverfield“) ist das Mastermind hinter dem mit Spannung erwarteten Sequel zu „Planet der Affen - Prevolution“. Von Rupert Wyatts erstem Teil war der Regisseur besonders fasziniert, vor allem von den Szenen, in denen die Affen langsam menschenähnliche Züge annahmen. Besonders Andy Serkis‘ Darstellung von Caesars Gefühlen zog ihn, wie er in einem Interview verriet, in den Bann. Ein großer Teil des Films war fast wie ein Stummfilm, findet der Regisseur. Trotz der fehlenden Sprache konnte der Zuschauer jedoch fühlen, was Casear dachte.

Für Matt Reeves war die Vorstellung aufregend, an einem Punkt anzusetzen, an dem der Vorgänger zu „Planet der Affen - Revolution“ aufgehört hat. Der Regisseur knüpft knapp 10 Jahre später an der Vorgängergeschichte an. Das Virus hat die Menschheit fast ausgerottet, intelligente Affen haben die Herrschaft über die Erde übernommen. Im Laufe des Films sieht man, was die Primaten geschaffen haben - Reeves zufolge ein Kniff, um dem Zuschauer die durch die Affen entstandene Schönheit, Reinheit und Idylle zu zeigen, die durch die überlebenden Menschen empfindlich gestört wird. Kaum ein anderer Filmemacher wäre wohl dazu in der Lage gewesen, die intelligente „Planet der Affen - Revolution“-Geschichte auch visuell so eindrucksvoll rüberzubringen. Reeves ist einfach der richtige Mann für diesen Job …